Lukas Kap. 9 - 16


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LUKAS Kapitel 9 bis 16 (einschließlich) -- > Ganze Seite: Luther 1912 <

Kapitel 9

Die Aussendung der Zwölf.

(Matth. 10,1-14; Mark. 6,7-13)

Lk 9,1   Er forderte aber die Zwölf zusammen und gab ihnen Gewalt und Macht über alle Teufel und daß sie Seuchen heilen konnten,
Kap 10,1-12

Lk 9,2   und sandte sie aus, zu predigen das Reich JAHWEH’s und zu heilen die Kranken.

Lk 9,3   Und sprach zu ihnen: IHR SOLLT NICHTS MIT EUCH NEHMEN AUF DEN WEG, WEDER STAB NOCH TASCHE NOCH BROT NOCH GELD; ES SOLL AUCH EINER NICHT ZWEI RÖCKE HABEN.

Lk 9,4   UND WO IHR IN EIN HAUS GEHT, DA BLEIBET, BIS IHR VON DANNEN ZIEHT.

Lk 9,5   UND WELCHE EUCH NICHT AUFNEHMEN, DA GEHET AUS VON DERSELBEN STADT UND SCHÜTTELT AUCH DEN STAUB AB VON EUREN FÜSSEN ZU EINEM ZEUGNIS ÜBER SIE.

Lk 9,6   Und sie gingen hinaus und durchzogen die Märkte, predigten das Evangelium und machten gesund an allen Enden.

Herodes und Jahschua

(Matth. 14,1.2; Mark. 6,14-16)

Lk 9,7   Es kam aber vor Herodes, den Vierfürsten, alles, was durch ihn geschah; und er ward betreten, dieweil von etlichen gesagt ward; Johannes ist von den Toten auferstanden;

Lk 9,8   von etlichen aber: Elia ist erschienen; von etlichen aber: Es ist der alten Propheten einer auferstanden.

Lk 9,9   Und Herodes sprach: Johannes, den habe ich enthauptet; wer ist aber dieser, von dem ich solches höre? und begehrte ihn zu sehen.
Kap 23,8

Speisung der Fünftausend

(Matth. 14,13-21; Mark. 6,31-44; Joh. 6,1-13)

Lk 9,10   Und die Apostel kamen wieder und erzählten ihm, wie große Dinge sie getan hatten. Und er nahm sie zu sich und entwich besonders in eine Wüste bei der Stadt, die da heißt Bethsaida.

Lk 9,11   Da das Volk des inneward, zog es ihm nach. Und er ließ sie zu sich und sagte ihnen vom Reich JAHWEH’s und machte gesund, die es bedurften. Aber der Tag fing an, sich zu neigen.

Lk 9,12   Da traten zu ihm die Zwölf und sprachen zu ihm: Laß das Volk von dir, daß sie hingehen in die Märkte umher und in die Dörfer, daß sie Herberge und Speise finden, denn wir sind hier in der Wüste.

Lk 9,13   Er aber sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen. Sie sprachen. Wir haben nicht mehr denn fünf Brote und zwei Fische; es sei denn, daß wir hingehen sollen und Speise kaufen für so großes Volk.

Lk 9,14   (Denn es waren bei fünftausend Mann.) Er sprach aber zu seinen Jüngern: Lasset sie sich setzen in Schichten, je fünfzig und fünfzig.

Lk 9,15   Und sie taten also, und es setzten sich alle.

Lk 9,16   Da nahm er die fünf Brote und zwei Fische und sah auf gen Himmel und dankte darüber, brach sie und gab sie den Jüngern, daß sie dem Volk vorlegten.

Lk 9,17   Und sie aßen und wurden alle satt; und wurden aufgehoben, was ihnen übrigblieb von Brocken, zwölf Körbe.

Bekenntnis des Petrus. Erste Leidensankündigung

(Matth. 16,13-23; Mark. 8,17-33; Joh. 6,67-69)

Lk 9,18   Und es begab sich, da er allein war und betete und seine Jünger zu ihm traten, fragte er sie und sprach: Wer sagen die Leute, daß ich sei?
KJV + EL = And it came to pass. as he was alone praying, his disciples were with him: and he asked them, saying, Who the peolpe say that I am?

Lk 9,19   Sie antworteten und sprachen: Sie sagen, du seist Johannes der Täufer; etliche aber, du seist Elia; etliche aber, es sei der alten Propheten einer auferstanden.
KJV + EL = They answering said, John the Baptist; but same say, EliYah; and others say, that one of the old prophets is risen again.

Lk 9,20 VOR 1866 = Er aber sprach zu ihnen: Wer sagt ihr aber, daß ich sei? Da antwortete Petrus und sprach: DU BIST DER MESSIAS (DER GESALBTE) GOTTES!
KJV + EL = And he said to them, But who do you say that I am? And Peter answering said, THE MESSIAH OF ELOHIM.

Die erste Ankündigung von Jahschuas Leiden und Auferstehung

Lk 9,21   Und er bedrohte sie und gebot, daß sie das niemand sagten,

Lk 9,22   und sprach: Des Menschen Sohn muß noch viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen.
KJV + EL = saying, The son of man must suffer many things, and be rejected of the elders and chief priests and scribes, and be slain (killed), and be raised the third day.

Über die rechte Nachfolge

(Matth. 16,24-28; Mark. 8,34-9,1)

Lk 9,23   Da sprach er zu ihnen allen: WER MIR FOLGEN WILL, DER VERLEUGNE SICH SELBST UND NEHME SEIN KREUZ AUF SICH TÄGLICH UND FOLGE MIR NACH.
KJV + EL = And he said to them all, IF ANY MAN WILL COME AFTER ME, LET HIM DENY HIMSELF, AND TAKE UP HIS BURDEN DAILY, AND FOLLOW ME.

Lk 9,24   DENN WER SEIN LEBEN ERHALTEN WILL, DER WIRD ES VERLIEREN; WER ABER SEIN LEBEN VERLIERT UM MEINETWILLEN, DER WIRD’S ERHALTEN.
KJV + EL = FOR WHOEVER WILL SAVE HIS LIFE SHALL LOSE IT; BUT WHOEVER SHALL LOSE HIS LIFE FOR MY SAKE, THE SAME SHALL SAVE IT.
Kap 17,33; Matth 10,39; Joh 12,25

Lk 9,25   UND WELCHEN NUTZEN HÄTTE DER MENSCH, OB ER DIE GANZE WELT GEWÖNNE, UND VERLÖRE SICH SELBST ODER EINBÜSSTE (BESCHÄDIGTE) SICH SELBST?
KJV + EL = FOR WHAT IS A MAN PROFITED, IF HE GAIN THE WHOLE WORLD, AND LOSE HIMSELF OR BE CAST AWAY?

Lk 9,26   WER SICH ABER MEIN UND MEINER WORTE SCHÄMT, DES WIRD SICH DES MENSCHEN SOHN AUCH SCHÄMEN, WENN ER KOMMEN WIRD IN SEINER HERRLICHKEIT UND SEINES VATERS UND DER HEILIGEN ENGEL.
KJV + EL = FOR WHOEVER SHALL BE ASHAMED OF ME AND OF MY WORDS, OF HIM SHALL THE SON OF MAN BE ASHAMED, WHEN HE COMES IN HIS OWN GLORY, AND THE GLORY OF HIS FATHER’S, AND OF THE HOLY ANGELS.
Matth 10,33; 2. Tim 1,8

Lk 9,27   Ich sage euch aber wahrlich, daß etliche sind von denen, die hier stehen, die den Tod nicht schmecken werden, bis daß sie das Reich JAHWEH’s sehen.

Die Verklärung Jahschuas.

(Matth. 17,1-8; Mark. 9,2-8)

Lk 9,28   Und es begab sich nach diesen Reden bei acht Tagen, daß er zu sich nahm Petrus, Johannes und Jakobus und ging auf einen Berg, zu beten.

Lk 9,29   Und da er betete, ward die Gestalt seines Angesichts anders, und sein Kleid ward weiß und glänzte.

Lk 9,30   Und siehe, zwei Männer redeten mit ihm, welche waren Mose und Elia;

Lk 9,31   die erschienen in Klarheit und redeten von dem Ausgang, welchen er sollte erfüllen zu Jerusalem.

Lk 9,32   Petrus aber, und die mit ihm waren, waren voll Schlafs. Da sie aber aufwachten, sahen sie seine Klarheit und die zwei Männer bei ihm stehen.

Lk 9,33   Und es begab sich, da die von ihm wichen, sprach Petrus zu Jahschua: Meister / HErr, hier ist gut sein. Lasset uns drei Hütten machen: dir eine, Mose eine und Elia eine. Und er wußte nicht, was er redete.
KJV + EL = And it came to pass, as they departed from him, Peter said to Yahshua, Master, it is good for us to be here: and let us make three tabernacles; one of you, and one for Moses, and one for EliYah: not knowing what he said.

