Handbuch für den Katholiken von heute, S. 11:

„Das Geheimnis der Trinität ist die zentrale Lehre des katholischen Glaubens. Auf ihr basieren alle anderen Lehren der Kirche.“

(siehe ‚Großer katholischer Katechismus‘, 1948, S. 40; ‚Katechismus der kath. Kirche‘, 2005, S. 41 ff; ‚Handbook for Today‘s Catholic‘, page 16)

”Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!” “Wo ist der Tempel Gottes? In der Gemeinde/Kirche?”

‘Die Heilige Schrift, die Bibel, wurde ganz besonders für die Menschen geschrieben, die sich am Ende der Gnadenzeit vor dem Eintreffen der letzten sieben Plagen JAHWEH’s befinden, d. h.: Beginn 1844!’

‚Lehrbuch der Katholischen Religion‘ von Dr. A. Glattfelter, 1895, S. 48‘:

„Drittes Gebot Gottes: Welches ist der Tag des Herrn? Die christliche Kirche verlegte schon in apostolischer Zeit den Gott geweihten Ruhetag auf den ersten Wochentag. ... Wir feiern auch den ersten Wochentag zum Andenken an die Schöpfung der Welt ...  Der Sonntag ist demnach der Ehrentag der hochheiligen Dreieinigkeit.”

Die Sünden Babylons


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Impressum
 


Daher wurde 1893 folgende Warnung den Siebenten-Tags-Adventisten gegeben:

  • Der Messias sagt: 'Doch ich sage euch: Es wird Tyrus und Sidon erträglicher gehen am Tage des Gerichts als euch. Und du Kapernaum [Siebenten-Tags-Adventisten, die ein großes Licht besessen hatten], wirst du bis zum Himmel erhoben? Du wirst bis in die Hölle hinuntergestoßen werden. Denn so zu Sodom die Taten geschehen wären, die bei dir geschehen sind, es stünde noch heutigen Tages. Doch ich sage euch: Es wird dem Land der Sodomer erträglicher gehen am Tage des Gerichts als dir.' (Matthäus 11,22-24).

  • 'Weil ihr denn lauter solche Dinge treibt, spricht JAHWEH, und weil ich immer wieder zu euch redete und ihr nicht hören wolltet und ich euch rief und ihr nicht antworten wolltet, so will ich mit dem Hause, das nach meinem Namen genannt ist, auf das ihr euch verlasst, und mit der Stätte, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, ebenso tun, wie ich mit Silo getan habe, und will euch von meinem Angesicht verstoßen, wie ich verstoßen habe alle eure Brüder, das ganze Geschlecht Ephraim.' (Jeremia 7,13-15)."

  • Review and Herald, 1. August 1893.


    "Die Dienerin des HErrn (Ellen G. White!) sagt uns, dass die Prediger der Gemeinde Gottes (der Siebenten-Tags-Adventisten) in diesen letzten Tagen dazu berufen sind, ein noch deutlicheres Zeugnis als Johannes der Täufer zu geben!" "Hüter des Glaubens" von Colin D. u. Russell R. Standish, S. 13


    "Wo sind die Wächter auf den Mauern Zions, die ihre Posaunen mit einem sicheren Ton erschallen lassen? Wo sind die Wächter, die ohne Rücksicht auf die Konsequenzen bereit sind, getrost zu rufen:

    • "Rufe aus voller Kehle, ohne an dich zu halten! Laß deine Stimme laut erschallen wie ein Trompete und halte meinem Volke seine Untreue vor und dem Hause Jakob seine Sünden" (Jesaja 58,1)?

    Wo sind die Wächter, die

    • "... den Gottlosen vor seinem bösem Wandel warnen und zur Umkehr bewegen" (Hes. 33,9)?

    Wo sind die Prediger, die

    • "... das Wort predigen, dazu stehen, es sei zu rechter Zeit oder zur Unzeit (sie mögen gelegen oder ungelegen kommen), die zurechtweisen, drohen, ermahnen mit aller Geduld und Lehre" (2. Tim. 4,2)?

    Wo sind die Boten, welche die Botschaft, die Gott seinem Volk (Siebenten-Tags-Adventisten) anvertraut hat, mit Kraft verkündigen?

    "Hüter des Glaubens" von Colin D. u. Russell R. Standish, S. 18


    "Es ist uns jedoch gesagt worden, daß in den Reihen unserer Gemeinden (der Siebenten-Tags-Adventisten) Irrtum aufkommen wird, um uns zum Studieren anzuregen. Das ist das positive Ergebnis der Angriffe auf die Gemeinde Gottes gewesen. Einige in der Gemeinde haben das ewige Evangelium studiert wie nie zuvor und sind im Glauben gestärkt worden. Sie haben die babylonische Quelle des Abfalls und den Mißbrauch des Wortes Gottes zur Unterstützung der Angriffe auf die Wahrheit erkannt. Ihnen ist klar geworden, daß diese Männer und Frauen kein neues Licht, sondern Unwahrheit und Irrtum verbreiten. Das kann durch den abgefallenen Protestantismus bis zum Katholizismus und frühen Heidentum zurückverfolgt werden."

    "Aber solche Gegenstände, wie das Heiligtum in Verbindung mit den 2.300 Tagen ( = Jahren), die Gebote Gottes und der Glaube Jahschua (Jesu), sind vollkommen geeignet, die vergangene Adventbewegung zu erklären und zu zeigen, was unsere gegenwärtige Stellung ist, den Glauben der Zweifelnden zu befestigen und ihnen die Gewißheit der herrlichen Zukunft zu geben. Ich habe häufig gesehen, daß dies die hauptsächlichsten Gegenstände sind, bei denen die Botschafter verweilen sollten."

    "Wir müssen in dieser letzten Zeit gefälschte Lehren meiden und an den Wahrheiten festhalten, die in Gottes Wort klar dargelegt werden. Evangelikalismus ist zweifellos im Bereich "Babylons" eingeschlossen, aber Gott hat uns beauftragt, seine treuen Nachfolger aus Babylon herauszurufen. Welch liebevollen Gott haben wir! Er ist ein Gott, der uns vergibt und uns aus der Gefangenschaft der Sünde und Schuld befreit."

