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Einleitung
Auszüge aus der Neuner / Ross, “Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigungen”) S. 546-555):
Wir glauben an die heilige Dreifaltigkeit... die ganze Gottheit in der Dreifaltigkeit... von gleicher Ewigkeit und gleicher Allmacht... Wir glauben auch, dass jede der drei Personen in der Dreifaltigkeit der eine, wahre, vollständige und vollkommene Gott. Wir glauben an den Sohn Gottes... Er ist wahrer Gott und wahrer Mensch... Er ist leidensunfähig und unsterblich in der Gottheit, aber in seiner Menschheit... ist er gestorben und wurde begraben... Wir glauben auch an den heiligen Geist, der vollständiger, vollkommener und wahrer Gott ist...
Wer da selig werden will, der muss vor allem den katholischen Glauben festhalten; wer diesen nicht in seinem ganzen Umfange und unverletzt bewahrt, wird ohne Zweifel ewig verloren gehen. Dies ist aber der katholische Glaube: Wir verehren den einen Gott in der Dreifaltigkeit und die Dreifaltigkeit in der Einheit, ohne Vermengung der Personen und ohne Trennung der Wesenheit. Eine andere nämlich ist die Person des Vaters, eine andere die des Sohnes, eine andere die des Heiligen Geistes. Aber Vater und Sohn und heiliger Geist haben nur EINE Gottheit, gleiche Herrlichkeit, gleich ewige Majestät. Wie der Vater, so der Sohn, so der heilige Geist,,, So ist der Vater Gott, der Sohn Gott, der Heilige Geist Gott... Und in dieser Dreieinigkeit ist nichts früher oder später, nichts größer oder kleiner, sondern alle drei Personen sind gleich ewig und gleich groß, so dass in allem, wie bereits vorhin, gesagt wurde, sowohl die Einheit in der Dreifaltigkeit als auch die Dreifaltigkeit in der Einheit zu verehren ist. Wer daher selig werden will, muss dies von der heiligsten Dreifaltigkeit glauben...
Das ist nun der rechte Wir müssen glauben und bekennen, dass unser Herr Jesus Christus, der Sohn Gottes, Gott und Mensch ist. Gott ist er aus der Wesenheit des Vaters von Ewigkeit gezeugt, und Mensch ist er aus der Wesenheit der Mutter in der Zeit geboren. Vollkommener Gott, vollkommener Mensch, bestehend aus einer vernüntigen Seele und einem menschlichen Leibe... Dies ist der katholische Glaube.
Endlich aber hat der einziggeborene Sohn Gottes Jesus Christus den Weg des Lebens noch deutlicher offenbart, (er) dessen Menschwerdung von der ganzen Dreifaltigkeit gemeinsam gewirkt wurde, der, empfangen aus der immerwährenden Jungfrau Maria unter Mitwirkung des Heiligen Geistes, wahrer Mensch Wurde: bestehend aus einer vernünftigen Seele und dem menschlichen Fleisch, eine Person in zwei Naturen. Er, der eine und selbe, ist der Gottheit nach unsterblich und leidensunfähig und ist der Menschheit nach leidensfähig und sterblich geworden... Er stieg nieder zu denen in der Unterwelt, er erstand von den Toten und stieg auf in den Himmel; dabei stieg er nieder in seiner Seele, erstand er im Fleisch stieg er auf in beidem zugleich... Es gibt nur EINE allgemeine Kirche der Gläubigen. Außer ihr wird keiner gerettet. In ihr ist Jesus Christus Priester und Opfer zugleich. Sein Leib und Blut ist im Sakrament* des Altares unter den Gestalten von Brot* und Wein* wahrhaft enthalten, nachdem durch Gottes Macht das Brot in den Leib und der Wein in das Blut wesensverwandelt sind: damit wir von dem Seinigen empfangen, was er von dem Unsrigen annahm, und so die geheimnisvolle Einheit vollendet werde. Dieses Sakrament* bringt nur der Priester zustande, der gültig geweiht ist, entsprechen der Schlüsselgewalt der Kirche, die Jesus Christus selbst den Aposteln und ihren Nachfolgern verlieh. Das Sakrament der Taufe* wird im Wasser unter Anrufung Gottes und der ungeteilten Dreifaltigkeit, nämlich des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, vollzogen. Es gereicht Kindern und Erwachsenen zum Heil, von wem immer es auch in der Weise der Kirche gespendet werden mag.