Lk 9,34   Da er aber solches redete, kam eine Wolke und überschattete sie; und sie erschraken, da sie die Wolke überzog.
KJV + EL = While he thus spoke, there came a cloud, and overshadowed them: and they feared as they entered into the cloud.

Lk 9,35 VOR 1866 = Und es fiel eine Stimme aus der Wolke, die sprach: DIESER IST MEIN LIEBER SOHN, DEN SOLLT IHR HÖREN!
KJV + EL = And there came a voice out of the cloud, saying, THIS IS MY BELOVED SON: HEAR HIM.
Kap 3,22; 5. Mose 18,15.19; Ps 2,7

Lk 9,36   Und indem solche Stimme geschah, fanden sie Jahschua allein. Und sie verschwiegen es und verkündigten niemand in jenen Tagen, was sie gesehen hatten.

Heilung des fallsüchtigen Knaben

(Matth. 17,14-23; Mark. 9,14-32)

Lk 9,37   Es begab sich aber den Tag hernach, da sie von dem Berge kamen, kam ihnen entgegen viel Volks.

Lk 9,38   Und siehe, ein Mann unter dem Volk rief und sprach: Meister, ich bitte dich, besiehe doch meinen Sohn, denn er ist mein einziger Sohn.

Lk 9,39   Siehe, der Geist ergreift ihn, so schreit er alsbald, und reißt ihn, daß er schäumt, und mit Not weicht er von ihm, wenn er ihn gerissen hat.

Lk 9,40   Und ich habe deine Jünger gebeten, daß sie ihn austrieben, und sie konnten nicht.

Lk 9,41   Da antwortete Jahschua und sprach: O du ungläubige und verkehrte Art, wie lange soll ich bei euch sein und euch dulden? Bringe deinen Sohn her!

Lk 9,42   Und da er zu ihm kam, riß ihn der Teufel und zerrte ihn. Jahschua aber bedrohte den unsauberen Geist und machte den Knaben gesund und gab ihn seinem Vater wieder.
Kap 7,15

Lk 9,43   UND SIE ENTSETZTEN SICH ALLE ÜBER DIE HERRLICHKEIT GOTTES.
MENGE = DA GERIETEN ALLE AUSSER SICH VOR STAUNEN ÜBER DIE GEWALTIGE MACHT GOTTES.

Zweite Leidensankündigung

Lk 9,43   Da sie sich aber alle verwunderten über alles, was er tat, sprach er zu seinen Jüngern:
Kap 18,31-34

Lk 9,44   Fasset ihr zu euren Ohren diese Rede: Des Menschen Sohn muß überantwortet werden in der Menschen Hände.

Lk 9,45   Aber das Wort verstanden sie nicht, und es ward vor ihnen verborgen, daß sie es nicht begriffen. Und sie fürchteten sich, ihn zu fragen um dieses Wort.
Kap 24,45

Wider Ehrgeiz und Unduldsamkeit

(Matth. 18,1-5; Mark. 9,33-40)

Lk 9,46   Es kam auch ein Gedanke unter sie, welcher unter ihnen der Größte wäre.

Lk 9,47   Da aber Jahschua den Gedanken ihres Herzens sah, ergriff er ein Kind und stellte es neben sich

Lk 9,48   und sprach zu ihnen: WER DIES KIND AUFNIMMT IN MEINEM NAMEN, DER NIMMT MICH AUF; UND WER MICH AUFNIMMT, DER NIMMT DEN AUF, DER MICH GESANDT HAT. WELCHER ABER DER KLEINSTE IST UNTER EUCH ALLEN, DER WIRD GROSS SEIN.
Matth 10,40

Lk 9,49   Da antwortete Johannes und sprach: MEISTER / HErr, WIR SAHEN EINEN, DER TRIEB DIE TEUFEL AUS IN DEINEM NAMEN; UND WIR WEHRTEN IHM, DENN ER FOLGT DIR NICHT MIT UNS.

Lk 9,50   Und Jahschua sprach zu ihm: WEHRET IHM NICHT; DENN WER NICHT WIDER UNS IST, DER IST FÜR UNS.
Kap 11,23; Phil 1,18; Mk

Aufbruch nach Jerusalem

Lk 9,51   Es begab sich aber, da die Zeit erfüllet war, daß er sollte von hinnen genommen werden, wendete er sein Angesicht, stracks gen Jerusalem zu wandeln.
Mark 10,32

Lk 9,52   Und er sandte Boten vor sich hin; die gingen hin und kamen in einen Markt der Samariter, daß sie ihm Herberge bestellten.

Lk 9,53   Und sie nahmen ihn nicht an, darum daß er sein Angesicht gewendet hatte, zu wandeln gen Jerusalem.
Joh 4,9

Lk 9,54 VOR 1911 = Da aber seine Jünger, Jakobus und Johannes, sahen, sprachen sie: HErr / Rabbi, willst du, so wollen wir sagen, daß Feuer vom Himmel falle und verzehre sie, wie Elias tat.
2. Kön 1,10-12

Lk 9,55 VOR 1911 = Jahschua aber wandte sich und bedrängte sie und sprach: WISSET IHR NICHT, WELCHES GEISTES KINDER IHR SEID?

Lk 9,56 VOR 1911 = DER MENSCHENSOHN IST NICHT GEKOMMEN, DER MENSCHENSEELEN ZU VERDERBEN, SONDERN ZU ERHALTEN.
Joh 12,47

Vom Ernst der Nachfolge

(Matth. 8,19-22)

Lk 9,57   Und sie gingen in einen anderen Markt. Es begab sich aber, da sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: Ich will dir folgen, wo du hin gehst.

Lk 9,58   Und Jahschua sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber des Menschen Sohn hat nicht, da er sein Haupt hin lege.

Lk 9,59   Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: HErr / Rabbi, erlaube mir, daß ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe.

Lk 9,60   Aber Jahschua sprach zu ihm: Laß die Toten ihre Toten begraben; gehe du aber hin und verkündige das Reich JAHWEH’s!
KJV + EL = But Yahshua said to him, LET THE DEAD BURY THEIR DEAD; BUT GO YOU AND PREACH THE KINGDOM OF YAHWEH.

Lk 9,61   Und ein anderer sprach: HErr / Rabbi, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, daß ich einen Abschied mache mit denen, die in meinem Hause sind.
1. Kön 19,20

Lk 9,62   Jahschua aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt (tauglich für das) zum Reich JAHWEH’s.
KJV + EL = But Yahshua said to him, NO MAN, HAVING PUT HIS HAND TO THE PLOW, AND LOOKING BACK, IS FIT FOR THE KINGDOM OF YAHWEH.
Phil 3,13

Kapitel 10

Die Aussendung der zweiundsiebzig Jünger.

(Matth. 10,7-16)

Lk 10,1  Darnach sonderte der HErr / Meister andere siebzig aus und sandte sie je zwei und zwei vor ihm her in alle Städte und Orte, da er wollte hinkommen,
Mark 6,7

Lk 10,2   und sprach zu ihnen: Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige. Bittet den Herrn (Eigentümer) der Ernte, daß er Arbeiter aussende in seine Ernte.
Joh 4,35; Matth 9,37.38

Lk 10,3   Gehet hin; siehe, ich sende euch als die Lämmer mitten unter die Wölfe.

Lk 10,4   Tragt keinen Beutel noch Tasche noch Schuhe und grüßet niemand auf der Straße.
Kap 9,3-5; 2. Kön 4,29

Lk 10,5   Wo ihr in ein Haus kommt, da sprecht zuerst: Friede sei in diesem Hause!
Joh 20,19

Lk 10,6   Und so daselbst wird ein Kind des Friedens sein, so wird euer Friede auf ihm beruhen; wo aber nicht, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden.

Lk 10,7 VOR 1866 = In dem selbigen Haus aber bleibt, eßt und trinkt, was sie haben: DENN EIN ARBEITER IST SEINES LOHNES WERT. Ihr sollt nicht von einem Haus zum andern gehen.
2.Mose 24,1

Lk 10,8   Und wo ihr in eine Stadt kommt und sie euch aufnehmen, da esset, was euch wird vorgetragen;

Lk 10,9   und heilet die Kranken, die daselbst sind, und saget ihnen: Das Reich JAHWEH’s ist nahe zu euch gekommen.

Lk 10,10   Wo ihr aber in eine Stadt kommt, da sie euch nicht aufnehmen, da geht heraus auf ihre Gassen und sprecht:

Lk 10,11   Auch den Staub, der sich an uns gehängt hat von eurer Stadt, schlagen wir ab auf euch; doch sollt ihr wissen, daß euch das Reich JAHWEH’s nahe gewesen ist.

Lk 10,12   Ich sage euch: Es wird Sodom erträglicher gehen an jenem Tage denn solcher Stadt.