    "Hüter des Glaubens" von Colin D. u. Russell R. Standish, S. 20, 19, 54

     

“O Master, Let Me Walk With Thee”

 


”Menschensohn, sage zu Jerusalem: ‘Du bist wie ein Land, das nicht besetzt, nicht beregnet worden ist am Tage des Zorns, dessen Fürsten in ihm wie ein brüllender und räuberischer Löwe gewesen sind: sie haben Menschenleben gefressen, Reichtum und Kostbarkeiten an sich gebracht, die Zahl der Witwen dort groß gemacht. Ihre Priester verkehren mein Gesetz freventlich und das, was mir heilig ist, entweiht; zwischen Heiligem und Unheiligem haben sie keinen Unterschied gemacht und das, was rein und unrein ist, nicht zu unterscheiden gelehrt; vor meinen Sabbaten aber haben sie die Augen verschlossen, so daß ich unter ihnen nicht mehr als heilig gelte.
Hesekiel 22, 24 - 26

Wenn du deinen Fuß von der Entheiligung des Sabbats zurückhältst, dass du deine Geschäfte nicht treibst an dem mir heiligen Tage, sondern den Sabbat eine Wonne und den heiligen Tag JAHWEHS verehrungswürdig nennst und ihn dadurch ehrst, dass du nicht deine Gänge an ihm abmachst, nicht deine Geschäfte treibst und leeres Geschwätz führst: dann wirst du deine Lust an JAHWEH haben, und ich will dich auf den Höhen der Erde einherfahren lassen und will dir das Erbe deines Vaters Jakob zu genießen geben; denn der Mund JAHWEHS hat es zugesagt.
Jesaja 58, 13.14
 

“Stand Up! Stand Up for Yahshua !”

 


DARNACH DAS ENDE, WENN ER DAS REICH JAHWEH UND DEM VATER ÜBERANTWORTEN WIRD, WENN ER AUFHEBEN WIRD ALLE HERRSCHAFT UND ALLE OBRIGKEIT UND GEWALT. ER MUSS ABER ALS KÖNIG HERRSCHEN, »BIS DASS ER IHM ALLE SEINE FEINDE UNTER SEINE FÜSSE LEGE« (Ps. 110,1). DER LETZTE FEIND, DER VERNICHTET (AUFGEHOBEN) WIRD, IST DER TOD. DENN ALLES HAT ER IHM UNTER DIE FÜSSE GELEGT (Ps. 8,7). WENN ER ABER AUSSPRECHEN WIRD: “ALLES IST UNTERWORFEN”, SO WIRD AUSGENOMMEN SEIN (MENGE = SO WIRD DOCH SELBSTVERSTÄNDLICH DER AUSGENOMMEN SEIN), DER IHM ALLES UNTERWORFEN HAT. WENN ABER ALLES IHM UNTERTAN SEIN WIRD, ALSDANN WIRD AUCH DER SOHN SELBST UNTERTAN SEIN DEM, DER IHM ALLES UNTERGETAN HAT, AUF DASS JAHWEH SEI ALLES IN ALLEN.
1. Kor 15,24-28

 


1. Korinther 11,3



Denn der Vater richtet niemand, sondern alles Gericht hat er dem Sohn gegeben. Auf daß sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehret, der ehret den Vater nicht, der ihn gesandt hat. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer mein Wort höret und glaubet dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen.

Johannes 5, 22 - 24

 



“Face to Face”

 

 


W a s  i s t  W a h r h e i t ?

Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein König?
Jahschua antwortete: Du sagst es, Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit zeugen soll. Wer aus de Wahrheit ist der hört meine Stimme. - Johannes 18,37

Jahschua ist Wahrheit:

Jahschua spricht zu ihm: “ICH BIN DER WEG UND DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN; NIEMAND KOMMT ZUM VATER, DENN DURCH MICH.” - Johannes 14,6

Das Wort ist Wahrheit:

HEILIGE SIE IN DEINER WAHRHEIT; DEIN WORT IST DIE WAHRHEIT.
Johannes 17,17

Das Gesetz ist Wahrheit:

Deine Gerechtigkeit ist eine ewige Gerechtigkeit, und dein Gesetz ist Wahrheit.
JAHWEH, du bist nahe, und alle deine Gebote sind Wahrheit. Psalm 119,142.151

‘Wir haben Babylon heilen wollen, aber es war nicht zu heilen; überlaßt es sich selbst! Lasst uns abziehen, ein jeder in seine Heimat! Denn bis an den Himmel reicht das Strafgericht über die Stadt und erhebt sich bis zu den Wolken’. - Jeremia 51,9

Wer aber bis in das vollkommene Gesetz der Freiheit hindurchgeschaut hat und dabei beharrt, indem er kein vergesslicher Hörer, sondern ein wirklicher Täter ist, ein solcher Mensch wird in seinem Tun selig sein. Redet so und handelt so als Leute, die durch das Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen. - Jakobus 1,25 und 2,12
 

“Day By Day”

 



So spricht JAHWEH: Haltet das Recht und übt Gerechtigkeit! Denn mein Heil ist nahe, dass es komme, und meine Gerechtigkeit, dass sie offenbaret werde. Wohl dem Menschen, der solches tut, und dem Menschenkind, der es festhält, dass er den Sabbat halte, und nicht entheilige, und halte seine Hand, dass er kein Arges tue.
Und der Sohn der Fremde, der sich JAHWEH angeschlossen hat, soll nicht sagen: JAHWEH wird mich scheiden von seinem Volke. Und der Verschnittene soll nicht sagen: Siehe, ich bin ein dürrer Baum.
 Denn so spricht JAHWEH zu den Verschnittenen, welche meine Sabbate halten und erwählen, was mir wohlgefällt, und meinen Bund festhalten. Ich will ihnen in meinem Haus und in meinen Mauern einen Ort geben, und einen besseren Namen, denn den Söhnen und Töchtern, einen ewigen Namen will ich ihnen geben, der nicht vergehen soll. Und der fremden Kinder, die sich zu JAHWEH getan haben, dass sie ihm dienen und seinen Namen lieben, auf dass sie seine Knechte sein, ein jeglicher, der den Sabbat hält, dass er ihn nicht entweihe und an meinen Bund festhalte.

Jesaja 56, 1- 6

“Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden nach seinem Tun zu vergelten. Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. Glückselig die, die seine Gebote halten, um ein Anrecht an dem Baum des Lebens zu erlangen und durch die Tore in die Stadt eingehen zu können! Draußen bleiben die Hunde und die Zauberer, die Unzüchtigen und die Mörder, die Götzendiener und alle, welche die Lüge lieben und üben”.

