Bibellesungen für den Familienkreis, 1914

Lehrbuch der katholischen Religion, Dr. Glattfelter
 

Die Entwicklung der Trinitätslehre
in der Kirchengeschichte
&
in der Adventgemeinde (STA / SDA)

Der Omega-Abfall in den schlafenden Adventgemeinden von heute ist präsent und prophezeit.
 

”DIE INFORMATIONS-BROSCHÜRE in PDF”

Trinitätslehre Teil 1, Seite 1 - 32

”Trinitätslehre Teil 1, Seite 1 - 32”
mit Inhaltsverzeichnis



Trinitätslehre Teil 2, Seite 33 - 66

”Trinitätslehre Teil 2, Seite 33 - 66”


Trinitätslehre Teil 3, Seite 67 - 91

”Trinitätslehre Teil 3, Seite 67 - 91”


Trinitätslehre Teil 4, Seite 92- 111

”Trinitätslehre Teil 4, Seite 92 - 111”


Trinitätslehre Teil 5, Seite 112 - 147

”Trinitätslehre Teil 5, Seite 112 - 147”


Trinitätslehre Teil 6, Seite 150 - Ende

”Trinitätslehre Teil 6, Seite 150 - Ende”


Trinitätslehre Teil 6, Seite 150 - Ende

”NOCH IST GNADEN-ZEIT”, Glaubenszeugnis Missionar der STA-Reform
Bruder Schmidt, Frühjahr 2014”


Predigt von Lothar Mueller

”Prediger Lothar Mueller, Interview in mp3, 04.02.2014:
“Dreieinigkeitslehre - Trinitätslehre durchleuchtet”


Letzter Warnruf für die Adventgemeinden Seventh-Day-Adventist

”Letzte Warnungsbotschaft für die Brüder und Schwestern der Adventgmeinden - Siebenten-Tags-Adventisten - Seventh-Day-Adventist”
Verfasser: unbekannt.

 

Vorab #1.: Steht die Trinität im Ursprünglichen?


Vorab #2.: Die Trinitätslehre und ihre Kirchengeschichte


Vorab #3.: Wer ist der heilige Geist?




Einleitung


Die römisch-katholische Kirche erklärt die Trinitätslehre


Zitate aus verschiedenen Nachschlagewerken und Bibelübersetzungen
über den Ursprung der Dreieinigkeitslehre


Die Adventpioniere und Ellen G. White beantworten die vierte Frage
im deutschen 'Studienheft zur Bibel' vom Sabbat, 01.04.2006:

Weshalb ist es [war es für sie] wichtig, Gott sowohl in seiner Dreifaltigkeit als auch Dreieinigkeit zu verstehen?
Welche Bedeutung hat das für das Verständnis des Schöpfungs- und Erlösungswerks?


Glaubensüberzeugungen der Siebenten-Tags-Adventisten zum Vergleich
(heute: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten)


Alte Kirchenlieder und Veränderungen in Neuauflagen alter Standardwerke
- insbesondere nachträglich eingefügte trinitarische Aussagen - bewähren sich in der Adventgemeinde als einigendes Band im ökumenischen Dialog


Der Glaubensabfall beginnt - das absolute Omega des Glaubensabfalls
wird folgen


Eine ernüchternde Bilanz - flussabwärts verkauft


Ellen White und die adventistische Theologie

Prominente adventistische Theologen behaupten übereinstimmend, dass "die Frge der Trinität" zwischen den Jahren 1890 und 1900 von Ellen White entschieden" wurde.
Wie vertrauenswürdig sind die weit verbreiteten Behauptungen adventistischer Historiker und Autoren?
Stimmt es, dass sich Ellen Whites Erkenntnis über Gott veränderte und dass sie die Trinitätslehre in die Adventgemeinde einführte?
Bestand Ellen White tatsächlich darauf, dass der Heilige Geist eine Person, die ditte Person in der Dreieinigkeit sei?


Haben die Siebenten-Tags-Adventisten (STA) seit 1888 ein neues und
anderes Verständnis über die Gottheit?




Wandeln Siebenten-Tags-Adventisten (STA) im Licht?
Ein jeder prüfe selbst nach der Schrift!


Bekam Ellen White am Ende des 19. Jahrhunderts eine neue Erkenntnis über
die Dreieinigkeit, den Sohn Gottes, sowie über die dritte Person der Gottheit - den Gott Heiliger Geist - in Visionen von Gott offenbart?

Hatt Ellen White ihre früheren Aussagen über die Gottheit Ende des 19. Jahrhunderts korrigiert?
Schwieg Ellen White solange über ihre neue Erkenntnis, bis ihr Mann gestorben war, um die Adventgemeinde nicht zu spalten?
Führte Ellen White die STA nach dem Tod von James White zum Trinitarismus, weil sie selbst Trinitarierin war?
Hat Ellen White alle ihre Aussagen widerrufen?
Stimmen die Visionen Ellen White seit dem 20. Jahrhundert mit dem Bekenntnis der Trinitarier überein?


Kursänderungen in der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten (STA)
durch ein einziges Buch

Unter welchen Umständen entstand 'Desire of Ages'?


"Das Leben Jesu Christi" von Ellen G. White
dritte amerikanische Ausgabe, 1888/89


Organisation der Siebenten-Tags-Adventisten
in der Review (eigene Zeitung) vom 4. Januar 1881 von Ält. James White




Leichte Veränderungen in den Büchern von Ellen G. White
und in anderen Büchern?


"Fragen zur Drei - Einigkeit"

Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen? Ja, nach dem Geetz und Zeugnis. Jesaja 8,19.20a


Antwort zur Seminararbeit von Michael Dörnbrack - von Horst Kautz, Stuttgart

Die Seminararbeit von Michael Dörnbrack "Die Rolle Ellen Whites bei der Entwicklung der Trinitätslehre in der Adventgemeinde" wird zur Verteidigung der Trinitätslehre herangezogen.


Dreieinigkeit / Trinität - INFO-BRIEF Nr. 39 - Juli 2007

Herausgeber: Förderkreis "Prophetisches Wort" e.V.


Fragen an Brd. Loughborough


Trinität entlarvt


Révision du dogme de la Trinité face à l'Ecriture Sainte


"Die Präexistenz des Sohnes Gottes in der Heiligen Schrift"
(d. h. seine Existenz vor seinem irdischen Dasein)


"Die Offenbarung der Siebenten-Tags-Adventisten (STA) und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK)"

 

Gottheit im Adventismus: “Ein anderes Evangelium”

“für Siebenten-Tags-Adventisten und Interessierte - PDF-Info-Sammlung”
 

Thema:  Trinität - Eine Studie über den heiligen Geist ? Was sagt die Bibel?