Weherufe über galiläische Städte

(Matth. 11,20-24)

Lk 10,13   Weh dir Chorazin! Weh dir Bethsaida! Denn wären solche Taten zu Tyrus oder Sidon geschehen, die bei euch geschehen sind, sie hätten vorzeiten im Sack und in der Asche gesessen und Buße getan.

Lk 10,14   Doch es wird Tyrus und Sidon erträglicher gehen im Gericht als euch.

Lk 10,15   Und du, Kapernaum, die du bis an den Himmel erhoben bist, du wirst in die Hölle hinunter gestoßen werden.

Lk 10,16   WER EUCH HÖRT, DER HÖRT MICH; UND WER EUCH VERACHTET, DER VERACHTET MICH, WER ABER MICH VERACHTET, DER VERACHTET DEN, DER MICH GESANDT HAT.
Matth 10,40; Joh 5,23

Jahschuas Jubelruf

(Matth. 11,25-27)

Lk 10,17   Die Siebzig aber kamen wieder mit Freuden und sprachen: HErr / Meister, es sind uns auch die Teufel untertan in deinem Namen.

Lk 10,18   Er sprach aber zu ihnen: Ich sah wohl den Satan vom Himmel fallen als einen Blitz.
Joh 12,31; Offb 12,8.9

Lk 10,19   Sehet, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch beschädigen.
Mark 16,18; Ps 91,13

Lk 10,20 VOR 1866 = Doch darin freuet euch nicht, daß euch die Geister untertan sind; FREUET EUCH ABER, DASS EURE NAMEN IM HIMMEL GESCHRIEBEN SIND.
2. Mose 32,32; Jes 4,3; Phil 4,3; Offb 3,5

Lk 10,21   ZU DER STUNDE FREUTE SICH JAHSCHUA IM GEIST UND SPRACH: ICH PREISE DICH, VATER UND Herr / HERRSCHER DES HIMMELS UND DER ERDE, DASS DU SOLCHES VERBORGEN HAST DEN WEISEN UND KLUGEN, UND HAST ES OFFENBART DEN UNMÜNDIGEN. JA, VATER, ALSO WAR ES WOHLGEFÄLLIG VOR DIR.
KJV + EL + LUTHER BEVOR 1866 = IN THAT HOUR YAHSHUA REJOICED IN SPIRIT; AND SAID, I THANK YOU, O FATHER, SOVEREIGN OF HEAVEN AND EARTH, THAT YOU HAVE HID THESE THINGS FROM THE WISE AND PRUDENT, AND HAVE REVEALED THEM TO BABES: YES, FATHER; FOR SO IT WAS WELL PLEASING IN YOUR SIGHT.
1. Kor 2,7

Lk 10,22   ES IST MIR ALLES ÜBERGEBEN VON MEINEM VATER. UND NIEMAND WEISS, WER DER SOHN IST, DENN NUR DER VATER; NOCH WER DER VATER SEI, DENN NUR DER SOHN UND WELCHEM ES DER SOHN WILL OFFENBAREN.
KJV + EL = ALL THINGS ARE DELIVERED TO ME OF MY FATHER: AND NO ONE KNOWS WHO THE SON IS, BUT THE FATHER; AND WHO THE FATHER IS, BUT THE SON, AND HE TO WHOM THE SON WILL REVEAL HIM.

Lk 10,23   Und er wandte sich zu seinen Jüngern und sprach insonderheit: Selig sind die Augen, die da sehen, was ihr sehet.
Matth 13,16.17

Lk 10,24   Denn ich sage euch: Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr sehet, und haben's nicht gesehen, und hören, was ihr höret, und haben's nicht gehört.
1. Petr 1,10

Der barmherzige Samariter.

(Matth. 22,35-40; Mark. 12,28-34)

Lk 10,25   Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muß ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe?
Kap 18,18-20

Lk 10,26   Er aber sprach zu ihm: Wie steht im Gesetz geschrieben? Wie lieset du?

Lk 10,27 Er antwortete und sprach: »Du sollst JAHWEH, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5. Mo 6,5; 3. Mo 19,18).
KJV + EL = And he answering said, YOU SHALL LOVE YAHWEH YOUR ELOHM WITH ALL YOUR HEART, AND WITH ALL YOUR SOUL, AND WITH ALL YOUR STRENGTH, AND WITH ALL YOUR MIND; AND YOUR NEIGHBOR AS YOURSELF.

Lk 10,28   Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tue das, so wirst du leben.
3. Mose 18,5; Matth 19,17

Lk 10,29   Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jahschua: "Wer ist denn mein Nächster?"

Lk 10,30   Da antwortete Jahschua und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab gen Jericho und fiel unter die Mörder; die zogen ihn aus und schlugen ihn und gingen davon und ließen ihn halbtot liegen.

Lk 10,31   Es begab sich aber ungefähr, daß ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und da er ihn sah, ging er vorüber.

Lk 10,32   Desgleichen auch ein Levit; da er kam zu der Stätte und sah ihn, ging er vorüber.

Lk 10,33   Ein Samariter aber reiste und kam dahin; und da er ihn sah, jammerte ihn sein,

Lk 10,34   ging zu ihm, verband ihm seine Wunden und goß darein Öl und Wein und hob ihn auf sein Tier und führte ihn in die Herberge und pflegte sein.

Lk 10,35   Des anderen Tages reiste er und zog heraus zwei Groschen und gab sie dem Wirte und sprach zu ihm: Pflege sein; und so du was mehr wirst dartun, will ich dir's bezahlen, wenn ich wiederkomme.

Lk 10,36   Welcher dünkt dich (hat sich gnädig erwiesen), der unter diesen Dreien der Nächste sei gewesen dem, der unter die Mörder gefallen war?

Lk 10,37   Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihn tat. Da sprach Jahschua zu ihm: So gehe hin und tue desgleichen!
Joh 13,17

Miriam und Martha

Lk 10,38   Es begab sich aber, da sie wandelten, ging er in einen Markt. Da war ein Weib mit Namen Martha, die nahm ihn auf in ihr Haus.
Joh 11,1; 12,2.3

Lk 10,39   Und sie hatte eine Schwester, die hieß Miriam; die setzte sich zu Jahschuas Füßen und hörte seiner Rede zu.

Lk 10,40   Martha aber machte sich viel zu schaffen, ihm zu dienen. Und sie trat hinzu und sprach: HErr / Meister, fragst du nicht darnach, daß mich meine Schwester läßt allein dienen? Sage ihr doch, daß sie es auch angreife!

Lk 10,41   Jahschua aber antwortete und sprach zu ihr: Martha, Martha, du hast viel Sorge und Mühe;

Lk 10,42 VOR 1866 = EINES IST ABER NOT. MIRIAM HAT DAS GUTE TEIL ERWÄHLT, DAS SOLL NICHT VON IHR GENOMMEN WERDEN.
Matth 6,33

Kapitel 11

Das Vaterunser.

(Matth. 6,9-13)

Lk 11,1  Und es begab sich, daß er war an einem Ort und betete. Und da er aufgehört hatte, sprach seiner Jünger einer zu ihm: HErr / Rabbi, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte.

Lk 11,2 VOR 1911 = Er aber sprach zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: UNSER VATER IM HIMMEL, DEIN NAME WERDE GEHEILIGT. DEIN REICH KOMME. DEIN WILLE GESCHEHE AUF ERDEN, WIE IM HIMMEL.

Lk 11,3 VOR 1911 = GIB UNS UNSER TÄGLICH BROT IMMERDAR.

Lk 11,4 VOR 1911 = UND VERGIB UNS UNSERE SÜNDEN, DENN AUCH WIR VERGEBEN ALLEN, DIE UNS SCHULDIG SIND. UND FÜHRE UNS NICHT IN VERSUCHUNG (DES SATANS; oder BEWAHRE UNS IN DER VERSUCHUNG), SONDERN ERLÖSE UNS VON DEM ÜBEL.

Der bittende Freund.

(Matth. 7,7-11)

Lk 11,5   Und er sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, der einen Freund hat und ginge zu ihm zu Mitternacht und spräche zu ihm: Lieber Freund, leihe mir drei Brote;

Lk 11,6   denn es ist mein Freund zu mir gekommen von der Straße, und ich habe nicht, was ich ihm vorlege;

Lk 11,7   und er drinnen würde antworten und sprechen: Mache mir keine Unruhe! die Tür ist schon zugeschlossen, und meine Kindlein sind bei mir in der Kammer; ich kann nicht aufstehen und dir geben.

Lk 11,8   Ich sage euch: Und ob er nicht aufsteht und gibt ihm, darum daß er sein Freund ist, so wird er doch um seiner rücksichtslosen Dreistigkeit (unverschämten Geilens) willen aufstehen und ihm geben, wieviel er bedarf.

Lk 11,9 VOR 1866 = UND ICH SAGE EUCH AUCH: BITTET, SO WIRD EUCH GEGEBEN; SUCHET, SO WERDET IHR FINDEN; KLOPFT AN, SO WIRD EUCH AUFGETAN.