Offenbarung 22, 12 - 15
 





Der große Abfall <     > Das Geheimnis der Bosheit II


Paulus besucht Jerusalem

Nach seiner Bekehrung besuchte Paulus Jerusalem und predigte dort Jesus und die Wunder seine Gnade. Er erzählte seine wunderbare Bekehrung, worüber die Priester und Schriftgelehrten so in Zorn gerieten, dass sie ihm nach dem Leben trachteten. Aber Jesus erschien ihm zu seiner Errettung in einem Gesichte (Vision), während er betete, und sprach zu ihm: "Eile und mache dich schnell auf aus Jerusalem; denn dein Zeugnis von mir werden sie nicht aufnehmen." Paulus antwortete: "HErr, sie wissen selbst, dass ich gefangen nahm und geißeln ließ die, so an dich glaubten, in den Schulen und Synagogen; und da das Blut des Stephanus, deines Zeugen, vergossen war, stand ich auch dabei und hatte Wohlgefallen an seinem Tode, und verwahrte denen die Kleider, die ihn töteten." Paulus hatte gedacht, dass die Juden zu Jerusalem seinem Zeugnis nicht widerstehen könnten und sie einsehen würden, dass der große Wechsel in ihm nur durch die Macht Gottes hervorgebracht sein könne. Aber die Antwort war noch bestimmter als vorher:

"Gehe hin, denn ich will dich in die Ferne zu den Heiden senden."
(Apg. 22,18-21)

Während seiner Abwesenheit von Jerusalem schrieb Paulus viele Briefe nach verschiedenen Orten, erzählte seine Erfahrungen und legte ein mächtiges Zeugnis ab. Aber manche bestrebten sich, den Einfluss dieser Briefe zu vernichten. Sie mussten zugeben, dass diese Briefe wichtig und kräftig waren, erklärten aber, dass seine leibliche Gegenwart schwach und seine Rede wertlos sei. Die Tatsache war jedoch, dass Paulus ein Mann von großer Gelehrsamkeit war, daß seine Weisheit und sein Benehmen die Hörer entzückten. Gelehrte Männer freuten sich seiner Erkenntnis, und viele glaubten an Jahschua. Wenn er vor Königen und Versammlungen stand, konnte er eine solche Beredsamkeit entfalten, dass er alle Zuhörer förmlich bezauberte. Dies versetzte die Priester und Obersten in große Wut. Paulus konnte leicht das Volk in die erhabensten Gedanken einführen, ihnen den Reichtum der Gnade GOTTES und die beseligende Liebe des Messias schildern. Dann konnte er wiederum in aller Einfachheit zu dem Verständnis des gemeinsamen Volkes herabsteigen und in der wirkungsvollsten Weise seine Erfahrung erzählen, was den brennenden Wunsch in ihnen erregte, auch Jünger des Messias zu werden. Abermals erschien der HERR dem Paulus und offenbarte ihm, dass er hinauf nach Jerusalem gehen müsse, dass er daselbst gebunden werde und um seines Namens willen leiden würde. Obgleich er lange Zeit hindurch ein Gefangener war, so tat doch der HERR sein besonderes Werk durch ihn. Seine Bande waren das Mittel, die Erkenntnis des Messias zu verbreiten und GOTT zu verherrlichen. Da er zu seinem Verhör von Stadt zu Stadt gesandt wurde, wurde sein Zeugnis von Jesus und die interessanten Ereignisse seiner eigenen Bekehrung vor Königen und Stadthaltern erzählt, damit sie in bezug auf Jahschua ohne Entschuldigung sein möchten. Tausende glaubten an ihn, Jahschua, und freuten sich in seinem Namen. Ich sah, dass GOTTES besondere Absicht durch die Reise des Paulus auf der See erfüllt wurde. Er hatte beabsichtigt, dass die Schiffsmannschaft Zeuge von der Macht GOTTES durch Paulus sein sollte, dass die Heiden auf diese Weise von dem Namen Jesu hören und viele durch die Lehren des Paulus und durch die Wunder, die er vollbrachte, bekehrt werden sollten. Könige und Stadthalter waren von seinen Vorträgen entzückt, und als er mit Eifer und in der Macht des heiligen Geistes Jesus predigte und wichtige Begebenheiten seiner Erfahrung erzählte, wurden sie von der Überzeugung erfasst, dass Jahschua der Sohn GOTTES sei. Während manche mit Erstaunen den Worten Pauli lauschten, rief einer aus:
"Es fehlt nicht viel, du überredest mich, dass ich ein Christ würde." (Apg. 26,28)
Doch die meisten von denen, die ihn hörten, dachten, daß sie späterhin erwägen wollten, was sie gehört hatten. Satan nahm den Vorteil des Aufschubs war, und dass sie die Gelegenheit versäumten, als ihre Herzen weich waren, war sie für immer dahin. Ihre Herzen wurden wieder verhärtet. Es wurde mir gezeigt, dass das Werk Satans erstens darin bestand, die Augen der Juden zu verblenden, damit sie Jesus nicht als ihren Heiland annehmen würden, und dann darin, dass er sie veranlasste, aus Neid über seine mächtigen Taten sein Leben zu fordern. Satan fuhr in einen von des Messias eigenen Nachfolgern und trieb ihn an, den Messias in die Hände seiner Feinde zu verraten, damit sie den Herrn des Lebens und der Herrlichkeit kreuzigen möchten. Nachdem Jahschua von den Toten auferstanden war, häuften die Juden Sünde auf Sünde, indem sie die römische Wache bestachen, eine Lüge zu verbreiten, um die Tatsache seiner Auferstehung zu verbergen. Aber die Auferstehung des Messias ist durch die gleichzeitige Auferstehung einer Menge von Zeugen doppelt sicher. Nach seiner Auferstehung erschien Jesus seinen Jüngern und dann über 500 Brüdern auf einmal, während diejenigen, die er mit sich gebracht hatte, vielen erschienen und es bestätigten, dass Jesus auferstanden war. Satan hatte die Jünger dazu gebracht, sich gegen GOTT zu empören, indem sie sich weigerten, seinen Sohn anzunehmen und ihre Hände mit seinem teuren Blut beflecken. Ohne Rücksicht darauf, wie kräftig der Beweis war, der vorgebracht wurde, dass Jahschua der Sohn GOTTES, der Erlöser der Welt sei, töteten sie ihn und wollten keinen Beweis zu seinem Gunsten annehmen. Ihre einzige Hoffnung und ihr Trost bestanden gleich derjenigen Satans nach seinem Fall darin, dass sie versuchten, über den Sohn GOTTES die Oberhand zu gewinnen. Sie setzten deshalb ihre Empörung fort, indem sie die Jünger des Messias verfolgten und dem Tode überlieferten. Nichts klang ihren Ohren so hart als der Name Jahschua, den sie gekreuzigt hatten; und sie waren nicht zu bewegen, einen Beweis zu seinen Gunsten anzuhören. Als der heilige Geist durch Stephanus den mächtigen Beweis erbrachte, dass der Messias der Sohn GOTTES sei, hielten sie ihre Ohren zu, damit sie nicht überzeugt werden möchten. Satan hatte die Mörder Jesu ganz in seiner Gewalt. Durch ihre bösen Werke hatten sie sich selbst zu seinen willigen Werkzeugen gemacht, und er war durch sie an der Arbeit, die an Christus Gläubigen zu beunruhigen und zu plagen. Er hetzte durch die Juden die Heiden gegen Jahschua und seine Nachfolger auf. Aber GOTT sandte seine Engel, um die Jünger für ihr Werk zu stärken, damit sie von dem, was sie gesehen und gehört hätten, zeugen und zuletzt durch ihre Standhaftigkeit ihr Zeugnis mit ihrem Blute besiegeln könnten. Satan freute sich, dass die Juden sicher in seinen Schlingen waren. Sie setzten noch ihre nutzlosen Gebräuche, ihre Opfer und Satzungen fort. Als Jahschua am Kreuze hing und ausrief: "Es ist vollbracht", da riss der Vorhang des Tempels mitten entzwei, um zu zeigen, dass GOTT nicht länger mit den Priestern im Tempel sein würde, um ihre Opfer und Verordnungen anzunehmen, und dass die trennende Mauer zwischen Juden und Heiden wieder gerissen sei. Jahschua hatte durch sich selbst ein Opfer für beide gebracht, und beide mussten an ihn, als das einzige Opfer für die Sünde, den Heiland der Welt glauben, wenn sie gerettet werden wollten. Als ein Soldat die Seite Jahschuas öffnete, während er am Kreuze hing, kamen zwei besondere Ströme heraus, der eine von Blut der andere von Wasser. Das Blut sollte die Sünden derjenigen wegwaschen, die an seinen Namen glauben würden, und das Wasser stellte das lebendige Wasser da, welches von Jahschua kommt und denen Leben gibt, die an ihn glauben.