”Eine Studie über den heiligen Geist?
Was sagt die Bibel? Was glaubten bzw. lehrten die Advent-Pioniere?
Was sagt E. G. White zur Trinität?

 

'Philadelphia oder Laodizea' von Smyrna Gospel Ministries

”Philadelphia oder Laodizea” von Smyrna Gospel Ministries,
übersetzt von Erwin Zoor
Welche besondere Bedeutung haben die Aussagen dieses Schriftwerkes für die Gläubigen der Siebenten-Tags-Adventisten / Seventh-Day-Adventists (STA / SDA)?

 

Zitate von Schwester Ellen G. White: Warnungsbotschaft an sein Volk

”Warnungsbotschaft an sein Volk” von Schwester Ellen G. White, Zitate:

Siebenten-Tags-Adventisten / Seventh-Day-Adventists (STA / SDA)
 

Folgend befindet sich der Briefwechsel von Br. H. W. Carr mit W. C. White, dem Sohn von Ellen G. und James White über Ellen G. White’s Stellung zur Frage des heiligen Geistes. Bitte beachten Sie, dass diese Datei von einem Bruder mit einem Texterkennungsprogramm eingelesen wurde und daher ist dies Dokument kein Original. Nur der Briefkopf und die Unterschriften sind Kopien des Originals. Von diesem Briefwechsel liegt allerdings bei diesem Bruder eine Fotokopie vor:
W. C. White ist sehr traurig über den Zustand der Gemeinde am 20. April 1935. Er legt jedoch klar, dass seine Mutter Ellen G. White den heiligen Geist nie als eine Person gesehen hat und keiner der Pioniere einschließlich Ellen G. White hat von ihnen an die Trinität geglaubt, denn Siebenten-Tags-Adventisten sind diejenigen, die die Trinität / Dreieinigkeit leugnen:
Adventisten: ... Seventh Day Adventist (A. des siebenten Tages) oder Sabbatarier (Sabbatisten) nennen sich diejenigen, die den jüdischen Sabbat feiern, die Dreieinigkeit leugnen und sich strenger Mäßigkeit befleißigen. Sie traten zuerst 1844 in Washington auf und haben seit 1875 ein Predigerseminar. Man zählt ihrer 30 000. Ihre Wanderlehrer treiben auch in Europa, besonders in der Schweiz eine lebhafte Propaganda, die durch Verbreitung von Traktaten, Büchern und durch ihre Zeitschrift “Herold der Wahrheit” unterstützt wird”. (“Brockhaus Konversationslexikon”, 1892):


Briefwechsel H. W. Carr mit W . C. White über den heiligen Geist


H. W. Carr und W. C. White

 

 

Gottes Dienerin warnte eindringlich:
“Möge sich niemand erkühnen, die Grundfeste unseres Glaubens niederzureißen - den Grund der beim Anfang unseres Werkes durch Forschen des Wortes Gottes unter Gebet und durch Offenbarungen gelegt wurde. Auf diesem Grund haben wir über 50 Jahre [vor ca. 100 Jahren geschrieben!] gebaut. Die Menschen mögen vermuten, einen neuen Weg gefunden zu haben, einen stärkeren Grund legen zu können als den schon gelegten. aber das ist ein großer Betrug. “Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist.”
(Ellen White, »Diener des Evangeliums«, S. 272)
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Rückblickend kann die Frage “Was glaubten die Adventpioniere?” eindeutig beantwortet werden:
“Die Beweise aus seiner Feder (James Whites Feder) scheinen darauf hinzudeuten, dass ... James White die Trinität, bis zu seinem Tode im Alter von 60 Jahren, bekämpft hatte. Das tat er aufgrund der Logik und des Wortes Gottes ... Es kann zumindest klar demonstriert werden, dass James White selbst ein überzeugter Anti-Trinitarier war.
... Das Feld wurde von denjenigen dominiert, die die Trinität für unlogisch, unbiblisch, heidnisch und die Versöhnung zerstörend hielten. ... Anti-Trinitarismus ist die eindeutige Stellung der Gemeinde. ... Eine Betrachtung anderer adventistischer Schreiber aus dieser Zeit offenbart, dass sie allesamt, bis auf den letzten Mann, die Trinität verwarfen.”
(So stellt Russel Holt in einem Rückblick über die Zeit von 1844-1890 in einer Studie für Dr. Merwin Maxwell fest)
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1898, als sich Ellen White in Australien aufhielt, wurde in Amerika das Buch »Desire of Ages« veröffentlicht. Im Jahr 1915 starb Ellen White.
Als Prof. Froom im Jahr 1946 das Buch »Evangelism« veröffentlichte, war sie schon seit mehr als 30 Jahren tot!

Wir erinnern uns:
Während ihres Australienaufenthalts von 1891 bis 1900 ließ Ellen White ihre Bücher »Der Weg zu Christo« (1892) und »Gedanken vom Berg der Seligpreisungen« (1896) bei Revell, Moody‘s Schwager [einem Nicht-STA] drucken, weil sie den Verantwortlichen [STA!] nicht traute!
Aber genau in dieser Zeit wurde im Jahr 1898 in Amerika das Buch »Desire of Ages« (deutscher Titel: »Das Leben Jesu«) im adventistischen Verlag Pacific Press gedruckt.

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Zum Vorwort “Der große Kampf zwischen Christus und Satan” von 1884

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Was wird heutzutage in Friedensau (Deutschland) und in Bogenhofen (Österreich) gelehrt? Hören wir uns das Zitat einer hohen Persönlichkeit aus Bogenhofen Herrn Dozent Scheidinger an:

Jesus ist nicht Gottes Sohn - Dozent Scheidinger, Bogenhofen ca. 2005

”Jesus ist nicht Gottes Sohn - Dozent Scheidinger, Schloss Bogenhofen, ca. 2005”
auch unter:
http://www.youtube.com/watch?v=kqD-Wmmcwz4

Antwort:

Im GROSSEN KAMPF / KONFLIKT, Kap. 37, Die Bibel eine Schutzwehr, S. 599 lesen wir:

Die in der Bibel so eindeutig offenbarten Wahrheiten sind in Zweifel und Dunkelheit gehüllt worden von gelehrten Männern, die unter der Vorspiegelung, großer Weisheit zu besitzen, lehren, daß die Heilige Schrift eine mystische, geheimnisvolle, geistliche Bedeutung habe, die in der angewandten Sprache nicht ersichtlich sei. Diese Männer sind falsche Lehrer. Solchen erklärte Jesus: "Ihr irrt darum, daß ihr nichts wißt von der Schrift noch von der Kraft Gottes."
Markus 12,24. Die Sprache der Bibel sollte ihrer unverkennbaren Bedeutung gemäß erklärt werden, vorausgesetzt, daß nicht ein Symbol oder eine bildliche Rede gebraucht ist. Christus hat die Verheißung gegeben: "So jemand will des Willen tun, der wird innewerden, ob diese Lehre von Gott sei." Johannes 7,17. Wenn die Menschen die Heilige Schrift nehmen wollten, wie sie wirklich lautet, wenn es keine falschen Lehrer gäbe, dann könnte eine Aufgabe erfüllt werden, die die Engel erfreute und Tausende und aber Tausende, die jetzt im Irrtum wandeln, zur wahren Herde Christi brächte.