Lk 11,10 VOR 1866 = DENN WER DA BITTET; DER NIMMT ENTGEGEN (EMPFÄNGT); UND WER DA SUCHET, DA FINDET UND WER DA ANKLOPFT, DEM WIRD AUFGETAN.
Kap 13,25

Lk 11,11   Wo bittet unter euch ein Sohn den Vater ums Brot, der ihm einen Stein dafür biete? und, so er um einen Fisch bittet, der ihm eine Schlange für den Fisch biete?

Lk 11,12   oder, so er um ein Ei bittet, der ihm einen Skorpion dafür biete?

Lk 11,13 VOR 1866 = So denn ihr, die arg seid, könnt euren Kindern gute Gaben geben, WIE VIEL MEHR WIRD DER VATER IM HIMMEL HEILIGEN GEIST GEBEN DENEN, DIE IHN BITTEN!

Jahschua und die bösen Geister.

(Matth. 12,22-30.43-45; Mark. 3,22-27)

Lk 11,14   Und er trieb einen Teufel aus, der war stumm. Und es geschah, da der Teufel ausfuhr, da redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich.

Lk 11,15   Etliche aber unter ihnen sprachen: Er treibt die Teufel aus durch Beelzebub, den Obersten der Teufel.

Lk 11,16   Die andern aber versuchten ihn und begehrten ein Zeichen von ihm vom Himmel.
Mark 8,11

Lk 11,17   Er aber erkannte ihre Gedanken und sprach zu ihnen: Ein jeglich Reich, so es mit sich selbst uneins wird, das wird wüst; und ein Haus fällt über das andere.

Lk 11,18   Ist denn der Satanas auch mit sich selbst uneins, wie will sein Reich bestehen? dieweil ihr sagt, ich treibe die Teufel aus durch Beelzebub.

Lk 11,19   So aber ich die Teufel durch Beelzebub austreibe, durch wen treiben sie eure Kinder aus? Darum werden sie eure Richter sein.

Lk 11,20   So ich aber durch Gottes Finger die Teufel austreibe, so kommt ja das Reich JAHWEH zu euch.
2. Mose 8,15

Lk 11,21   Wenn ein starker Gewappneter seinen Palast bewahrt, so bleibt das seine mit Frieden.

Lk 11,22   Wenn aber ein Stärkerer über ihn kommt und überwindet ihn, so nimmt er ihm seinen Harnisch, darauf er sich verließ, und teilt den Raub aus.
Kol 2,15; 1.Joh 4,4

Lk 11,23 VOR 1866 = WER NICHT MIT MIR IST, DER IST WIDER MICH; UND WER NICHT MIT MIR SAMMELT, DER ZERSTREUT.
Kap 9,50

Von der Rückkehr des bösen Geistes.

Lk 11,24   Wenn der unsaubere Geist von dem Menschen ausfährt, so durchwandelt er dürre Stätten, sucht Ruhe und findet sie nicht, so spricht er: Ich will wieder umkehren in mein Haus, daraus ich gegangen bin.

Lk 11,25   Und wenn er kommt, so findet er's gekehrt und geschmückt.

Lk 11,26   Dann geht er hin und nimmt sieben Geister zu sich, die ärger sind denn er selbst; und wenn sie hineinkommen, wohnen sie da, und es wird hernach mit demselben Menschen ärger denn zuvor.
Joh 5,14

Wort über Jahschuas Mutter - Seligpreisung Jahschuas.

Lk 11,27   Und es begab sich, da er solches redete, erhob ein Weib im Volk die Stimme und sprach zu ihm: SELIG IST DER LEIB, DER DICH GETRAGEN HAT, UND DIE BRÜSTE, DIE DU GESOGEN HAST.*
* Anmerkung: das Weib war geistig babylonisch angehaucht
KJV + EL = And it came to pass, as he spoke these things, a certain woman of the company (multitude) lifted up her voice, and said unto him, Blessed is the womb that bore you, and the breasts which you have sucked.
Kap 1,28.48

Lk 11,28 VOR 1866 = Er aber sprach: JA, SELIG SIND, DIE DAS WORT JAHWEH’S HÖREN UND BEWAHREN.
KJV + EL = But hes said, YES RATHER, BLESSED ARE THEY THAT HEAR THE WORD OF YAHWEH, AND KEEP IT.
Kap 8,15.21

Ablehnung der Zeichenforderung.

(Matth. 12,38-42)

Lk 11,29   Das Volk aber drang hinzu. Da fing er an und sagte: Dies ist eine arge Art; sie begehrt ein Zeichen, und es wird ihr kein Zeichen gegeben denn nur das Zeichen des PROPHETEN JONA.

Lk 11,30   Denn wie Jona ein Zeichen war den Niniviten, also wird des Menschen Sohn sein diesem Geschlecht.

Lk 11,31   Die Königin von Mittag wird auftreten vor dem Gericht mit den Leuten dieses Geschlechts und wird sie verdammen; denn sie kam von der Welt Ende, zu hören die Weisheit Salomos. Und siehe, hier ist mehr denn Salomo.
1. Kön 10,1

Lk 11,32   Die Leute von Ninive werden auftreten vor dem Gericht mit diesem Geschlecht und werden's verdammen; denn sie taten Buße nach der Predigt des Jona. Und siehe, hier ist mehr denn Jona.
Jona 3,5

Vom Licht und vom Auge

(Matth. 5,15; 6,22.23)

Lk 11,33   Niemand zündet ein Licht an und setzt es an einen heimlichen (verborgenen) Ort, auch nicht unter einen Scheffel, sondern auf den Leuchter, auf daß, wer hineingeht, das Licht sehe.
Kap 8,16

Lk 11,34   Das Auge ist des Leibes Licht. Wenn nun dein Auge einfältig ist, so ist dein ganzer Leib licht; so aber dein Auge ein Schalk ist, so ist auch dein Leib finster.

Lk 11,35   So schaue darauf, daß nicht das Licht in dir Finsternis sei.

Lk 11,36   Wenn nun dein Leib ganz licht ist, daß er kein Stück von Finsternis hat, so wird er ganz licht sein, wie wenn ein Licht mit hellem Blitz dich erleuchtet.

Wider die Pharisäer und Schriftgelehrten

(Matth. 23,1-36)

Lk 11,37   Da er aber in der Rede war, bat ihn ein Pharisäer, daß er mit ihm das Mittagsmahl äße. Und er ging hinein und setzte sich zu Tische.
Kap 7,36; 14,1

Lk 11,38   Da das der Pharisäer sah, verwunderte er sich, daß er sich nicht vor dem Essen gewaschen hätte.
Matth 15,2

Lk 11,39   Der HErr / Meister aber sprach zu ihm: Ihr Pharisäer haltet die Becher und Schüsseln auswendig reinlich, aber euer Inwendiges ist voll Raubes und Bosheit.

Lk 11,40   Ihr Narren, meinet ihr, daß es inwendig rein sei, wenn's auswendig rein ist?

Lk 11,41   Doch gebt Almosen von dem, was da ist, siehe, so ist's euch alles rein.

Lk 11,42   Aber weh euch Pharisäern, daß ihr verzehnt die Minze und Raute und allerlei Kohl, und geht vorbei an dem Gericht und an der Liebe JAHWEH’s! Dies sollte man tun und jenes nicht lassen.
Joh 5,42

Lk 11,43   Weh euch Pharisäern, daß ihr gerne obenan sitzt in den Synagogen (Schulen) und wollt gegrüßt sein auf dem Markte.
Kap 14,7

Lk 11,44   Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr seid wie die verdeckten Totengräber, darüber die Leute laufen, und kennen sie nicht!

Lk 11,45   Da antwortete einer von den Schriftgelehrten und sprach zu ihm: Meister, mit den Worten schmähst du uns auch.

Lk 11,46   Er aber sprach: Und weh auch euch Schriftgelehrten! denn ihr beladet die Menschen mit unerträglichen Lasten, und ihr rührt sie nicht mit einem Finger an.

Lk 11,47   Weh euch! denn ihr baut der Propheten Gräber; eure Väter aber haben sie getötet.
Apg 7,52

Lk 11,48   So bezeugt ihr und willigt in eurer Väter Werke; denn sie töteten sie, so baut ihr ihre Gräber.

Lk 11,49   Darum spricht die Weisheit JAHWEH’s: Ich will Propheten und Apostel zu ihnen senden, und derselben werden sie etliche töten und verfolgen;

Lk 11,50   auf daß gefordert werde von diesem Geschlecht aller Propheten Blut, das vergossen ist, seit der Welt Grund gelegt ist,

Lk 11,51   von Abels Blut an bis auf das Blut des Zacharias, der umkam zwischen dem Altar und Tempel. Ja, ich sage euch: Es wird gefordert werden von diesem Geschlecht.

Lk 11,52   WEH EUCH SCHRIFTGELEHRTEN! DENN IHR HABT DEN SCHLÜSSEL DER ERKENNTNIS WEGGENOMMEN. IHR KOMMT NICHT HINEIN UND WEHRET DENEN, DIE HINEIN WOLLEN.