Wie steht es geschrieben?
Mt 16,18 Luther 1912 = Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde, (a) und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. SCHLACHTER 2000 = Und ich sage dir auch: Du bist Petrus und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, (a) und die Pforten des Totenreiches sollen sie nicht überwältigen. Joh 1,42; Eph 2,20 => a . (Matth. 16,18) => Petrus (griech. petros) bedeutet "Stein", während das Wort für "Felsen" hier petra ist (großer Stein, Fels, Felsengebirge). Der Felsen, auf dem Christus seine Gemende baut, ist er selbst (vgl. 1. Kor. 10,14, wo ebenfalls petra steht, sowie 1. Kor. 3,11). Petrus war ein lebendiger Stein in diesem Bau. (1. Petrus 2,4-8) (Schlachterbibel 2000: übereinstimmender Text mit dem altgriechischen Text) Mt 16,19 Und ich will dir des Himmelsreichs Schlüssel geben: alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel los sein. Mt 16,24 Da sprach Jahschua zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. Mt 16,25 Denn wer sein Leben erhalten will, der wird's verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden. Mt 16,26 Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele wieder löse? Mt 16,27 Denn es wird geschehen, daß des Menschen Sohn komme in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln; und alsdann wird er einem jeglichen vergelten nach seinen Werken.
Apg 2,38 Petrus sprach zu ihnen: TUT BUSSE UND LASSE SICH EIN JEGLICHER TAUFEN AUF DEN NAMEN JAHSCHUA DEN MESSIAS ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN, SO WERDET IHR EMPFANGEN DIE GABE DES HEILIGEN GEISTES. Kap 3,17-19; Luk 24,47 Apg 10,46 denn sie hörten, daß sie mit Zungen redeten und JAHWEH hoch priesen. Da antwortete Petrus: Kap 2,4 Apg 10,47 Mag auch jemand das Wasser wehren, daß diese nicht getauft werden, die den heiligen Geist empfangen haben gleichwie auch wir? Apg 10,48 UND BEFAHL, SIE ZU TAUFEN IN DEM NAMEN JAHSCHUA DEN MESSIAS. Da baten sie ihn, daß er etliche Tage dabliebe.
1. Kor 6,19 MENGE => Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden heiligen Geistes ist, den ihr von JAHWEH empfangen habt, und daß ihr nicht euch selbst gehört? Kap 3,16 1. Kor 6,20 DENN IHR SEID TEUER ERKAUFT; DARUM SO PREIST JAHWEH AN EUREM LEIBE UND IN EUREM GEIST, WELCHE SIND GOTTES (JAHWEHS). Kap 7,23; 1.Petr 1,18.19; Phil 1,20
“Fest nehme ich an und umfasse ich die apostolischen und kirchlichen Überlieferungen und die übrigen Bräuche und Satzungen der Kirche... Ich anerkenne die heilige katholische und apostolische römische Kirche als Mutter und Lehrerin aller Kirche; ich verspreche und schwöre wahren Gehorsam dem römischen Papst, dem Nachfolger des heiligen Petrus, des Apostelfürsten, und dem Statthalter Jesus Christi.” Auszug aus Neuner / Ross; Kapitel “Das Glaubensbekenntnis der Kirchenversammlung zu Trient (1564)” S. 555-558)
Wie steht es geschrieben?
Mt 5,33 Ihr habt weiter gehört, daß zu den Alten gesagt ist (3Mo19,12; 4Mo30,3): "Du sollst keinen falschen Eid tun und sollst JAHWEH deinen Eid halten." Mt 5,34 Ich aber sage euch, daß ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist JAHWEH’s Thron, Mt 5,35 noch bei der Erde, denn sie ist seiner Füße Schemel, noch bei Jerusalem, denn sie ist des großen Königs Stadt. Mt 5,36 Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören, denn du vermagst nicht ein einziges Haar schwarz oder weiß zu machen.