Der große Abfall

Ich wurde in die Zeit versetzt, wo heidnische Götzendiener die Christen grausam verfolgten und töteten. Das Blut floss in Strömen. Die Edlen, die Gelehrten und das gewöhnliche Volk wurden ohne Gnade erschlagen. Reiche Familien wurden arm gemacht, weil sie ihre Religion nicht aufgeben wollten. Aber trotz der Verfolgungen und der Leiden, welche die Christen erduldeten, wollten sie ihren Standpunkt nicht aufgeben. Sie hielten ihre Religion rein. Ich sah, dass Satan über ihre Leiden triumphierte. Aber GOTT schaute mit großem Beifall auf seine treuen Märtyrer. Die Christen, welche in dieser gefahrvollen Zeit lebten, liebte er sehr, weil sie willig waren, um seinetwillen zu leiden. Jedes Leid, das sie erduldeten, vermehrte ihren Lohn im Himmel. Aber obgleich Satan sich über die Leiden der Heiligen freute, war er doch nicht zufrieden. Er wollte ebenso sehr den Verstand wie auch den Körper beherrschen. Die Leiden, welche sie erduldeten, trieben sie nur näher zu dem HERRN, führten sie dazu, sich untereinander zu lieben und bewirkten, dass sie sich mehr denn je fürchteten, den HERRN zu betrüben. Satan wollte gerne, dass sie sich das Missfallen GOTTES zuziehen sollten; dann würden sie ihre Stärke, ihren Mut und ihre Festigkeit verlieren. Obgleich Tausende erschlagen wurden, so standen andere auf, um ihre Stelle einzunehmen. Satan sah, dass er seine Untertanen verlor, denn obgleich sie Verfolgung und Tod erlitten, so hatten sie doch die Versicherung Jahschuas den Messias, dass sie Untertanen seines Reiches seien. Satan legte deshalb seine Pläne, um erfolgreicher gegen die Herrschaft GOTTES zu wirken und die Gemeinde zu überwinden. Er veranlasste die heidnischen Götzendiener, einen Teil des christlichen Glaubens anzunehmen. Sie bekannten, an die Kreuzigung und Auferstehung des Messias zu glauben, und beabsichtigten, sich mit den Nachfolgern Jahschua ohne Veränderung des Herzens zu vereinigen. O, welch schreckliche Gefahr für die Gemeinde! Es war eine Zeit geistiger Angst. Manche dachten, wenn sie nachgeben und sich mit diesen Götzendienern, die einen Teil des christlichen Glaubens angenommen hatten, vereinigen würden, so könnte dies das Mittel zu ihrer völligen Bekehrung werden. Satan suchte die Lehren der Bibel zu verdrehen. Ich sah, dass schließlich die christlichen Grundsätze erniedrigt wurden und die Heiden sich mit den Christen vereinigten. Obgleich diese Götzenanbeter vorgaben, bekehrt zu sein, so brachten sie doch ihren Götzendienst mit in die Gemeinde, sie änderten nur die Gegenstände ihrer Anbetung in Bilder der Heiligen, ja, selbst in solche von Jahschua und Miriam, seiner Mutter, um. In dem Maße, wie sich die Nachfolger des Messias mit ihnen vereinigten, wurde die christliche Religion verderbt, und die Gemeinde verlor ihre Reinheit und Kraft. Manche weigerten sich, sich mit ihnen zu vereinigen; diese bewahrten ihre Reinheit und dienten GOTT allein. Sie wollten sich nicht vor irgendeinem Bilde beugen, weder das in dem Himmel oben, noch auf der Erde unten war. Satan frohlockte über den Fall so vieler; dann reizte er die gefallene Kirche auf, diejenigen, welche die Reinheit ihrer Religion bewahren wollten, zu zwingen, entweder ihre Zeremonien anzunehmen und die Bilder anzubeten, oder getötet zu werden. Das Feuer der Verfolgung war wieder gegen die wahre Gemeinde Christi entzündet, und Millionen wurden ohne Gnade geschlachtet. Dies wurde mir in folgender Weise vorgeführt:
Eine große Schar heidnischer Götzendiener trug ein schwarzes Banner, auf welchem Bilder der Sonne, des Mondes und der Sterne waren. Diese Schar schien sehr heftig und zornig zu sein. Dann wurde mir eine andere Schar gezeigt, welche ein reines weißes Banner trug, auf welchem geschrieben stand:

"Reinheit und Heiligkeit dem HERRN!"

Ihre Angesichter trugen den Ausdruck der Festigkeit und himmlischer Ergebung. Ich sah die heidnischen Götzendiener sich ihnen nähern, und es fand ein großes Blutvergießen statt. Die Christen schmolzen vor ihnen zusammen; doch schloss die Christenschar desto dichter zusammen und hielt das Banner nur fester. So viele auch fielen, es sammelten sich andere um das Banner und füllten ihre Plätze aus. Ich sah die Schar der Götzendiener sich zusammen beraten. Da sie die Christen nicht unterwerfen konnten, verabredeten sie einen Platz. Ich sah, dass sie ihr Banner niederließen und sich dann der festgeschlossenen Christenschar näherten und ihnen Vorschläge machten. Zuerst wurden ihre Vorschläge gänzlich abgelehnt, dann sah ich die Christenschar sich zusammen beraten. Manche sagten, dass sie ihr Banner auch niederlassen, die Vorschläge annehmen und ihr Leben retten wollten; schließlich könnten sie wieder Kraft erlangen und ihr Banner unter den Heiden hochheben. Einige indessen wollten diesem Plan nicht zustimmen, sondern waren fest entschlossen, lieber zu sterben und ihr Banner hochzuhalten, als es zu senken. Dann sah ich viele ihr Banner niederlassen und sich mit den Heiden vereinigen; aber die Festen und Standhaften ergriffen es wieder und hielten es hoch. Ich sah, dass fortwährend einzelne die Schar derjenigen verließen, die das weiße Banner trugen und sich mit den Götzendienern unter dem schwarzen Banner vereinigten, um diejenigen zu verfolgen, die das weiße trugen. Viele wurden erschlagen; doch wurde das weiße Banner hochgehalten, und es standen immer einzelne auf, die sich darum sammelten. Die Juden, welche zuerst den Zorn der Heiden gegen Jesus erregten, entkamen nicht ungestraft, als Pilatus in dem Gerichtssaal zögerte, Jahschua zu verdammen, schrieen die rasenden Juden: "Sein Blut komme über uns und über unsere Kinder." (Matthäus 27,25)