Mt 16,15   Er sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr, daß ich sei?

Mt 16,16   Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!

Mt 16,17   Und Jahschua antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jona's Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.

Wir fragen uns, wenn Petrus seine Erkenntnis von JAHWEH Zebaoth, dem Allmächtigen, bekommen hat, "von wem hat dann Heinz Scheidinger seine Erkenntnis offenbart bekommen??"

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AVINU MALKENU - “Höre Israel, JAHWEH ist unser Gott, JAHWEH ist EINER.” von Daniel Seidenberg, Rundbrief 2007
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Hinweis: Der Verfasser lehnt im Gegensatz zu sabbat.biz die Präexistenz Jesu Christi / Jahschua den Messias ab.
und ”JAHWEH ist sein Name”
von Daniel Seidenberg, Rundbrief 2005:

www.chai.ch/jmg/web/verlag-rundbriefe.html



Einleitung

Auszüge aus der Neuner / Ross, “Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigungen”) S. 546-555):

Wir glauben an die heilige Dreifaltigkeit... die ganze Gottheit in der Dreifaltigkeit... von gleicher Ewigkeit und gleicher Allmacht... Wir glauben auch, dass jede der drei Personen in der Dreifaltigkeit der eine, wahre, vollständige und vollkommene Gott. Wir glauben an den Sohn Gottes... Er ist wahrer Gott und wahrer Mensch... Er ist leidensunfähig und unsterblich in der Gottheit, aber in seiner Menschheit... ist er gestorben und wurde begraben... Wir glauben auch an den heiligen Geist, der vollständger, vollkommener und wahrer Gott ist...

Wer da selig werden will, der muss vor allem den katholischen Glauben festhalten; wer diesen nicht in seinem ganzen Umfange und unverletzt bewahrt, wird ohne Zweifel ewig verloren gehen.
Dies ist aber der katholische Glaube: Wir verehren den einen Gott in der Dreifaltigkeit und die Dreifaltigkeit in der Einheit, ohne Vermengung der Personen und ohne Trennung der Wesenheit. Eine andere nämlich ist die Person des Vaters, eine andere die des Sohnes, eine andere die des Heiligen Geistes. Aber Vater und Sohn und heiliger Geist haben nur EINE Gottheit, gleiche Herrlichkeit, gleich ewige Majestät. Wie der Vater, so der Sohn, so der heilige Geist,,, So ist der Vater Gott, der Sohn Gott, der Heilige Geist Gott... Und in dieser Dreieinigkeit ist nichts früher oder später, nichts größer oder kleiner, sondern alle drei Personen sind gleich ewig und gleich groß, so dass in allem, wie bereits vorhin, gesagt wurde, sowohl die Einheit in der Dreifaltigkeit als auch die Dreifaltigkeit in der Einheit zu verehren ist. Wer daher selig werden will, muss dies von der heiligsten Dreifaltigkeit glauben...

Das ist nun der rechte
Wir müssen glauben und bekennen, dass unser Herr Jesus Christus, der Sohn Gottes, Gott und Mensch ist. Gott ist er aus der Wesenheit des Vaters von Ewigkeit gezeugt, und Mensch ist er aus der Wesenheit der Mutter in der Zeit geboren. Vollkommener Gott, vollkommener Mensch, bestehend aus einer vernüntigen Seele und einem menschlichen Leibe... Dies ist der katholische Glaube.

Endlich aber hat der einziggeborene Sohn Gottes Jesus Christus den Weg des Lebens noch deutlicher offenbart, (er) dessen Menschwerdung von der ganzen Dreifaltigkeit gemeinsam gewirkt wurde, der, empfangen aus der immerwährenden Jungfrau Maria unter Mitwirkung des Heiligen Geistes, wahrer Mensch Wurde: bestehend aus einer vernünftigen Seele und dem menschlichen Fleisch, eine Person in zwei Naturen. Er, der eine und selbe, ist der Gottheit nach unsterblich und leidensunfähig und ist der Menschheit nach leidensfähig und sterblich geworden... Er stieg nieder zu denen in der Unterwelt, er erstand von den Toten und stieg auf in den Himmel; dabei stieg er nieder in seiner Seele, erstand er im Fleisch stieg er auf in beidem zugleich... Es gibt nur EINE allgemeine Kirche der Gläubigen.
Außer ihr wird keiner gerettet. In ihr ist Jesus Christus Priester und Opfer zugleich. Sein Leib und Blut ist im Sakrament* des Altares unter den Gestalten von Brot* und Wein* wahrhaft enthalten, nachdem durch Gottes Macht das Brot in den Leib und der Wein in das Blut wesensverwandelt sind: damit wir von dem Seinigen empfangen, was er von dem Unsrigen annahm, und so die geheimnisvolle Einheit vollendet werde. Dieses Sakrament* bringt nur der Priester zustande, der gültig geweiht ist, entsprechen der Schlüsselgewalt der Kirche, die Jesus Christus selbst den Aposteln und ihren Nachfolgern verlieh. Das Sakrament der Taufe* wird im Wasser unter Anrufung Gottes und der ungeteilten Dreifaltigkeit, nämlich des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, vollzogen. Es gereicht Kindern und Erwachsenen zum Heil, von wem immer es auch in der Weise der Kirche gespendet werden mag.

Wie steht es geschrieben?

Mt 16,18 Luther 1912 = Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde, (a) und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.
SCHLACHTER 2000 = Und ich sage dir auch: Du bist Petrus und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen,
(a) und die Pforten des Totenreiches sollen sie nicht überwältigen.
Joh 1,42; Eph 2,20
=> a . (Matth. 16,18) => Petrus (griech. petros) bedeutet "Stein", während das Wort für "Felsen" hier petra ist (großer Stein, Fels, Felsengebirge). Der Felsen, auf dem Christus seine Gemende baut, ist er selbst (vgl. 1. Kor. 10,14, wo ebenfalls petra steht, sowie 1. Kor. 3,11). Petrus war ein lebendiger Stein in diesem Bau. (1. Petrus 2,4-8) (Schlachterbibel 2000: übereinstimmender Text mit dem altgriechischen Text)
Mt 16,19 Und ich will dir des Himmelsreichs Schlüssel geben: alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel los sein.
Mt 16,24 Da sprach Jahschua zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.
Mt 16,25 Denn wer sein Leben erhalten will, der wird's verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden.
Mt 16,26 Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele wieder löse?
Mt 16,27 Denn es wird geschehen, daß des Menschen Sohn komme in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln; und alsdann wird er einem jeglichen vergelten nach seinen Werken.