Offb 13,1 Und ich trat an den Sand des Meeres und sah ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern Namen der Lästerung. Dan 7,3-7 Offb 13,2 Und das Tier, daß ich sah, war gleich einem Parder und seine Füße wie Bärenfüße und sein Mund wie eines Löwen Mund. Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Macht. Offb 13,3 Und ich sah seiner Häupter eines, als wäre es tödlich wund; und seine tödliche Wunde ward heil. Und der ganze Erdboden verwunderte sich des Tieres MENGE = Dazu einen von seinen Köpfen, der wie zum Tode geschlachtet war, dessen Todeswunde jedoch wieder geheilt wurde. Da sah die ganze Erdbevölkerung dem Tier mit staunender Bewunderung nach Offb 13,4 und sie beteten den Drachen an, der dem Tier die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich, und wer kann mit ihm kriegen (den Kampf aufnehmen)? Offb 13,5 Und es ward ihm gegeben ein Mund, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ward ihm gegeben, daß es mit ihm währte zweiundvierzig Monate lang. Kap 11,2 Offb 13,6 und es tat seinen Mund auf zur Lästerung gegen JAHWEH, ZU LÄSTERN SEINEN NAMEN UND SEINE HÜTTE UND DIE IM HIMMEL WOHNEN. Offb 13,7 Und ward ihm gegeben, zu streiten mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ward ihm gegeben Macht über alle Geschlechter und Sprachen und Heiden. Kap 11,7; Dan 7,21 Offb 13,8 Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht geschrieben sind im Buch des Lebens des Lammes, das erwürgt ist, von Anfang der Welt. Offb 13,9 Hat jemand Ohren, der Höre! Offb 13,10 So jemand in das Gefängnis führt, der wird in das Gefängnis gehen; so jemand mit dem Schwert tötet, der muß mit dem Schwert getötet werden. Hier ist Geduld und Glaube der Heiligen. Matth 26,52; Kap 14,12
Mt 24,24 DENN ES WERDEN FALSCHE MESSIAS (CHRISTI - CHRISTUSSE) UND FALSCHE PROPHETEN AUFSTEHEN UND GROSSE ZEICHEN UND WUNDER TUN, DASS VERFÜHRT WERDEN IN DEM IRRTUM (WO ES MÖGLICH WÄRE) AUCH DIE AUSERWÄHLTEN. 5.Mose 13,2-4; 2.Thess 2,8.9; Offb 13,13
Durch welches Dekret hat Kaiser Theodosius das katholische Christentum zur Staatsreligion erhoben?
> Es ist unser Wille, dass alle Völker, welche wir in Gnaden regieren, jene Religion erhalten, die der heilige Apostel Petrus die Römer gelehrt, die sich ohne Unterbrechung bis auf unsere Zeit erhalten hat, die der Papst Damasus (366-384) übte und der Bischof Petrus von Alexandrien (gestorben 381), ein Mann von großer Heiligkeit. So glauben wir, gemäß der Lehre der Apostel und des Evangeliums, an die alleinige Göttlichkeit des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes unter Annahme gleicher Hoheit und liebevoller Dreieinigkeit. Alle, die diesem Glauben anhängen, sollen nach unserem Befehle den Namen “katholische Christen” tragen. Die Übrigen, wahnwitzig und geistesgestört, wie sie sind, sollen die Schmach ihres häretischen Glaubens tragen. Ihre Versammlungsorte sollen nicht Kirchen heißen. Sie sollen vor allem die göttliche Strafe, dann aber auch die Strafe unserer Ungnade erleiden, die wir nach Gottes Wollen ihnen erweisen wollen. <
Konstantin der Große nahm auf dem ersten großen Konzil der Kirche im Jahr 325 zu Nizäa den Ehrenvorsitz ein.
Auszug von Dr. Konrad Algermissen, katholischer Theologieprofessor, “Kirchengeschichte” (1955) S. 88 / 89
Wie steht es geschrieben?