Die jüdische Nation hat die Erfüllung dieses schrecklichen Fluches, den sie auf ihr eigenes Haupt herabrief, erfahren. Die Heiden und sogenannten Christen waren ihre Feinde. Solche bekenntlichen Christen dachten in ihrem Eifer für den Messias, den die Juden gekreuzigt hatten, dass, je mehr Leiden sie über diese bringen würden, desto  wohlgefälliger sei es GOTT. Es wurden deshalb viele der ungläubigen Juden getötet, während andere von Ort zu Ort getrieben und auf jede Art und Weise gequält wurden. Das Blut Christi und seiner Jünger, die sie dem Tode überliefert hatten, kam über sie, und sie wurden mit schrecklichen Gerichten heimgesucht. Der Fluch GOTTES verfolgte sie, und sie wurden den Heiden und den Christen zu einem Sprichwort und zur Verachtung. Sie wurden entehrt, gemieden und gehasst, als ob ihnen das Kainszeichen aufgedrückt wäre. Doch ich sah, dass GOTT dies Volk wunderbar erhalten und es über die ganze Welt zerstreut hat, auf dass man an ihm sehen möge, wie es besonders von dem Fluch GOTTES heimgesucht ist. Ich sah, dass GOTT die Juden als eine Nation verworfen hat; dass aber doch einzelne unter ihnen sich bekehren und imstande sein werden, die Decke von ihren Herzen wegzuziehen und zu erkennen, dass sich die Prophezeiung über ihr Volkes erfüllt hat. Sie werden Jahschua als den Heiland der Welt annehmen und die große Sünde ihrer Nation sehen, indem sie ihn kreuzigte und verwarf.

Das Geheimnis der Bosheit II

Es war immer die Absicht Satans, die Gedanken des Volkes von Jahschua auf die Menschen zu lenken und die persönliche Verantwortlichkeit zu vernichten. Bei der Versuchung des Sohnes GOTTES schlug Satans Absicht fehl, aber als er zu den gefallenen Menschen kam, hatte er besseren Erfolg. Das Christentum war gesunken. Päpste und Priester maßten sich an, erhabene Stellungen einzunehmen, und lehrten das Volk, zur Vergebung ihrer Sünden auf sie zu blicken, anstatt auf den Messias. Das Volk wurde vollständig verführt. Es wurde gelehrt, daß die Päpste und Priester GOTTES Stellvertreter seien, während sie in der Tat Satans Stellvertreter waren, und diejenigen, die sich vor ihnen beugten, Satan dienten. Das Volk verlangte die Bibel, aber die Priester hielten es für gefährlich, ihm dieselbe in die Hand zu geben und für sich selbst lesen zu lassen, denn dadurch könnte es erleuchtet werden und die Sünden seiner Leiter bloßstellen. Die Menschen wurden gelehrt, jedes Wort von diesen Betrügern als von dem Munde Gottes anzunehmen. Sie übten solche Gewalt über das Gewissen aus, wie sie nur GOTT allein haben sollte. Wenn irgend jemand es wagte, seiner eigenen Überzeugungen zu folgen, so entflammte derselbe Hass gegen ihn, welchen Satan und die Juden Jesus gegenüber offenbarten, und man dürstete nach seinem Blut. Es wurde mir eine Zeit vorgeführt, wo Satan besonders triumphierte. Eine Menge Christen wurden auf schreckliche Art und Weise getötet, weil sie die Reinheit ihrer Religion bewahren wollten. Die Bibel wurde gehasst und es wurden Anstrengungen gemacht, sie aus der Welt zu räumen. Dem Volk war bei Todesstrafe verboten, sie zu lesen, und alle Abschriften, die man finden konnte, wurden verbrannt. Aber ich sah, dass GOTT besondere Fürsorge für sein Wort trug. Er behütete es. Zu verschiedenen Zeiten gab es nur noch einige Abschriften der Bibel; doch ließ er sein Wort nicht verloren gehen, und in den letzten Tagen wird es so vervielfältigt sein, dass jede Familie es besitzen kann. Ich sah, dass zur Zeit, als es nur wenige Abschriften der Bibel gab, sie den verfolgten Nachfolgern Jahschuas köstlich und tröstlich war. Sie wurde auf die geheimste Weise gelesen, und diejenigen, die dies erhabene Vorrecht hatten, fühlten, dass sie eine Unterredung mit GOTT, mit seinem Sohn Jahschua und mit seinen Jüngern hatten. Aber dies herrliche Vorrecht kostete vielen das Leben. Wenn sie entdeckt wurden, wurden sie zum Schafott oder Märtyrerpfahl geführt oder in Höhlen geworfen, um dort den Hungertod zu sterben. Satan konnte den Erlösungsplan nicht verhindern. Jesus war gekreuzigt worden und am dritten Tage wieder auferstanden. Aber Satan sagte seinen Engeln, dass er selbst die Kreuzigung und Auferstehung zu seinem Vorteil verwenden wolle. Er war bereit, zuzugeben, dass diejenigen, die den Glauben an Jesus bekannten, glauben könnten, dass die Gesetze, die die jüdischen Opfer und Gaben regelten, mit dem Tode Jahschua aufhörten, wenn er sie dann noch weiter führen und sie glauben machen könne, dass das Gesetz der zehn Gebote ebenfalls mit dem Messias aufgehört habe. Ich sah, dass viele in diese Täuschung Satans verfielen. Der ganze Himmel war mit Entrüstung erfüllt, als die Bewohner desselben das heilige Gesetz unter die Füße getreten sahen. Jahschua und all die himmlischen Heerscharen waren mit der Natur des Gesetzes vertraut; sie wussten, dass er es nicht verändern oder abschaffen würde. Der hoffnungslose Zustand des Menschen nach dem Fall verursachte im Himmel den tiefsten Kummer und bewog Jahschua zu dem Angebot, dass er für die Übertreter des heiligen Gesetzes Gottes sterben wolle. Wenn aber dies Gesetz hätte abgeschafft werden können, so hätte auch der Mensch ohne den Tod Jahschua errettet werden können. Folglich zerstörte sein Tod nicht das Gesetz seines Vaters, sondern verherrlichte und ehrte es und schärfte Gehorsam gegen alle seine heiligen Vorschriften ein.
Wenn die Gemeinde rein und standhaft geblieben wäre, so hätte Satan sie nicht verführen können, das Gesetz GOTTES unter die Füße zu treten. In diesem frechen Plan stritt Satan direkt gegen die Grundlage von GOTTES Regierung im Himmel und auf Erden. Seiner Empörung wegen wurde er aus dem Himmel ausgeschlossen, nachdem er sich empört hatte, wünschte er, um sich selbst zu retten, dass GOTT sein Gesetz verändere; aber es wurde ihm vor allen himmlischen Heerscharen gesagt, dass GOTTES Gesetz unveränderlich sei. Satan weiß, dass, wenn er andere verleiten kann, das Gesetz GOTTES zu verachten, er sie für seine Zwecke gewonnen hat; denn jeder Übertreter dieses Gesetzes muss sterben.