Lk 11,53   Da er aber solches zu ihnen sagte, fingen an die Schriftgelehrten und Pharisäer, hart auf ihn zu dringen und ihm mit mancherlei Fragen zuzusetzen,

Lk 11,54   und lauerten auf ihn und suchten, ob sie etwas erjagen könnten aus seinem Munde, daß sie eine Sache wider ihn hätten.
Kap 20,20

Kapitel 12

Mahnung zum furchtlosen Bekennen.

(Matth. 10,26-33)

Lk 12,1  Es lief das Volk zu und kamen etliche Tausend zusammen, also daß sie sich untereinander traten. Da fing er an und sagte zu seinen Jüngern: Zum ersten hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, welches ist die Heuchelei.
Matth 16,6; Mark 8,15

Lk 12,2   Es ist aber nichts verborgen, das nicht offenbar werde, noch heimlich, das man nicht wissen werde.
Kap 8,17

Lk 12,3   Darum, was ihr in der Finsternis saget, das wird man im Licht hören; was ihr redet ins Ohr in den Kammern, das wird man auf den Dächern predigen.

Lk 12,4   Ich sage euch aber, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen die den Leib töten, und darnach nichts mehr tun können.

Lk 12,5   Ich will euch aber zeigen, vor welchem ihr euch fürchten sollt: Fürchtet euch vor dem, der, nachdem er getötet hat, auch Macht hat, zu werfen in die Hölle. Ja, ich sage euch, vor dem fürchtet euch.
Hebr 12,29

Lk 12,6   Verkauft man nicht fünf Sperlinge um zwei Pfennige? Dennoch ist vor Gott deren nicht eines vergessen.

Lk 12,7   Aber auch die Haare auf eurem Haupt sind alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht; ihr seid besser denn viele Sperlinge.
Kap 21,18

Lk 12,8   Ich aber sage euch: WER MICH BEKENNT VOR DEN MENSCHEN, DEN WIRD AUCH DES MENSCHEN SOHN BEKENNEN VOR DEN ENGELN GOTTES.

Lk 12,9   WER MICH ABER VERLEUGNET VOR DEN MENSCHEN, DER WIRD VERLEUGNET WERDEN VOR DEN ENGELN GOTTES.
Kap 9,26; 1. Sam 2,30

Lk 12,10   Und wer da redet ein Wort wider des Menschen Sohn, dem soll es vergeben werden; wer aber lästert den heiligen Geist, dem soll es nicht vergeben werden.
Matth 12,32; Mark 3,28.29

Lk 12,11   Wenn sie euch aber führen werden in ihre Synagogen (Schulen) und vor die Obrigkeit und vor die Gewaltigen, so sorget nicht, wie oder was ihr antworten oder was ihr sagen sollt;
Kap 21,14.15; Matth 10,19.20

Lk 12,12   denn der heilige Geist wird euch zu derselben Stunde lehren, was ihr sagen sollt.

Warnung vor Habsucht. Der reiche Kornbauer

Lk 12,13   Es sprach aber einer aus dem Volk zu ihm: Meister, sage meinem Bruder, daß er mit mir das Erbe teile.

Lk 12,14   Er aber sprach zu ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Erbschichter über euch gesetzt?

Lk 12,15   Und er sprach zu ihnen: Sehet zu und hütet euch vor dem Geiz; denn niemand lebt davon, daß er viele Güter hat.
1. Tim 6,9.10

Lk 12,16   Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, das Feld hatte wohl getragen.

Lk 12,17   Und er gedachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nicht, da ich meine Früchte hin sammle.

Lk 12,18   Und sprach: Das will ich tun: ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will drein sammeln alles, was mir gewachsen ist, und meine Güter;

Lk 12,19   und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat auf viele Jahre; habe nun Ruhe, iß, trink und habe guten Mut!
Ps 49,17-20

Lk 12,20   Aber JAHWEH sprach zu ihm: Du Narr! diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wes wird's sein, das du bereitet hast?
Hebr 9,27

Lk 12,21   ALSO GEHT ES, WER SICH SCHÄTZE SAMMELT UND IST NICHT REICH IN GOTT.
Matth 6,20

Falsches und rechtes Sorgen

(Matth. 6,25-22.20.21)

Lk 12,22   Er sprach aber zu seinen Jüngern: Darum sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen sollt, auch nicht für euren Leib, was ihr antun sollt.

Lk 12,23   Das Leben ist mehr denn die Speise, und der Leib mehr denn die Kleidung.

Lk 12,24   Nehmet wahr der Raben: die sähen nicht, sie ernten auch nicht, sie haben auch keinen Keller noch Scheune; und Gott nährt sie doch. Wie viel aber seid ihr besser denn die Vögel!

Lk 12,25   Welcher ist unter euch, ob er schon darum sorget, der da könnte eine Elle seiner Länge zusetzen?

Lk 12,26   So ihr denn das Geringste nicht vermöget, warum sorgt ihr für das andere?

Lk 12,27   Nehmet wahr der Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch aber, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht ist bekleidet gewesen als deren eines.

Lk 12,28   So denn das Gras, das heute auf dem Felde steht und morgen in den Ofen geworfen wird, Gott also kleidet, wie viel mehr wird er euch kleiden, ihr Kleingläubigen!

Lk 12,29   Darum auch ihr, fraget nicht darnach, was ihr essen oder was ihr trinken sollt, und fahret nicht hoch her.

Lk 12,30   Nach solchem allen trachten die Heiden in der Welt; aber euer Vater weiß wohl, das ihr des bedürfet.

Lk 12,31 VOR 1866 = DOCH TRACHTET NACH DEM REICH JAHWEH’S, SO WIRD EUCH DAS ALLES ZUFALLEN.
KJV + EL = YET SEEK THE KINGDOM OF YAHWEH, AND ALL THESE THINGS SHALL BE ADDED TO YOU.

Lk 12,32 VOR 1866 = FÜRCHTE DICH NICHT, DU KLEINE HERDE! DENN ES IST EURES VATERS WOHLGEFALLEN, EUCH DAS REICH ZU GEBEN.
Kap 22,29; Jes 41,14

Lk 12,33   Verkaufet, was ihr habt, und gebt Almosen (AUS DEM GRIECHISCHEN = VERKAUFT DAS DASEIENDE EURES UND GEBT ALMOSEN !) + (MENGE = VERKAUFT, WAS IHR BESITZT, UND GEBT ES ALS ALMOSEN HIN !). Machet euch Beutel, die nicht veralten, einen Schatz, der nimmer abnimmt, im Himmel, da kein Dieb zukommt, und den keine Motten fressen.
Kap 18,22

Lk 12,34 VOR 1866 = DENN WO EUER SCHATZ IST, DA WIRD AUCH EUER HERZ SEIN.

Vom Warten auf das Kommen des Messias.

(Matth. 24,43-51)

Lk 12,35   Lasset eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen
KJV + EL =
Let your loins be girded about, and your lights burning;
2. Mose 12,11; 1. Petr 1,13; Matth 25,1-13

Lk 12,36   und seid gleich den Menschen, die auf ihren Herrn warten, wann er aufbrechen wird von der Hochzeit, auf daß, wenn er kommt und anklopft, sie ihm alsbald auftun.
KJV + EL =
And you yourselves like to men that wait for their lord, when he will return from the wedding; that when he comes and knocks, they may open to him immediately.
Offb 3,20

Lk 12,37   Selig sind die Knechte, die der Herr, so er kommt, wachend findet. Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich aufschürzen und wird sie zu Tische setzen und vor ihnen gehen und ihnen dienen.
KJV + EL = Blessed are those servants, whom the lord when he comes shall find watching: verily I say to you, that he shall gird himself, and make them to sit down to meat (eat), and will come forth and serve them.

Lk 12,38   Und so er kommt in der anderen Wache und in der dritten Wache und wird's also finden: selig sind diese Knechte.
KJV + EL =
And if he shall come in the second watch, or come in the third watch, and find them so, blessed are those servants.

Lk 12,39   Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausherr wüßte, zu welcher Stunde der Dieb käme, so wachte er und ließe nicht in sein Haus brechen.
KJV + EL = And this know, that if the master of the house had known what hour the thief would come, he would have watched, and not have suffered his house to be broken through.
1. Thess 5,2

Lk 12,40   Darum seid auch ihr bereit; denn des Menschen Sohn wird kommen zu der Stunde, da ihr's nicht meinet.
KJV + EL = Be you therefore ready also: for the Son of man comes at an hour when you think not.

Lk 12,41   Petrus aber sprach zu ihm: HErr / Rabbi, sagst du dies Gleichnis zu uns oder auch zu allen?

Lk 12,42   Der HErr aber sprach: Wie ein großes Ding ist's um einen treuen und klugen Haushalter, welchen der Herr setzt über sein Gesinde, daß er ihnen zur rechten Zeit ihre Gebühr gebe!