Apg 2,38   Petrus sprach zu ihnen: TUT BUSSE UND LASSE SICH EIN JEGLICHER TAUFEN AUF DEN NAMEN JAHSCHUA DEN MESSIAS ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN, SO WERDET IHR EMPFANGEN DIE GABE DES HEILIGEN GEISTES.

Apg 10,46 denn sie hörten, daß sie mit Zungen redeten und JAHWEH hoch priesen. Da antwortete Petrus:
Apg 10,47 
Mag auch jemand das Wasser wehren, daß diese nicht getauft werden, die den heiligen Geist empfangen haben gleichwie auch wir?
Apg 10,48  UND BEFAHL, SIE ZU TAUFEN IN DEM NAMEN JAHSCHUA DEN MESSIAS. Da baten sie ihn, daß er etliche Tage dabliebe.

1. Kor 6,19 MENGE = Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden heiligen Geistes ist, den ihr von JAHWEH empfangen habt, und daß ihr nicht euch selbst gehört?
1. Kor 6,20  DENN IHR SEID TEUER ERKAUFT; DARUM SO PREIST JAHWEH AN EUREM LEIBE UND IN EUREM GEIST, WELCHE SIND GOTTES (JAHWEH’S).

Fest nehme ich an und umfasse ich die apostolischen und kirchlichen Überlieferungen und die übrigen Bräuche und Satzungen der Kirche... Ich anerkenne die heilige katholische und apostolische römische Kirche als Mutter und Lehrerin aller Kirche; ich verspreche und schwöre wahren Gehorsam dem römischen Papst, dem Nachfolger des heiligen Petrus, des Apostelfürsten, und dem Statthalter Jesus Christi.”
Auszug aus Neuner / Ross; Kapitel “Das Glaubensbekenntnis der Kirchenversammlung zu Trient (1564)” S. 555-558)

Wie steht es geschrieben?

Mt 5,33   Ihr habt weiter gehört, daß zu den Alten gesagt ist (3. Mo 19,12; 4. Mo 30,3): "Du sollst keinen falschen Eid tun und sollst JAHWEH deinen Eid halten."
Mt 5,34  Ich aber sage euch, daß ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist JAHWEH’s Thron,
Mt 5,35  noch bei der Erde, denn sie ist seiner Füße Schemel, noch bei Jerusalem, denn sie ist des großen Königs Stadt.
Mt 5,36   Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören, denn du vermagst nicht ein einziges Haar schwarz oder weiß zu machen.

Offb 13,1  Und ich trat an den Sand des Meeres und sah ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern Namen der Lästerung.
Dan 7,3-7
Offb 13,2  Und das Tier, daß ich sah, war gleich einem Parder und seine Füße wie Bärenfüße und sein Mund wie eines Löwen Mund. Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Macht.
Offb 13,3   Und ich sah seiner Häupter eines, als wäre es tödlich wund; und seine tödliche Wunde ward heil. Und der ganze Erdboden verwunderte sich des Tieres
MENGE = Dazu einen von seinen Köpfen, der wie zum Tode geschlachtet war, dessen Todeswunde jedoch wieder geheilt wurde. Da sah die ganze Erdbevölkerung dem Tier mit staunender Bewunderung nach

Offb 13,4  und sie beteten den Drachen an, der dem Tier die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich, und wer kann mit ihm kriegen (den Kampf aufnehmen)?
Offb 13,5 Und es ward ihm gegeben ein Mund, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ward ihm gegeben, daß es mit ihm währte zweiundvierzig Monate lang.
Kap 11,2
Offb 13,6  und es tat seinen Mund auf zur Lästerung gegen JAHWEH, ZU LÄSTERN SEINEN NAMEN UND SEINE HÜTTE UND DIE IM HIMMEL WOHNEN.
Offb 13,7  Und ward ihm gegeben, zu streiten mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ward ihm gegeben Macht über alle Geschlechter und Sprachen und Heiden.
Kap 11,7; Dan 7,21
Offb 13,8 Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht geschrieben sind im Buch des Lebens des Lammes, das erwürgt ist, von Anfang der Welt.
Offb 13,9  Hat jemand Ohren, der Höre!
Offb 13,10  
So jemand in das Gefängnis führt, der wird in das Gefängnis gehen; so jemand mit dem Schwert tötet, der muß mit dem Schwert getötet werden. Hier ist Geduld und Glaube der Heiligen.
Matth 26,52; Kap 14,12

Mt 24,24   DENN ES WERDEN FALSCHE MESSIAS (CHRISTI - CHRISTUSSE) UND FALSCHE PROPHETEN AUFSTEHEN UND GROSSE ZEICHEN UND WUNDER TUN, DASS VERFÜHRT WERDEN IN DEM IRRTUM (WO ES MÖGLICH WÄRE) AUCH DIE AUSERWÄHLTEN.
5. Mose 13,2-4; 2. Thess 2,8.9; Offb 13,13


Durch welches Dekret hat Kaiser Theodosius das katholische Christentum zur Staatsreligion erhoben?

> Es ist unser Wille, dass alle Völker, welche wir in Gnaden regieren, jene Religion erhalten, die der heilige Apostel Petrus die Römer gelehrt, die sich ohne Unterbrechung bis auf unsere Zeit erhalten hat, die der Papst Damasus (366-384) übte und der Bischof Petrus von Alexandrien (gestorben 381), ein Mann von großer Heiligkeit.
So glauben wir, gemäß der Lehre der Apostel und des Evangeliums, an die alleinige Göttlichkeit des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes unter Annahme gleicher Hoheit und liebevoller Dreieinigkeit.

Alle, die diesem Glauben anhängen, sollen nach unserem Befehle den Namen “katholische Christen” tragen.
Die Übrigen, wahnwitzig und geistesgestört, wie sie sind, sollen die Schmach ihres häretischen Glaubens tragen. Ihre Versammlungsorte sollen nicht Kirchen heißen. Sie sollen vor allem die göttliche Strafe, dann aber auch die Strafe unserer Ungnade erleiden, die wir nach Gottes Wollen ihnen erweisen wollen. <


Konstantin der Große nahm auf dem ersten großen Konzil der Kirche im Jahr 325 zu Nizäa den Ehrenvorsitz ein.

Auszug von Dr. Konrad Algermissen, katholischer Theologieprofessor, “Kirchengeschichte” (1955) S. 88 / 89

Wie steht es geschrieben?