Satan beschloss, noch weiter zu gehen. Er sagte seinen Engeln, dass manche so eifrig für GOTTES Gesetz sein würden, dass sie nicht in diesem Fallstrick gefangen werden könnten. Die Zehn Gebote seien so klar, dass viele glauben würden, dass sie noch bindend seien, und deshalb müsse er suchen, wenigstens eines der Gebote zu verfälschen. Er leitete dann seine Stellvertreter an, zu versuchen, das vierte oder Sabbatgebot zu verändern, das einzige von den zehn, welches den wahren GOTT, den Schöpfer Himmels und der Erde, offenbart. Satan führte ihnen die glorreiche Auferstehung Jahschua vor und sagte ihnen, dass der HErr durch sein Auferstehen am ersten Tage der Woche den Sabbat von dem siebenten Tage der Woche auf den ersten verlegt habe. So benützte Satan die Auferstehung zu seinen Zwecken. Er und seine Engel freuten sich, dass die Irrtümer, die sie vorbereitet hatten, von den bekenntlichen Freunden des Messias so gut aufgenommen wurden. Was den einen mit frommen Schrecken erfüllen würde, würde ein anderer annehmen. So wurden verschiedene Irrtümer angenommen und mit Eifer verteidigt. Der Wille GOTTES, der in seinem Worte so klar offenbart ist, war mit Irrtümern und Satzungen bedeckt, die als die Gebote GOTTES gelehrt werden. Obgleich diese himmelschreiende Täuschung bis zum zweiten Kommen Christi andauern wird, so ist doch GOTT durch diese ganze Zeit des Irrtums und der Täuschung nicht ohne Zeugen gelassen worden. Mitten unter der Finsternis und der Verfolgung der Gemeinde fanden sich immer treue und gläubige Seelen, welche alle Gebote GOTTES hielten.

Ich sah, dass die Engelschar mit Erstaunen erfüllt wurde, als sie die Leiden und den Tod des Königs der Herrlichkeit sah. Ich sah aber auch, dass es kein Wunder für sie war, dass der HErr des Lebens und der Herrlichkeit, er, der alle Himmel mit Freude und Glanz erfüllte, die Bande des Todes brechen und als ein triumphierender Sieger aus seinem Gefängnisse hervorgehen würde. Wenn deshalb eines dieser Ereignisse durch einen Ruhetag gefeiert werden sollte, so ist es die Kreuzigung. Ich sah aber, dass keines dieser Ereignisse bestimmt war. GOTTES Gesetz zu verändern oder abzuschaffen, sie sind im Gegenteil der stärkste Beweis für seine Unveränderlichkeit. Diese beiden wichtigen Ereignisse haben ihre Erinnerung. Durch die Teilnahme an dem Abendmahl des HErrn, dem gebrochenen Brot und der Frucht des Weinstocks, verkündigen wir des HErrn Tod, bis dass er kommt. Die Szenen seiner Leiden und seines Todes werden auf diese Weise uns frisch ins Gedächtnis gebracht. Die Auferstehung des wird gefeiert, indem wir mit ihm in der Taufe begraben werden und danach aus dem Wassergrabe auferstehen, gleich seiner Auferstehung, um in einem neuen Leben zu wandeln. Es wurde mir gezeigt, dass das Gesetz GOTTES für immer feststeht und auf der neuen Erde bis in alle Ewigkeit bestehen bleibt. Als bei der Schöpfung die Grundfesten der Erde gelegt wurden, blickten die Söhne GOTTES mit Bewunderung auf das Werk des Schöpfers, und alle himmlischen Heerscharen jauchzten vor Freude. Damals wurde der Grund des Sabbats gelegt. Am Ende der sechs Schöpfungstage
ruhte GOTT am siebenten Tage der Woche von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. Er segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an demselben von allen seinen Werken geruht hatte. Der Sabbat war vor dem Fall in Eden eingesetzt worden und wurde von Adam und Eva und allen himmlischen Heerscharen beobachtet. GOTT ruhte am siebenten Tage und segnete und heiligte ihn. Ich sah, dass der Sabbat niemals abgetan werden wird, sondern dass die erlösten Heiligen und die ganze Engelschar ihn bis in alle Ewigkeit dem großen Schöpfer zu Ehren halten werden.

“Geistliche Gaben Band 1” aus “Frühe Schriften von Ellen G. White”
von Ellen G. White (1827-1915), S. 191-203

 

“Amazing Grace”

 





“GOTT ist Licht, und keinerlei Finsternis ist in ihm.”
Wenn wir also behaupten, Gemeinschaft mit ihm zu haben, und doch in der Finsternis wandeln, so lügen wir und verwirklichen die Wahrheit nicht durch unser Tun. Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er selbst im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut seines Sohnes Jahschuas macht uns von aller Sünde rein. Wenn wir behaupten, keine Sünde zu haben, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns; wenn wir aber unseren Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns von aller Ungerechtigkeit reinigt. Wenn wir behaupten, nicht gesündigt zu haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht ins uns.
1. Johannes 1,5b-10 (Hermann Menge)

Wer ist der Lügner?
Doch wohl der, welcher leugnet, dass Jahschua der Messias sei. Das ist der Widerchrist (Antichrist - sehr oft auch: “an der Stelle von”), der den Vater und den Sohn leugnet. Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater. Was ihr von Anfang an gehört habt, das muss auch dauernd in euch bleiben. Wenn das, was ihr von Anfang an gehört habt, in euch bleibt, so werdet auch i h r  in dem Sohne und im Vater bleiben. Und das ist eben die Verheißung, die Jahschua selbst uns gegeben hat: das ewige Leben.
1. Johannes 2,22-25 (Hermann Menge)

Wir dagegen üben Liebe, weil e r  uns zuerst geliebt hat. Wenn jemand sagt: “Ich liebe GOTT” und doch seinen Bruder hasst, so ist er ein Lügner; denn wer seinen Bruder nicht liebt, der sichtbar bei ihm ist, kann ganz gewiss GOTT nicht lieben, den er nicht gesehen hat.
1. Johannes 4,19.20 (Hermann Menge)