Lk 12,43   Selig ist der Knecht, welchen sein Herr findet tun also, wenn er kommt.

Lk 12,44   Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen.

Lk 12,45   So aber der Knecht in seinem Herzen sagen wird: Mein Herr verzieht zu kommen, und fängt an, zu schlagen die Knechte und Mägde, auch zu essen und zu trinken und sich vollzusaufen:

Lk 12,46   so wird des Knechtes Herr kommen an dem Tage, da er sich's nicht versieht, und zu der Stunde, die er nicht weiß, und wird ihn zerscheitern und wird ihm seinen Lohn geben mit den Ungläubigen.

Lk 12,47   Der Knecht aber, der seines Herrn Willen weiß, und hat sich nicht bereitet, auch nicht nach seinem Willen getan, der wird viel Streiche leiden müssen.
Jak 4,17

Lk 12,48   Der es aber nicht weiß, hat aber getan, was der Streiche wert ist, wird wenig Streiche leiden. Denn welchem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und welchem viel befohlen ist, von dem wird man viel fordern.

Jahschua bringt Kampf

(Matth. 10,34-36)

Lk 12,49   Ich bin gekommen, daß ich ein Feuer anzünde auf Erden; was wollte ich lieber, denn es brennete schon!

Lk 12,50   Aber ich muß mich zuvor taufen lassen mit einer Taufe; wie ist mir so bange, bis sie vollendet werde!
Kap 18,31; Matth 20,22; 26,38

Lk 12,51   Meinet ihr, daß ich hergekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht.

Lk 12,52   Denn von nun an werden fünf in einem Hause uneins sein, drei wider zwei, und zwei wider drei.

Lk 12,53   Es wird sein der Vater wider den Sohn, und der Sohn wider den Vater; die Mutter wider die Tochter, und die Tochter wider die Mutter; die Schwiegermutter wider die Schwiegertochter, und die Schwiegertochter wider die Schwiegermutter.

Beachtung der Zeichen der Zeit

Lk 12,54   Er sprach aber zu dem Volk: Wenn ihr eine Wolke sehet aufgehen am Abend, so sprecht ihr alsbald: Es kommt ein Regen, und es geschieht also.
Matth 16,2.3

Lk 12,55   Und wenn ihr sehet den Südwind wehen, so sprecht ihr: Es wird heiß werden, und es geschieht also.

Lk 12,56 Ihr Heuchler! Über das Aussehen der Erde und des Himmels könnt ihr urteilen; warum aber könnt ihr über den gegenwärtigen Zeitlauf nicht urteilen? (vgl. Matth.16,2-3)

Lk 12,57   Warum richtet ihr aber nicht von euch selber, was recht ist?

Lk 12,58   So du aber mit deinem Widersacher vor den Fürsten gehst, so tu Fleiß auf dem Wege, das du ihn los werdest, auf daß er nicht etwa dich vor den Richter ziehe, und der Richter überantworte dich dem Stockmeister, und der Stockmeister werfe dich ins Gefängnis.
Matth 5,25.26

Lk 12,59   Ich sage dir: Du wirst von dannen nicht herauskommen, bis du den allerletzten Heller bezahlest.

Kapitel 13

Der Untergang der Galiläer. Der Turm von Siloah

Lk 13,1  Es waren aber zu der Zeit etliche dabei, die verkündigten ihm von den Galiläern, deren Blut Pilatus mit ihrem Opfer vermischt hatte.

Lk 13,2   Und Jahschua antwortete und sprach zu ihnen: Meinet ihr, daß diese Galiläer vor allen Galiläern Sünder gewesen sind, dieweil sie das erlitten haben?
Joh 9,2

Lk 13,3   Ich sage: Nein; sondern so ihr euch nicht bessert, werdet ihr alle auch also umkommen.

Lk 13,4   Oder meinet ihr, daß die achtzehn, auf die der Turm von Siloah fiel und erschlug sie, seien schuldig gewesen vor allen Menschen, die zu Jerusalem wohnen?

Lk 13,5   Ich sage: Nein; sondern so ihr euch nicht bessert, werdet ihr alle auch also umkommen.

Gleichnis vom Feigenbaum

Lk 13,6   Er sagte ihnen aber dies Gleichnis: Es hatte einer einen Feigenbaum, der war gepflanzt in seinem Weinberge; und er kam und suchte Frucht darauf, und fand sie nicht.
Matth 21,19

Lk 13,7   Da sprach er zu dem Weingärtner: Siehe, ich bin nun drei Jahre lang alle Jahre gekommen und habe Frucht gesucht auf diesem Feigenbaum, und finde sie nicht. Haue ihn ab! was hindert er das Land?

Lk 13,8   Er aber antwortete und sprach zu ihm: Herr, laß ihn noch dies Jahr, bis daß ich um ihn grabe und bedünge ihn,
2. Petr 3,9.15

Lk 13,9   ob er wolle Frucht bringen, wo nicht so haue ihn darnach ab.
Kap 3,9

Heilung am Sabbat
Lk 13,10   
Und er lehrte in einer Synagoge am Sabbat.
Kap 6,6-11

Lk 13,11   Und siehe, ein Weib war da, das hatte einen Geist der Krankheit achtzehn Jahre; und sie war krumm und konnte nicht wohl aufsehen.

Lk 13,12   Da sie aber Jahschua sah, rief er sie zu sich und sprach zu ihr: Weib, sei los von deiner Krankheit!

Lk 13,13   Und legte die Hände auf sie; und alsobald richtete sie sich auf und pries Gott.

Lk 13,14   Da antwortete der Oberste der Synagoge und war unwillig, daß Jahschua am Sabbat heilte, und sprach zu dem Volk: Es sind sechs Tage, an denen man arbeiten soll; an ihnen kommt und laßt euch heilen, und nicht am Sabbattage.
2. Mose 20,9.10

Lk 13,15   Da antwortete ihm der HErr und sprach: Du Heuchler! löst nicht ein jeglicher unter euch seinen Ochsen oder Esel von der Krippe am Sabbat und führt ihn zur Tränke?
Kap 14,5

Lk 13,16   Sollte aber nicht gelöst werden am Sabbat diese, die doch Abrahams Tochter ist, von diesem Bande, welche Satan gebunden hatte nun wohl achtzehn Jahre?
Kap 19,9

Lk 13,17   Und als er solches sagte, mußten sich schämen alle, die ihm zuwider gewesen waren; und alles Volk freute sich über alle herrlichen Taten, die von ihm geschahen.

Vom Senfkorn und Sauerteig

(Matth. 13,31-33; Mark. 4,30-32)

Lk 13,18   Er sprach aber: Wem ist das Reich Gottes gleich, und wem soll ich's vergleichen?

Lk 13,19   Es ist einem Senfkorn gleich, welches ein Mensch nahm und warf's in seinen Garten; und es wuchs und ward ein großer Baum, und die Vögel des Himmels wohnten unter seinen Zweigen.

Lk 13,20   Und abermals sprach er: Wem soll ich das Reich Gottes vergleichen?

Lk 13,21   Es ist einem Sauerteige gleich, welchen ein Weib nahm und verbarg ihn unter drei Scheffel Mehl, bis daß es ganz sauer ward.

Vom Ringen ums Seligwerden

Lk 13,22   Und er ging durch Städte und Märkte und lehrte und nahm seinen Weg gen Jerusalem.

Lk 13,23   Es sprach aber einer zu ihm: Herr, meinst du, daß wenige selig werden? Er aber sprach zu ihnen:

Lk 13,24   Ringet darnach, daß ihr durch die enge Pforte eingehet; denn viele werden, das sage ich euch, darnach trachten, wie sie hineinkommen, und werden's nicht tun können.
Matth 7,13.14

Lk 13,25   Von dem an, wenn der Hauswirt aufgestanden ist und die Tür verschlossen hat, da werdet ihr dann anfangen draußen zu stehen und an die Tür klopfen und sagen: Herr, Herr, tu uns auf! Und er wird antworten und zu euch sagen: Ich kenne euch nicht, wo ihr her seid?
Matth 25,11.12

Lk 13,26   Dann werdet ihr anfangen zu sagen: Wir haben vor deinen Augen gegessen und getrunken, und auf unsern Straßen hast du gelehrt (Matth. 7,22-23).

Lk 13,27   Und er wird euch erwidern: Ich sage euch: Ich kenne euch nicht, wo ihr her seid; weichet alle von mir, ihr Übeltäter! (Ps 6,9).

Lk 13,28   Da wird lautes Heulen und Zähneknirschen sein, wenn ihr sehen werdet Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes, euch aber hinausgestoßen (Matth. 8,11-12).

Lk 13,29   Und es werden kommen vom Morgen (Osten) und vom Abend (Westen), von Mitternacht (Norden) und vom Mittage (Süden), die zu Tische (zum Mahle) sitzen werden im Reich Gottes.
Kap 14,15

Lk 13,30   Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein
(Matth. 19,30).