Dan 7,25   ER WIRD DEN HÖCHSTEN LÄSTERN UND DIE HEILIGEN DES HÖCHSTEN VERSTÖREN (AUFREIBEN) UND WIRD SICH UNTERSTEHEN, ZEIT UND GESETZ ZU ÄNDERN. SIE WERDEN ABER IN SEINE HAND GEGEBEN WERDEN EINE ZEIT UND ZWEI ZEITEN UND EINE HALBE ZEIT.
Dan 7,26 Darnach wird das Gericht gehalten werden; da wird dann seine Gewalt weggenommen werden, daß er zu Grund vertilgt und umgebracht werde.

1. Petr 4,14 VOR 1911 = Selig seid ihr, wenn ich geschmähet werdet über dem Namen des Messais; denn der Geist, der ein Geist der Herrlichkeit und JAHWEH’s ist, ruhet auf euch (MENGE = denn der Geist der Herrlichkeit und Kraft, der Geist JAHWEH’s, ruht auf euch). Bei ihnen ist er verlästert, aber bei euch ist er gepreiset.
1. Petr 5,8  Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge.
2.Kor 2,11; 1.Thess 5,6; Luk 22,31
1. Petr 5,9 Dem widerstehet, fest im Glauben, und wisset, daß ebendieselben Leiden über eure Brüder in der Welt gehen.

1. Kor 2,14  DER NATÜRLICHE MENSCH ABER VERNIMMT NICHTS VOM GEIST JAHWEHS; ES IST IHM EINE TORHEIT, UND ER KANN ES NICHT ERKENNEN; DENN ER MUSS GEISTLICH GERICHTET SEIN.
1. Kor 3,16   WISSET IHR NICHT, DASS IHR JAHWEH’S TEMPEL SEID UND DER GEIST JAHWEH’S IN EUCH WOHNT?
Kap 6,19; 2.Kor 6,16
1. Kor 6,11  Und solche sind euer etliche gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, IHR SEID GERECHT GEWORDEN DURCH DEN NAMEN DES HErrn JAHSCHUA DEM MESSIAS UND DURCH DEN GEIST UNSERES GOTTES.
Kap 1,2; Röm 3,26; Titus 3,3-7

Anfang des Jahres 380 n. Chr. wurde Kaiser Theodosius vom Bischof zu Thessalonich getauft. Unmittelbar darauf erließ er obiges Dekret und erklärte darin das katholische Christentum zur einzig anerkannten Religion im römischen Reich. Somit war die Prophetie von der Vernichtung der drei Hörner aus Daniel 7 erfüllt.

Obwohl auf dem Konzil zu Nizäa im Jahr 321 das erste Sonntagsgesetz beschlossen wurde, gab es zu dieser Zeit noch viele Christen, die am Sabbat festhielten. Bemerkenswerter Weise waren das hauptsächlich arianische Christen. Der Kampf der oströmischen Kaiser richtete sich besonders gegen drei germanische Völker, die in der Prophetie von Daniel 7 als die drei Hörner beschrieben sind, welche vor dem Aufkommen des “kleinen Horns” - dem Papsttums - ausgerissen werden sollten (Dan. 7,24). Dies waren die Heruler im Jahre 493, die Vandalen 534 und die Ostgoten 536 nach Christus. Diese drei Völker bekannten sich zur arianischer Lehre und waren damit dem römischen Bischof in seiner stets steigenden Machtausübung hinderlich. Zu dieser Zeit brachte der Frankenkönig Chlodwig den größten Teil Europas unter seine Herrschaft und die Herrschaft der Kirche. Aus sein Kampf richtete sich nicht zuletzt gegen die Völker, die dem arianischen Glauben anhingen.


Diese drei Völker wurden als Feinde der Kirche angesehen und waren ein Hindernis für die Machtentfaltung der römischen Päpste. Letztendlich wurden sie deshalb mit Hilfe der römischen Kaiser bekämpft und aufgerieben. Die römisch-athanasischen Bischöfe, die durch die Kaiser unterstützt wurden, bekämpften diese arianischen Christen und Völker hauptsächlich, weil sie die Trinitätslehre ablehnten.

vgl. auch mit den “Bibellesungen für den Familienkreis”, 1914, S. 78

“Und ich sah das Horn kämpfen gegen die Heiligen, und es behielt den Sieg über sie.” - Daniel 7,21


 







 

 

 

 


“O Volk der Schrift, überschreitet nicht euern Glauben und sprechet von Allah nur die Wahrheit. Der Messias Jesus, der Sohn der Maria, ist der Gesandte Allahs und sein Wort, das er in Maria legte, und Geist von ihm. So glaubet an Allah und an seinen Gesandten und sprechet nicht: “Drei.” [D. h., glaubt nicht an die (christliche) Dreieinigkeit, die für den Islam ein Tritheismus ist.] Stehet ab davon, gut ist’s euch. Allah ist nur ein einziger Gott; Preis Ihm, daß ihm sein sollte ein Sohn! Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden, und Allah genügt als Beschützer. Nimmer ist der Messias zu stolz, ein Diener Allahs zu sein, und nicht auch die nahestehenden Engel.”

aus: “Der Koran” von Max Henning, 4. Sure 169 (171) - 170 (172), Seite 117

 


So wie es zwischen dem Fürsten des Lichts und dem Fürsten der Finsternis keine Verbindung gibt, so kann es auch zwischen ihren Nachfolgern keine Verbindung geben. Als Christen einwilligten, sich mit Halbbekehrten aus dem Heidentum zu vereinigen, begaben sie sich auf einen Weg, der immer weiter von der Wahrheit wegführte. Satan frohlockte über die erfolgreiche Verführung so vieler Nachfolger Christi. Dann benutzte er seine Macht über sie und veranlasste die Verfolgung aller Christen, die Gott treu geblieben waren. Keiner verstand es besser, den wahren christlichen Glauben zu bekämpfen als die Menschen, welche einst die Wahrheit verteidigt hatten. Diese abgefallenen Christen vereinigten sich mit ihren halb—heidnischen Gefährten und führten sie im Kampf gegen die wichtigsten Bestandteile der Lehren Christi an.

Für alle Christen, die aufrichtig waren und gegen die in priesterliche Gewänder verhüllten Verführungen und Greuel antraten, die in die Kirche eingeschleust worden waren, bedeutete es einen verzweifelten Kampf. Die Bibel wurde nicht mehr als Maßstab des Glaubens akzeptiert. Religiöse Freiheit wurde als Ketzerei bezeichnet und ihre Verteidiger gehasst und geächtet.