Wer an den Sohn GOTTES glaubt, hat das Zeugnis in ihm (in sich selbst). Wer GOTT nicht glaubt, hat ihn damit zum Lügner gemacht; denn er hat dem Zeugnis, das GOTT für seinen Sohn abgelegt hat, keinen Glauben geschenkt. Und dies Zeugnis lautet so:
“GOTT hat uns ewiges Leben gegeben, und dieses Leben ist in seinem Sohne. Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn GOTTES nicht hat, hat auch das Leben nicht.”
1. Johannes 5,10-12 (Hermann Menge)
 

“I Cannot Tell Why”

 




Die Sünden Babylons

Ich sah, daß die Kirchen, seit der zweite Engel ihren Fall verkündigte, immer verderbter wurden. Sie tragen den Namen, daß sie Nachfolger des Messias seien, aber es ist unmöglich, sie von der Welt zu unterscheiden. Die Prediger nehmen ihre Texte aus dem Worte Gottes, predigen aber sanft. Hiergegen hat das natürliche Herz keine Einwände zu machen. Es ist nur der Geist und die Kraft der Wahrheit und das Heil von dem Messias, die dem fleischlichen Herzen zuwider sind. In den gewöhnlichen Predigten ist nicht enthalten, das den Zorn Satans heraufbeschwören und den Sünder zum Zittern bringen könnte, oder das sich dem Herzen und Gewissen mit der schrecklichen Wirklichkeit eines bald kommenden Gerichtes naht. Die bösen Menschen geben sich gewöhnlich mit dem Schein der Frömmigkeit ohne wahre Gottesfurcht zufrieden, und sie werden eine solche Religion unterstützen und zu fördern suchen.

Der Engel sagte: “Nur die volle Rüstung der Gerechtigkeit kann es dem Menschen ermöglichen, die Mächte der Finsternis zu überwinden und den Sieg über sie zu behalten. Satan hat von den Kirchen als einem Ganzen vollen Besitz genommen. Es werden Aussprüche und Taten von Menschen anstatt der deutlichen, schneidenden Wahrheiten des Wortes Gottes behandelt. Der Geist und die Freundschaft der Welt stehen in Feindschaft wider Gott. Wenn die Wahrheit, wie sie in Jahschua ist, in ihrer Einfachheit und Kraft dem Geiste der Welt gegenübertritt, wird sofort der Geist der Verfolgung erweckt. Sehr viele, die bekennen, Christen zu sein, haben Gott nie erkannt. Das natürliche Herz ist nicht verändert worden und der fleischliche Sinn beharrt in Feindschaft wider Gott. Sie sind Satans treue Diener, obgleich sie einen anderen Namen angenommen haben.”

Ich sah, daß die Kirchen, seitdem Jahschua das Heilige des himmlischen Heiligtums verlassen hatte und durch den zweiten Vorhang gegangen war, sich immer mehr mit unreinen, verhaßten Vögeln angefüllt haben. Ich sah große Bosheit und Niederträchtigkeit in den Kirchen, aber trotzdem bekannten ihre Glieder, Christen zu sein. Ihr Bekenntnis, ihre Gebete und Ermahnungen sind dem Herrn ein Greuel. Der Engel sagte: “Gott mag ihre Versammlungen nicht riechen. Selbstsucht, Betrug und List werden von ihnen ohne Rücksicht auf die Warnungen des Gewissens ausgeübt. Und über alle diese bösen Taten werfen sie den Mantel der Religion.” Mir wurde der Stolz der Namenskirchen gezeigt. Gott kommt bei ihnen nicht in Betracht. Ihre fleischlichen Sinne sind nur auf sich gerichtet, sie schmücken ihren armen, sterblichen Leib und blicken dann mit Zufriedenheit und Wohlgefallen auf sich, aber Jahschua und die Engel blicken in Schmerz auf sie herab. Der Engel sagt: “Ihre Sünden und ihr Stolz reichen bis in den Himmel. Ihr Los ist schon für sie bereit. Gerechtigkeit und Gericht haben lange geschlafen, sie werden aber bald erwachen. Die Rache ist mein, ich will vergelten, spricht der JAHWEH.” Die furchtbaren Drohungen des dritten Engels sollen verwirklicht werden und alle Gottlosen werden den Kelch des Zorns Gottes trinken müssen. Eine unzählbare Schar böser Engel durchfliegt das ganze Land und füllt die Kirchen. Diese Angestellten Satans blicken mit Frohlocken auf die religiösen Gemeinschaften, denn der Mantel der Religion verdeckt die größten Verbrechen und Sünden.

Der ganze Himmel blickt mit Unwillen auf die Menschen, das Werk Gottes, die von ihren Mitmenschen zu dem höchsten Grade der Erniedrigung gebracht und den Tieren gleichgestellt worden sind. Bekenntliche Nachfolger des Heilandes, dessen Mitleid beim Anblick menschlicher Leiden stets erregt wurde, beteiligen sich mit ganzem Herzen an dieser großen schrecklichen Sünde und handeln mit Sklaven und den Seelen der Menschen. Menschliche Pein wird von Ort zu Ort gebracht, gekauft und verkauft. Die Engel haben alles berichtet, es steht in dem Buche geschrieben. Die Tränen der frommen Leibeigenen, seien es Väter, Mütter, Kinder, Brüder oder Schwestern, sind alle im Himmel aufbewahrt. Gott wird seinen Unwillen nur noch kurze Zeit zurückhalten. Sein Zorn brennt in ihm gegen dies Volk und besonders gegen die Religionsgemeinschaften, die diesen schrecklichen Handel gutgeheißen und sich selbst daran beteiligt haben. Solche Ungerechtigkeit, solche Unterdrückung, solche Leiden werden von vielen der vorgeblichen Nachfolger des demütigen, sanften Jahschua gleichgültig betrachtet, und manche von ihnen können mit boshafter Befriedigung diese unbeschreibliche Seelenangst auferlegen und wagen es dennoch, Gott anzubeten. Es ist nur Heuchelei, Satan frohlockt darüber und macht Jesus und seinen Engeln Vorwürfe über solchen Widerspruch und sagt mit teuflischen Triumphe: Das sind des Messias Nachfolger!