Die Feindschaft des Herodes.

Lk 13,31   An demselben Tage kamen etliche Pharisäer und sprachen zu ihm: Hebe dich hinaus und gehe von hinnen; denn Herodes will dich töten!

Lk 13,32   Und er sprach zu ihnen: Gehet hin und saget diesem Fuchs: Siehe, ich treibe Teufel aus und mache gesund heut und morgen, und am dritten Tage werde ich ein Ende nehmen.

Lk 13,33   Doch muß ich heute und morgen und am Tage darnach wandeln; denn es tut's nicht, daß ein Prophet umkomme außer Jerusalem.

Lk 13,34   Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigest, die zu dir gesandt werden, wie oft habe ich wollen deine Kinder versammeln, wie eine Henne ihr Nest unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt!
KJV + EL = O JERUSALEM, JERUSALEM, WHICH KILLS THE PROPHETS, AND STONES THEM THAT ARE SENT TO YOU! HOW OFTEN WOULD I HAVE GATHERED YOUR CHILDREN TOGETHER, AS A HEN DOES GATHER HER BROOD UNDER HER WINGS, AND YOU WOULD NOT!
Kap 19,41-44; Matth 23,37-39

Lk 13,35 Seht, »EUER HAUS soll euch wüst gelassen werden« (Jer 22,5; Ps 69,26). Aber ich sage euch: Ihr werdet mich nicht mehr sehen, bis die Zeit kommt, da ihr sagen werdet: GELOBT IST, DER DA KOMMT IM NAMEN JAHWEH’S!
KJV + EL = BEHOLD, YOUR HOUSE IS LEFT TO YOU DESOLATE: AND I SAY TO YOU, YOU SHALL NOT SEE ME, UNTIL THE TIME COME WHEN YOU SHALL SAY, BLESSED IS HE THAT COMES IN THE NAME OF YAHWEH.
Ps 118,26

Kapitel 14

Die Heilung eines Wassersüchtigen am Sabbat.

Lk 14,1  Und es begab sich, daß er kam in ein Haus eines Obersten der Pharisäer an einem Sabbat, das Brot zu essen; und sie hatten acht (lauerten) auf ihn.
Kap 6,6-11; 11,37

Lk 14,2   Und siehe, da war ein Mensch vor ihm, der war wassersüchtig.

Lk 14,3   Und Jahschua antwortete und sagte zu den Schriftgelehrten und Pharisäern und sprach: Ist's auch recht, am Sabbat zu heilen?

Lk 14,4   Sie aber schwiegen still. Und er griff ihn an und heilte ihn und ließ ihn gehen.

Lk 14,5   Und antwortete und sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, dem sein Ochse oder Esel in den Brunnen fällt, und der nicht alsbald ihn herauszieht am Sabbattage?
Kap 13,5; Matth 12,11

Lk 14,6   Und sie konnten ihm darauf nicht wieder Antwort geben.

Mahnung zur Demut. Warnung vor Eigennutz

Lk 14,7   Er sagte aber ein Gleichnis zu den Gästen, da er merkte, wie sie erwählten obenan zu sitzen, und sprach zu ihnen:
Matth 23,6

Lk 14,8   Wenn du von jemand geladen wirst zur Hochzeit, so setze dich nicht obenan, daß nicht etwa ein Vornehmerer denn du von ihm geladen sei,

Lk 14,9   und dann komme, der dich und ihn geladen hat, und spreche zu dir: Weiche diesem! und du müssest dann mit Scham untenan sitzen.

Lk 14,10   Sondern wenn du geladen wirst, so gehe hin und setze dich untenan, auf daß, wenn da kommt, der dich geladen hat, er spreche zu dir: Freund, rücke hinauf! Dann wirst du Ehre haben vor denen, die mit dir am Tische sitzen.

Lk 14,11 VOR 1866 = DENN WER SICH SELBST ERHÖHT, DER SOLL ERNIEDRIGT WERDEN; UND WER SICH SELBST ERNIEDRIGT, DER SOLL ERHÖHT WERDEN.
Kap 18,14; Matth 23,12; Jak 4,6.10

Lk 14,12   Er sprach auch zu dem, der ihn geladen hatte: Wenn du ein Mittags- oder Abendmahl machst, so lade nicht deine Freunde noch deine Brüder noch deine Freunde noch deine Nachbarn, die da reich sind, auf daß sie dich nicht etwa wieder laden und dir vergolten werde.

Lk 14,13   Sondern wenn du ein Mahl machst, so lade die Armen, die Krüppel, die Lahmen, die Blinden,
5. Mose 14,29

Lk 14,14   so bist du selig; denn sie haben's dir nicht zu vergelten, es wird dir aber vergolten werden in der Auferstehung der Gerechten.
Joh 5,29

Das große Abendmahl

Lk 14,15   Da aber solches hörte einer, der mit zu Tische saß, sprach er zu ihm: Selig ist, der das Brot ißt im Reiche Gottes.
Kap 13,29

Lk 14,16   Er aber sprach zu ihm: Es war ein Mensch, der machte ein großes Abendmahl und lud viele dazu.

Lk 14,17   Und sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls, zu sagen den Geladenen: Kommt, denn es ist alles bereit!

Lk 14,18   Und sie fingen an, alle nacheinander, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muß hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich.

Lk 14,19   Und der andere sprach: Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft, und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich.

Lk 14,20   Und der dritte sprach: Ich habe ein Weib genommen, darum kann ich nicht kommen.
1.Kor 7,33

Lk 14,21   Und der Knecht kam und sagte das seinem Herrn wieder. Da ward der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knechte: Gehe aus schnell auf die Straßen und Gassen der Stadt und führe die Armen und Krüppel und Lahmen und Blinden herein.

Lk 14,22   Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da.

Lk 14,23   Und der Herr sprach zu dem Knechte: Gehe aus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, auf das mein Haus voll werde.

Lk 14,24   Ich sage euch aber, daß der Männer keiner, die geladen waren mein Abendmahl schmecken wird.

Kreuz und Nachfolge

Lk 14,25   Es ging aber viel Volks mit ihm; und er wandte sich und sprach zu ihnen:
5. Mose 33,9.10; Kap 18,29.30; 1. Kor 7,29

Lk 14,26   So jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein Jünger sein.

Lk 14,27   Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.
Kap 9,23

Lk 14,28   Wer ist aber unter euch, der einen Turm bauen will, und sitzt nicht zuvor und überschlägt die Kosten, ob er's habe, hinauszuführen?

Lk 14,29   auf daß nicht, wo er Grund gelegt hat und kann's nicht hinausführen, alle, die es sehen, fangen an, sein zu spotten,

Lk 14,30   und sagen: Dieser Mensch hob an zu bauen, und kann's nicht hinausführen.

Lk 14,31   Oder welcher König will sich begeben in einen Streit wider einen andern König und sitzt nicht zuvor und ratschlagt, ob er könne mit zehntausend begegnen dem, der über ihn kommt mit zwanzigtausend?

Lk 14,32   Wo nicht, so schickt er Botschaft, wenn jener noch ferne ist, und bittet um Frieden.

Lk 14,33   Also muß auch ein jeglicher unter euch, der nicht absagt allem, was er hat, kann nicht mein Jünger sein.
Kap 9,62

Lk 14,34   Das Salz ist ein gutes Ding; wo aber das Salz dumm wird, womit wird man's würzen?
Matth 5,13; Mark 9,50

Lk 14,35   Es ist weder auf das Land noch in den Mist nütze, sondern man wird's wegwerfen. Wer Ohren hat, zu hören, der höre!

Kapitel 15

Vom verlorenen Schaf.

Lk 15,1  Es nahten aber zu ihm allerlei Zöllner und Sünder, daß sie ihn hörten.

Lk 15,2   Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isset mit ihnen.
Kap 5,30; 19,7

Lk 15,3   Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach:

Lk 15,4   Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, so er der eines verliert, der nicht lasse die neunundneunzig in der Wüste und hingehe nach dem verlorenen, bis daß er's finde?
Kap 19,10; Joh 10,11.12

Lk 15,5   Und wenn er's gefunden hat, so legt er's auf seine Achseln mit Freuden.

Lk 15,6   Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.

Lk 15,7   Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen.

Lk 15,8   Oder welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verliert, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis daß sie ihn finde?

Lk 15,9   Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freuet euch mit mir; denn ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte.

Der verlorene Sohn

Lk 15,10 VOR 1866 = ALSO AUCH, SAGE ICH EUCH, WIRD FREUDE SEIN VOR DEN ENGELN GOTTES ÜBER EINEN SÜNDER, DER BUSSE TUT.
Eph 3,10

Vom verlorenen Sohn.

Lk 15,11   Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne.

Lk 15,12   Und der jüngste unter ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Teil der Güter, das mir gehört. Und er teilte ihnen das Gut.