DER RÜCKZUG DER TREUEN

Nach langen ernsthaften Kämpfen beschlossen die wenigen Treuen, jede Gemeinschaft mit der abgefallenen Kirche zu beenden, wenn sie es weiterhin ablehnte, sich von dem Irrtum und der Abgötterei zu befreien. Sie erkannten, dass diese Trennung absolut notwendig war, wenn sie Gottes Wort gehorchen wollten. Sie wagten nicht, diese verhängnisvollen Irrtümer zu tolerieren und ein Beispiel zu geben, das den Glauben ihrer Kinder und Kindeskinder gefährdet hätte. Um Frieden und Einheit zu bewahren, waren sie zu jedem Zugeständnis bereit, DAS IM EINKLANG MIT IHRER TREUE ZU GOTT STAND. Doch ihnen war bewusst, dass Frieden auf Kosten der Grundsätze zu teuer erkauft wäre. Wenn die Einheit nur durch Kompromisse mit der Wahrheit und Gerechtigkeit möglich war, dann wollten sie sich lieber Meinungsverschiedenheiten und Kampf aussetzen. Für die Gemeinde und Welt wäre es gut, wenn diese von standhaften Christen bestätigten Grundsätze in den Herzen des bekennenden Volkes Gottes wiederbelebt würden.

Der Apostel Paulus sagte, dass “alle, die fromm leben wollen in Christus Jesus, Verfolgung leiden müssen.” 2. Timotheus 3,12. WESHALB SCHEINT DANN DIE VERFOLGUNG HEUTE ZU SCHLUMMERN? Es gibt nur einen Grund:

Die Gemeinde hat sich den weltlichen Maßstäben angepasst und erweckt keinen Widerspruch mehr. Die heutige Religion ist nicht mehr so rein und heilig wie der christliche Glaube zur Zeit Christi und seiner Apostel. Man hat Kompromisse mit der Sünde geschlossen, weil die großen Wahrheiten des Wortes Gottes als so unwichtig angesehen werden, weil es nur wenig lebendige Frömmigkeit in der Gemeinde gibt und weil das Christentum scheinbar so volkstümlich in der Welt ist. Sobald es eine Wiederbelebung des Glaubens und der Kraft der ersten Gemeinde gibt, werden der Geist der Verfolgung erwachen und die Feuer der Verfolgung wieder entzündet werden.

DAS GEHEIMNIS DER BOSHEIT

In seinem zweiten Brief an die Thessalonicher kündigte der Apostel Paulus einen großen Abfall an, der zur Einsetzung der päpstlichen Macht führen würde. Er sagte: “Der Tag des Herrn kommt nicht, bevor der Abfall komme und der Mensch der Bosheit offenbart werde, der Sohn des Verderbens. Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.” Der Apostel warnte seine Brüder außerdem “vor dem Geheimnis der Bosheit das jetzt schon arbeitet” 2.Thessalonicher 2,3.4.7. Schon zu jener Zeit erkannte er die Irrtümer, die sich in die Gemeinde einschlichen und den Weg für die Entwicklung des Papsttums vorbereiten würden.

Schritt für Schritt zuerst ganz leise und verstohlen, und dann mehr und mehr offener. Als es an Kraft zu nahm und den Geist der Menschen beherrschte, wurde das irreführende, gotteslästerliche Werk des Geheimnisses der Bosheit vorangeführt. Fast unbemerkt fanden die heidnischen Gebräuche ihren Weg in die christliche Kirche. In der Zeit der heftigen Verfolgungen, die die Gemeinde unter dem Heidentum erlitt, wurde der Geist der Kompromisse und Zugeständnisse eine Zeitlang zurückgehalten. Doch als die Verfolgungen aufhörten und das Christentum an die Höfe und in die Paläste der Könige vordrang, wurde die demütige Einfachheit Christi und seiner Apostel aufgegeben und durch Prunk und Stolz der heidnischen Priester und Herrscher ersetzt. Menschliche Theorien und Traditionen traten an die Stelle der Forderungen Gottes. Die nominelle Bekehrung Konstantins in der ersten Hälfte des vierten Jahrhunderts verursachte große Freude. Unter dem Deckmantel der Gerechtigkeit drang jedoch die Welt in die Kirche ein. Das Verderben schritt nun schnell voran. Das anscheinend verschwundene Heidentum wurde zum Sieger; sein Geist herrschte in der Kirche. Heidnische Lehren, Zeremonien und Aberglauben wurden in den Glauben und im Gottesdienst der bekennenden Nachfolger Christi eingeschlossen.

Dieser Kompromiss zwischen Heidentum und Christentum führte zum Auftreten des prophetisch vorhergesagten “Menschen der Sünde”, des Widersachers, der sich über Gott erhebt. Dieses GIGANTISCHE SYSTEM FALSCHER RELIGION ist ein Meisterstück der Macht Satans, ein Denkmal seiner Bemühungen, um sich selbst auf den Thron zu setzen und die Erde nach seinem Willen zu beherrschen.

Die Kirche suchte die Gunst und Unterstützung der Großen auf Erden, um sich weltliches Ansehen und Ehren zu sichern. Da sie Christus auf diese Weise verworfen hatte, sah sie sich veranlasst, sich dem Repräsentanten Satans, dem Bischof von Rom, zu unterwerfen.

Eine der großen Lehren Roms lautet, dass der Papst das sichtbare Haupt der weltweiten Kirche Christi ist und ihm die höchste Autorität über alle Bischöfe und Pastoren in allen Teilen der Welt verliehen wurde. Darüber hinaus maßt sich der PAPST DIE TITEL DER GOTTHEIT an. Satan wusste nur zu gut, dass die Heilige Schrift es den Menschen ermöglicht, seine Täuschungen zu erkennen und seiner Macht zu widerstehen. Selbst der Erlöser der Welt hatte seinen Angriffen durch das Wort Gottes widerstanden. Bei jeder Versuchung hatte ihm Christus den Schild ewiger Wahrheiten entgegengehalten und gesagt: “Es steht geschrieben.” Jeder Einflüsterung des Feindes hatte er die Weisheit und Kraft des Wortes entgegengesetzt. Um seinen Einfluss auf die Menschen weiterhin auszuüben und die Befehlsgewalt des päpstlichen Thronräubers durchzusetzen, musste Satan die Kenntnis der Heiligen Schrift verhindern; denn DIE BIBEL ERHÖHT GOTT UND WEIST STERBLICHEN MENSCHEN IHRE WAHRE STELLUNG ZU. Deshalb mussten die heiligen Wahrheiten geheimgehalten und unterdrückt werden. Die römische Kirche übernahm diese Logik und verbot jahrhundertelang die Verbreitung der Bibel. Die Menschen durften sie weder lesen noch in ihren Häusern haben, und gewissenlose Priester und Prälaten legten ihre Lehren zur Unterstützung ihrer eigenen Behauptungen aus. Auf diese Weise wurde der Papst fast überall in der Welt als Stellvertreter Gottes auf Erden anerkannt, ausgestattet mit größter Autorität über Kirche und Staat.