Dan 7,25 ER WIRD DEN HÖCHSTEN LÄSTERN UND DIE HEILIGEN DES HÖCHSTEN VERSTÖREN (AUFREIBEN) UND WIRD SICH UNTERSTEHEN, ZEIT UND GESETZ ZU ÄNDERN. SIE WERDEN ABER IN SEINE HAND GEGEBEN WERDEN EINE ZEIT UND ZWEI ZEITEN UND EINE HALBE ZEIT. Offb 13,5.6; Kap 12,7; 4,13 Dan 7,26 Darnach wird das Gericht gehalten werden; da wird dann seine Gewalt weggenommen werden, daß er zu Grund vertilgt und umgebracht werde.
1. Petr 4,14 VOR 1911 = Selig seid ihr, wenn ich geschmähet werdet über dem Namen des Messais; denn der Geist, der ein Geist der Herrlichkeit und JAHWEH’s ist, ruhet auf euch (MENGE = denn der Geist der Herrlichkeit und Kraft, der Geist JAHWEHS, ruht auf euch). Bei ihnen ist er verlästert, aber bei euch ist er gepreiset. Matth 5,11; Eph 1,13 1. Petr 5,8 Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge. 2.Kor 2,11; 1.Thess 5,6; Luk 22,31 1. Petr 5,9 Dem widerstehet, fest im Glauben, und wisset, daß ebendieselben Leiden über eure Brüder in der Welt gehen.
1. Kor 2,14 DER NATÜRLICHE MENSCH ABER VERNIMMT NICHTS VOM GEIST JAHWEHS; ES IST IHM EINE TORHEIT, UND ER KANN ES NICHT ERKENNEN; DENN ER MUSS GEISTLICH GERICHTET SEIN. Kap 1,23; Joh 8,47 1. Kor 3,16 WISSET IHR NICHT, DASS IHR JAHWEHS TEMPEL SEID UND DER GEIST JAHWEHS IN EUCH WOHNT? Kap 6,19; 2.Kor 6,16 1. Kor 6,11 Und solche sind euer etliche gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, IHR SEID GERECHT GEWORDEN DURCH DEN NAMEN DES HErrn / HERRSCHERS JAHSCHUA DEM MESSIAS UND DURCH DEN GEIST UNSERES GOTTES. Kap 1,2; Röm 3,26; Titus 3,3-7
Anfang des Jahres 380 n. Chr. wurde Kaiser Theodosius vom Bischof zu Thessalonich getauft. Unmittelbar darauf erließ er obiges Dekret und erklärte darin das katholische Christentum zur einzig anerkannten Religion im römischen Reich. Somit war die Prophetie von der Vernichtung der drei Hörner aus Daniel 7 erfüllt.
Obwohl auf dem Konzil zu Nizäa im Jahr 321 das erste Sonntagsgesetz beschlossen wurde, gab es zu dieser Zeit noch viele Christen, die am Sabbat festhielten. Bemerkenswerter Weise waren das hauptsächlich arianische Christen. Der Kampf der oströmischen Kaiser richtete sich besonders gegen drei germanische Völker, die in der Prophetie von Daniel 7 als die drei Hörner beschrieben sind, welche vor dem Aufkommen des “kleinen Horns” - dem Papsttums - ausgerissen werden sollten (Dan. 7,24). Dies waren die Heruler im Jahre 493, die Vandalen 534 und die Ostgoten 536 nach Christus. Diese drei Völker bekannten sich zur arianischer Lehre und waren damit dem römischen Bischof in seiner stets steigenden Machtausübung hinderlich. Zu dieser Zeit brachte der Frankenkönig Chlodwig den größten Teil Europas unter seine Herrschaft und die Herrschaft der Kirche. Aus sein Kampf richtete sich nicht zuletzt gegen die Völker, die dem arianischen Glauben anhingen.
Diese drei Völker wurden als Feinde der Kirche angesehen und waren ein Hindernis für die Machtentfaltung der römischen Päpste. Letztendlich wurden sie deshalb mit Hilfe der römischen Kaiser bekämpft und aufgerieben. Die römisch-athanasischen Bischöfe, die durch die Kaiser unterstützt wurden, bekämpften diese arianischen Christen und Völker hauptsächlich, weil sie die Trinitätslehre ablehnten.
vgl. auch mit den “Bibellesungen für den Familienkreis”, 1914, S. 78
“Und ich sah das Horn kämpfen gegen die Heiligen, und es behielt den Sieg über sie.” Daniel 7,21
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