Diese vorgeblichen Christen lesen von den Leiden der Märtyrer und Tränen rollen ihnen die Wangen herunter. Sie wundern sich darüber, daß Menschen so hart und verstockt sein konnten, solche Grausamkeit gegen ihre Mitmenschen auszuüben. Aber dieselben Menschen, die so reden und denken, halten zur selben Zeit menschliche Wesen als Sklaven. Aber dies ist nicht alles, sie zerreißen die natürlichen Bande und bedrücken ihre Mitmenschen auf’s grausamste. Sie fügen Menschen mit derselben unbarmherzigen Grausamkeit unmenschliche Martern zu, wie es die Papisten und Heiden mit Jahschuas Nachfolgern getan haben. Der Engel sagte: “Es wird den Heiden und Papisten am Tag des Gerichts erträglicher gehen als jenen Menschen.” Das Schreien der Unterdrückten hat den Himmel erreicht, die Engel stehen verwundert da über die unbeschreiblichen, schrecklichen Leiden, welche Menschen, die nach dem Ebenbilde Gottes geschaffen sind, ihren Mitmenschen verursachen. Der Engel sagte: “Die Namen der Quäler sind mit Blut geschrieben, durchkreuzt mit Striemen, und überschwemmt mit heißen Tränen des Leidens. Gottes Zorn wird nicht aufhören, bis er diesem Lande des Lichts den Becher seines Zornes zu trinken gegeben und es Babylon doppelt vergolten hat. Bezahlt sie, wie sie bezahlt hat, und macht’s ihr zwiefältig nach ihren Werken; und in welchem Kelch sie eingeschenkt hat, schenket ihr zwiefältig ein.”

Ich sah, daß der Sklavenhändler für die Seele seines Sklaven, den er in Unwissenheit hielt, verantwortlich gemacht werden wird, und die Sünden des Sklaven werden an dem Herrn heimgesucht werden. Gott kann den Sklaven, der in Unwissenheit dahinlebte, der nichts von Gott oder der Bibel wußte, der nichts fürchtet, als die Geißel seines Herrn und eine niedrigere Stellung einnimmt als das Tier, nicht in den Himmel nehmen. Er verfährt aber mit ihm auf die beste Art und Weise, wie nur ein mitleidiger Gott es vermag. Er läßt ihn sein, als ob er nie gewesen wäre; während sein Herr die sieben letzten Plagen erdulden muß und dann in der zweiten Auferstehung erweckt werden wird, um den zweiten schrecklichen Tod zu erleiden. Alsdann wird der Gerechtigkeit Gottes genüge getan sein.

“Erfahrungen und Gesichte” von Ellen G. White”
von Ellen G. White (1827-1915), S. 266-267

 

“Morning Has Broken”

 



Herr M. De Latti, der früher katholischer Priester war und vier Jahre in Rom zubrachte, sagt: Er habe die Tiara (Papstkrone) im Museum des Vatikans öfters gesehen, auch dass das erste Wort an der obersten Krone der dreifachen Einteilung stehe, das zweite Wort an der zweiten, während das Wort “DEI” sich am untersten Teil der dreifachen Krone befinde. Er erklärt ferner, dass die ersten zwei Worte aus dunkelfarbigen Edelsteinen gebildet seien, während das Wort “DEI” aus Diamanten bestehe.

“Dies soll bezeugen, dass ich im Jahre 1828 in Bayern geboren und in München erzogen wurde, und zwar römisch-katholisch. In den Jahren 1844/45 war ich Student fürs Priesteramt im Jesuiten-Kollegium in Rom. Während des Ostergottesdienstes im Jahre 1845 trug Papst Gregor XVI eine dreifache Krone mit der aus Edelsteinen zusammengesetzten Inschrift: “VICARIUS FILII DEI”. Es wurde uns gesagt, dass 100 Diamanten in dem Wort “DEI” seien, die anderen Worte aber beständen aus anderen sehr kostbaren Edelsteinen dunkler Farbe. Auf jeder Krone war ein Wort. In jenem Gottesdienst war ich anwesend, ich sah die Krone deutlich und betrachtete sie genau. Im Jahre 1850 kehrte ich mich zu Gott und zum Protestantismus; zwei Jahre darauf trat ich in das evangelische Predigtamt ein. Später vereinigte ich mich mit der Presbyter-Gemeinde, von welcher ich nun ein im Ruhestand lebender Prediger bin, nachdem ich 50 Jahre im Predigtamt tätig war. Ich habe obiges Zeugnis gegeben, weil manche leugnen, dass der Papst je eine solche Krone getragen hat; denn ich habe sie auf seinem Haupte gesehen.

Euer aufrichtiger Mitarbeiter in Christo;
gez. B. Hoffmann, Webb. City, Mo. 29. Oktober 1906.”


(Lüdenscheider Generalanzeiger von 1922).


 

“Sa fii lumina!”

 


Die Bibel müsse in der Sprache des Volkes gelesen werden

(Bischof) Latimer (in England), 1485/92 - 1555, vertrat von der Kanzel herab die Auffassung, dass die Bibel in der Sprache des Volkes gelesen werden müsse. “Der Urheber der Heiligen Schrift”, sagte er, “ist Gott selbst, und diese Schrift hat einen Anteil an der Macht und Ewigkeit ihres Urhebers. Es gibt weder Könige, Kaiser, Obrigkeiten noch Herrscher ..., die nicht gebunden wären, ... seinem heiligen Wort zu gehorchen ... Lasst uns keine Nebenwege einschlagen, sondern lasst das Wort Gottes uns leiten. Lasst uns nicht unseren Vätern folgen und auf das sehen, was sie getan haben, sondern auf das, was sie hätten tun sollen.”
“First Sermon Preached before King Edward VI” - Latimer, Der große Kampf, S. 247 (Der grosse Konflikt, S. 208)
 

Eine seltsame Frage

“Ich muss euch eine seltsame Frage stellen”, sagte Latimer, “wisst ihr, wer der eifrigste Bischof und Prälat in England ist? ... Ich sehe, ihr horcht und wartet auf seinen Namen ... Ich will ihn nennen: Es ist der Teufel ... Er entfernt sich nie aus seinem Kirchsprengel; ... sucht ihn, wann ihr wollt, er ist immer zu Hause ... er ist stets bei der Arbeit ... Ihr werdet ihn nie träge finden, dafür bürge ich euch ... Wo der Teufel wohnt ..., dort weg mit den Büchern und Kerzen herbei; weg mit den Bibeln und Rosenkränze herbei; weg mit dem Licht des Evangeliums und Wachsstöcke hoch, ja sogar am hellen Mittag ... nieder mit den Kreuz Christi; es lebe das Fegefeuer, das die Tasche leert ... weg mit dem Bekleiden der Nackten, Armen und Lahmen; her mit der Verzierung von Bildern und der bunten Schmückung von Stock und Stein; herbei mit menschlichen Überlieferungen und Gesetzen; nieder mit Gottes Einrichtungen und seinem allerheiligsten Worte ... Oh, dass unsere Prälaten so eifrig wären, die Körner guter Lehre auszustreuen, wie Satan fleißig ist, allerlei Unkraut zu säen!”
“Sermon of the Plough” - Latimer, Der große Kampf, S. 247-248 (Der grosse Konflikt, S. 208/209)

 

“Centenar Sibiu 10 Mergem inainte

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