ZEITEN UND GESETZ GEÄNDERT

Nachdem das einzige zuverlässige Mittel zur Enthüllung des Irrtums beseitigt war, konnte Satan nach eigenem Willen

handeln. Die Prophetie hatte vorhergesagt, dass das Papsttum Festzeiten und Gesetz verändern würde. Daniel 7,25. Das ließ nicht lange auf sich warten. Um den Bekehrten aus dem Heidentum Ersatz für die Götzenanbetung zu bieten und die nominelle Annahme des Christentums zu fördern, wurde schrittweise die Verehrung von Bildern und Reliquien in den christlichen Gottesdienst eingeführt. Der Erlass eines allgemeinen Konzils setzte schließlich das System der Abgötterei durch. Um dieses frevlerische Werk zu vervollständigen, maßte Rom sich an, das zweite Gebot, das die Bilderanbetung verbietet, aus den Zehn Geboten Gottes zu streichen und das zehnte Gebot zu teilen, damit die Anzahl erhalten blieb.

Die Bereitwilligkeit, dem Heidentum entgegenzukommen, öffnete den Weg für weitere Missachtung der himmlischen Autorität. Satan verfälschte auch das vierte Gebot und versuchte, den Sabbat aus dem Weg zu räumen, den Tag, den Gott gesegnet und geheiligt hatte. Stattdessen erhob er den heidnischen “ehrwürdigen Tag der Sonne” zum Festtag. Diese Veränderung wurde zunächst nicht öffentlich versucht. In den ersten Jahrhunderten wurde der wahre Sabbat von allen Christen gehalten. Sie waren auf Gottes Ehre bedacht, glaubten an die Unveränderlichkeit seiner Gebote und bewachten voller Eifer seine heiligen Lehren. Aber Satan wirkte mit großer Spitzfindigkeit durch seine Werkzeuge, um sein Ziel zu erreichen. Um die Aufmerksamkeit der Menschen auf den Sonntag zu lenken, wurde er zum Festtag zu Ehren der Auferstehung Christi erklärt. Am Sonntag wurden Gottesdienste gehalten, doch betrachtete man ihn mehr als einen Tag der Erholung, während der Sabbat immer noch geheiligt wurde.

Als Konstantin noch Heide war, erließ er eine Verfügung, die im gesamten römischen Kaiserreich die allgemeine Beobachtung des Sonntags als Festtag vorschrieb. Auch nach seiner Bekehrung blieb er ein standhafter Verteidiger des Sonntags, und im Interesse seines neuen Glaubens wurde sein heidnischer Erlass mit Gewalt durchgesetzt. Aber die diesem Tage beigemessene Verehrung genügte trotzdem nicht, um die Christen von der Beobachtung des wahren heiligen Sabbats des Herrn abzuhalten. Ein weiterer Schritt war notwendig: der falsche Sabbat (= Sonntag) musste dem wahren Sabbat (= Samstag) gleichgestellt werden. Ein paar Jahre nach Konstantins Edikt verlieh der Bischof von Rom dem Sonntag den Titel “Tag des Herrn”. Auf diese Weise wurden die Menschen schrittweise dazu geführt, dem Sonntag die gleiche Heiligkeit beizumessen. Trotzdem wurde der ursprüngliche Sabbat immer noch gehalten.

Der Erzverführer hatte sein Werk noch nicht vollendet. Er war jedoch entschlossen, die ganze christliche Welt unter seinem Banner zu versammeln und seine Macht durch seinen Stellvertreter, den stolzen Papst, auszuüben, der beanspruchte, Stellvertreter Christi auf Erden zu sein. Durch halbbekehrte Heiden, ehrgeizige Prälaten und weltlich gesinnte Geistliche verwirklichte er seine Absicht. Von Zeit zu Zeit wurden umfangreiche Konzile abgehalten, bei denen die kirchlichen Würdenträger der ganzen Welt zusammenkamen. Fast bei jedem Konzil wurde der von Gott eingesetzte Sabbat ein bisschen mehr unterdrückt, während der Sonntag entsprechend erhöht wurde. So wurde der heidnische Festtag schließlich als göttliche Einrichtung verehrt, während der biblische Sabbat zum Relikt des Judentums erklärt und seine Beobachter verflucht wurden.

Der große Abfall war gelungen, und der Widersacher hatte sich “über alles erhoben, was Gott oder Gottesdienst heißt.” 2. Thessalonicher 2,4. Er hatte es gewagt, das einzige Gebot des göttlichen Gesetzes zu ändern, das die ganze Menschheit unmissverständlich auf den wahren, lebendigen Gott hinweist. Im vierten Gebot wird Gott als Schöpfer der Himmel und der Erde offenbart, was ihn von allen falschen Göttern unterscheidet. Es war ein Gedenkstein an das Werk der Schöpfung, dass der siebte Tag als Ruhetag für die Menschen geheiligt wurde. Er sollte die Menschen für ewige Zeiten an Gott als die Quelle ihres Daseins erinnern und ihn zum Objekt ihrer Verehrung und Anbetung machen. Satan jedoch kämpft darum, die Menschen von ihrer Treue zu Gott und vom Gehorsam gegenüber seinen Geboten abzuwenden. Deshalb richtet er seine Angriffe besonders gegen das Gebot, das auf den Schöpfergott hinweist.

Heute behaupten Protestanten, dass die Auferstehung Christi den Sonntag zum christlichen Sabbat gemacht hätte. Aber der biblische Beweis fehlt. Nicht einmal von Christus oder seinen Aposteln wurde diesem Tag eine solche Ehre gegeben. Die Beobachtung des Sonntags als christliche Einrichtung hat ihren Ursprung “im Geheimnis der Gesetzlosigkeit”, das schon zur Zeit des Apostels Paulus sein Werk begonnen hatte. Wo und wann hat der Herr dieses Kind des Papsttums übernommen? Welchen stichhaltigen Grund gibt es für diese Veränderung, wenn die Heilige Schrift darüber schweigt?