Lk 15,13   Und nicht lange darnach sammelte der jüngste Sohn alles zusammen und zog ferne über Land; und daselbst brachte er sein Gut um mit Prassen.
Spr 29,3

Lk 15,14   Da er nun all das Seine verzehrt hatte, ward eine große Teuerung durch dasselbe ganze Land, und er fing an zu darben.

Lk 15,15   Und ging hin und hängte sich an einen Bürger des Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten.

Lk 15,16   Und er begehrte seinen Bauch zu füllen mit Trebern, die die Säue aßen; und niemand gab sie ihm.
Spr 23,21

Lk 15,17   Da schlug er in sich und sprach: Wie viel Tagelöhner hat mein Vater, die Brot die Fülle haben, und ich verderbe im Hunger!

Lk 15,18   Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir
Jer 3,12.13; Ps 51,6

Lk 15,19   und bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Tagelöhner!

Lk 15,20   Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Da er aber noch ferne von dannen war, sah ihn sein Vater, und es jammerte ihn, lief und fiel ihm um seinen Hals und küßte ihn.

Lk 15,21 VOR 1866 = Der Sohn aber sprach zu ihm: VATER, ICH HABE GESÜNDIGT GEGEN (IN) DEN HIMMEL UND VOR DIR; ICH BIN HINFORT NICHT MEHR WERT, DASS ICH DEIN SOHN HEISSE.

Lk 15,22   Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringet das beste Kleid hervor und tut es ihm an, und gebet ihm einen Fingerreif an seine Hand und Schuhe an seine Füße,

Lk 15,23   und bringet ein gemästet Kalb her und schlachtet's; lasset uns essen und fröhlich sein!

Lk 15,24   DENN DIESER MEIN SOHN WAR TOT UND IST WIEDER LEBENDIG GEWORDEN; ER WAR VERLOREN UND IST GEFUNDEN WORDEN. Und sie fingen an fröhlich zu sein.
Eph 2,5

Lk 15,25   Aber der älteste Sohn war auf dem Felde. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er das Gesänge und den Reigen;

Lk 15,26   und er rief zu sich der Knechte einen und fragte, was das wäre.

Lk 15,27   Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat ein gemästet Kalb geschlachtet, daß er ihn gesund wieder hat.

Lk 15,28   Da ward er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn.
Matth 20,15

Lk 15,29   Er aber antwortete und sprach zum Vater: Siehe, so viel Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie übertreten; und du hast mir nie einen Bock gegeben, daß ich mit meinen Freunden fröhlich wäre.

Lk 15,30   Nun aber dieser dein Sohn gekommen ist, der sein Gut mit Huren verschlungen hat, hast du ihm ein gemästet Kalb geschlachtet.

Lk 15,31   Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein.

Lk 15,32   Du solltest aber fröhlich und gutes Muts sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist wieder gefunden.

Kapitel 16

Vom unehrlichen Verwalter.

Lk 16,1  Er aber sprach zu seinen Jüngern: Es war ein reicher Mann, der hatte einen Haushalter; der ward von ihm berüchtigt, als hätte er ihm seine Güter umgebracht.

Lk 16,2   Und er forderte ihn und sprach zu ihm: Wie höre ich das von dir? Tu Rechnung von deinem Haushalten; denn du kannst hinfort nicht Haushalter sein!

Lk 16,3   Der Haushalter sprach bei sich selbst: Was soll ich tun? Mein Herr nimmt das Amt von mir; graben kann ich nicht, so schäme ich mich zu betteln.

Lk 16,4   Ich weiß wohl, was ich tun will, wenn ich nun von dem Amt gesetzt werde, daß sie mich in ihre Häuser nehmen.

Lk 16,5   Und er rief zu sich alle Schuldner seines Herrn und sprach zu dem ersten: Wie viel bist du meinem Herrn schuldig?

Lk 16,6   Er sprach: Hundert Tonnen Öl. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Brief, setze dich und schreib flugs fünfzig.

Lk 16,7   Darnach sprach er zu dem andern: Du aber, wie viel bist du schuldig? Er sprach: Hundert Malter Weizen. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Brief und schreib achtzig.

Lk 16,8   Und der Herr lobte den ungerechten Haushalter, daß er klüglich gehandelt hatte; denn die Kinder dieser Welt sind klüger als die Kinder des Lichtes in ihrem Geschlecht.
Eph 5,8.9

Lk 16,9   Und ich sage euch auch: Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, auf daß, wenn ihr nun darbet, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten.
ELBERFELDER 1871 = Und ich sage euch: Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, auf daß, wenn er zu Ende geht, ihr aufgenommen werdet in die ewigen Hütten.
Kap 14,14; Matth 6,20; 19,21

Treue im Irdischen

Lk 16,10   Wer im geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten unrecht ist, der ist auch im Großen unrecht.
Kap 19,17

Lk 16,11   So ihr nun in dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer will euch das Wahrhaftige vertrauen?

Lk 16,12   Und so ihr in dem Fremden nicht treu seid, wer wird euch geben, was euer ist?

Lk 16,13   Kein Knecht kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht JAHWEH samt dem Mammon dienen.
Matth 6,24

Selbstgerechtigkeit. Stellung zum Gesetz

Lk 16,14   Das alles hörten die Pharisäer auch, und waren geizig (geldgierig), und spotteten sein.

Lk 16,15   Und er sprach zu ihnen: Ihr seid's, die ihr euch selbst rechtfertigt vor den Menschen; aber Gott kennt eure Herzen; denn was hoch ist unter den Menschen, das ist ein Greuel vor Gott.
Kap 18,9-14

Lk 16,16   DAS GESETZ UND DIE PROPHETEN WEISSAGEN BIS AUF JOHANNES; UND VON DER ZEIT WIRD DAS REICH JAHWEH’S DURCHS EVANGELIUM GEPREDIGT, UND JEDERMANN DRINGT MIT GEWALT HINEIN.
KJV + EL = THE LAW AND THE PROPHETS WERE UNTIL JOHN: SINCE FROM THAT TIME THE GLAD TIDINGS OF THE KINGDOM OF YAHWEH IS PREACHED, AND EVERY MAN PRESSES (VIOLENTLY) INTO IT.
Matth 11,12.13

Lk 16,17   ES IST ABER LEICHTER, DASS HIMMEL UND ERDE VERGEHEN, DENN DASS EIN TÜTTEL AM GESETZ FALLE.
MENGE = ES IST ABER EHER MÖGLICH, DASS HIMMEL UND ERDE VERGEHEN, ALS DASS VOM GESETZ EIN EINZIGES STRICHELCHEN UNGÜLTIG WERDE.
KJV + EL = BUT IT IS EASIER FOR HEAVEN AND EARTH TO PASS, THAN ONE TITTLE OF THE LAW TO FAIL.
Matth 5,18

Lk 16,18   Wer sich scheidet von seinem Weibe und heiratet eine andere, der bricht die Ehe; und wer die von dem Manne Geschiedene heiratet, der bricht auch die Ehe.
Matth 5,32; 19,9

Reicher Mann und armer Lazarus

Lk 16,19   Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich mit Purpur und köstlicher Leinwand und lebte alle Tage herrlich und in Freuden.

Lk 16,20   Es war aber ein armer Mann mit Namen Lazarus, der lag vor seiner Tür voller Geschwüren (Schwären)

Lk 16,21   und begehrte sich zu sättigen von den Brosamen, die von des Reichen Tische fielen; doch kamen die Hunde und leckten ihm seine Geschwüre.

Lk 16,22   Es begab sich aber, daß der Arme starb und ward getragen von den Engeln in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und ward begraben.

Lk 16,23   Als er nun in der Hölle und in der Qual war, hob er seine Augen auf und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß.

Lk 16,24   Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich mein und sende Lazarus, daß er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und kühle meine Zunge; denn ich leide Pein in dieser Flamme.

Lk 16,25   Abraham aber sprach: Gedenke, Sohn, daß du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, und Lazarus dagegen hat Böses empfangen; nun aber wird er getröstet, und du wirst gepeinigt.
Kap 6,24

Lk 16,26   Und über das alles ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, daß die wollten von hinnen hinabfahren zu euch, könnten nicht, und auch nicht von dannen zu uns herüberfahren.

Lk 16,27   Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, daß du ihn sendest in meines Vaters Haus;

Lk 16,28   denn ich habe noch fünf Brüder, daß er ihnen bezeuge, auf daß sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual.

Lk 16,29   Abraham sprach zu ihm: Sie haben Mose und die Propheten; laß sie dieselben hören.
2. Tim 3,16

Lk 16,30   Er aber sprach: Nein, Vater Abraham! sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun.

Lk 16,31   Er sprach zu ihm: Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie auch nicht glauben, wenn jemand von den Toten aufstünde.
KJV + EL = And he said to him, IF THEY HEAR NOT MOSES AND THE PROPHETS, NEITHER WILL THEY BE PERSUADED, THOUGH ONE ROSE FROM THE DEAD.

weiter: LUKAS Kapitel 17 bis 24
 
















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