... Entweder gaben sie (die Christen) ihre Reinheit auf und übernahmen die päpstlichen Zeremonien und Gottesdienste oder sie verbrachten ihr Leben in Kerkern oder starben auf Folterbänken, auf Scheiterhaufen oder durch das Henkersbeil ...
(S. 334-341)


Anstatt ihr Vertrauen in den Sohn Gottes zu setzen, für Vergebung der Sünden und ewige Erlösung, blickten die Menschen auf den Papst, die Priester und Prälaten, denen der Papst die Autorität übertrug. Es wurde gelehrt, der Papst sei ihr Vermittler und keiner könne sich Gott nähern, außer durch ihn. Er stände für sie an Gottes Stelle ... (S. 342)

Auf diese Weise wurden schwerwiegende Irrtümer in den christlichen Glauben eingeschleppt. Sehr beliebt war der Glaube an die natürliche Unsterblichkeit der Seele und ein Bewusstsein nach dem Tod. Diese Lehre war für die römische Kirche das Fundament für die Bittgebete zu den Heiligen und der Verehrung der Jungfrau Maria; außerdem war dies der Ursprung für die Irrlehre von der ewigen Qual für die Unbußfertigen, die schon sehr früh im päpstlichen Glauben eingeschlossen wurde. Dadurch wurde auch der Weg für die Einführung einer weiteren heidnischen Erfindung bereitet, die von der katholischen Kirche “Fegefeuer” genannt ... wird
... (S. 344)

Die biblische Verordnung des Abendmahls wurde vom heidnischen Messopfer verdrängt. Päpstliche Priester täuschten durch ihr heuchlerisches und sinnloses Getue vor, Brot und Wein in Jesu Leib und Blut umzuwandeln. Mit gotteslästerlicher Anmaßung beanspruchten sie öffentlich die Macht, “ihren Schöpfer zu erschaffen” ...
(S. 345)

Mit Bestimmtheit erklärte Martin Luther, dass Christen nur Lehren annehmen sollten, die auf der Autorität der Heiligen Schrift beruhen. Diese Worte, die den wesentlichen Grundsatz der Reformation enthielten, versetzten dem Fundament der päpstlichen Oberherrschaft einen Schlag
... (S. 354)

In einem Aufruf an den Kaiser und den deutschen Adel schrieb Luther zugunsten der Reformation der Christenheit über den Papst: “Es ist schrecklich, den Mann anzusehen, der sich als Christi Stellvertreter bezeichnet und eine Pracht zur Schau stellt, dass kein Kaiser ihm gleichkommen kann. Gleicht dieser Mann dem armen Christus oder dem demütigen Petrus? Er ist, so sagen sie, der Herr der Welt! Doch Christus, dessen Stellvertreter zu sein er überheblich beansprucht, hat gesagt: MEIN REICH IST NICHT VON DIESER WELT! Kann ein Stellvertreter seine HERRSCHAFT ÜBER SEINEN HERRN ausdehnen? ... (S. 356)

Als die päpstliche Bulle Luther erreichte, sagte er: “Ich verachte und greife sie als gottlose und unwahr an. ... Christus selbst wird darin verdammt. ... Ich freue mich, um der besten Sache willen Böses zu ertragen. Mein Herz ist bereits viel freier; denn jetzt bin ich mir endlich gewiss, dass der Papst der Antichrist und sein Thron Satans Thron ist.”
... (S. 357)

(aus:  “Die Geschichte der Erlösung” von Ellen G. White, Edelstein-Verlag)

 


Im Vorwort “Der große Kampf zwischen Christus und Satan von der Zerstörung Jerusalem bis zum Ende des Kampfes” von 1884 lesen wir:

Der Kampf zwischen Gut und Böse begann bereits im Himmel und setzte sich auf Erden fort, weil Satan mit seinen Untergebenen aus dem Himmel vertrieben wurde. Schon der Titel des Buches spricht vom großen Kampf zwischen Christus und Satan. Es umfasst den Kampf zwischen Gut und Böse, beginnend von der Zerstörung Jerusalems über die Verfolgung der Christen in den ersten Jahrhunderten nach Christus, dem Leben einiger Reformatoren im Kampf zwischen Licht und Finsternis, dem Zeitraum von 1260 Jahren der christlichen Zeitperiode, die Erklärung der biblischen Prophezeiungen, die sich in der Vergangenheit erfüllt haben, als auch jener, die uns noch bevorstehen; die Beschreibung des zweiten Kommens Christi, die Reinigung dieser Erde mit Feuer und die Erschaffung des neuen Himmels und der neuen Erde.

Dieses Buch betritt jetzt das Schlachtfeld, der Kampf findet schon alleine wegen dieses Buches statt, da es den Betrug aufdeckt. Auch wenn es scheint, als ob Gott diese Erde verlassen hat, da die Menschen tun was sie wollen, hält der Geist Gottes die Flut des Bösen zurück und kämpft auf der Seite der Wahrheit. Jeder wahre Christ und aufmerksame Leser dieses Buches wird den Unterschied zwischen Wahrheit und Trug erkennen können, denn es offenbart den maskierten Betrüger in Menschengestalt.

Die Autorin dieses Buches ist Ellen G. White. Der “Große Kampf” wurde erstmalig im Jahre 1884 gedruckt und dem Volk gegeben. Obwohl das Buch getreu dem Auftrag Gottes bereits im Jahre 1880 für den Druck fertig war, wurde es dennoch nicht bis 1884 gedruckt. Auf der letzten Seite der Originalausgabe des “29. Zeugnis für die Gemeinde der Adventisten des 7. Tages”, herausgegeben 1880, beteuerten die für den Druck ihrer Bücher verantwortlichen Brüder, dass sie in wenigen Wochen das Buch “Der große Kampf” drucken werden, doch dies geschah nicht bis 1884. Ellen G. White hatte persönlich bekannt gegeben, dass der Grund für diese Verzögerung menschliche Verschlagenheit sei. Trotz dessen haben die “Brüder” im Vorwort des “Großen Kampfes”, herausgegeben 1884, folgendes geschrieben: “Wir wollen denjenigen mitteilen, die enttäuscht darüber sind, dass das Buch nicht eher herausgebracht worden ist, dass es durch Vorsehung zurückgehalten wurde; denn das Buch beinhaltet nun Worte, die von großer Bedeutung sind, welche es nicht beinhalten würde, wäre es früher herausgebracht worden.” [Editor: Somit fanden Manipulationen Eingang in den “Großen Kampf” mit dem Schwerpunktthema “Dreieinigkeit-, Trinitätslehre”. Die meisten Irrlehren der herrschenden Kirche in der Stadt mit den sieben Hügeln wurden aufgezählt im “Großen Kampf”, die größte Irrlehre und der schwerste Betrug wurde jedoch mit keinem einzigen Wort erwähnt. Wie seltsam!]

Doch Ellen G. White erkannte, dass es einen großen Kampf um genau jenes Buch gibt. 1883 schrieb sie folgendes: “Mein Glaube stützt sich auf Gott. Ich bin darüber belehrt worden, dass mich der Widerstand in jedweder Form und von allen Seiten nicht überraschen sollte. Ich erwarte, dass ich wie auch mein Erlöser, von meinen so genannten Freunden verraten werde.”

Trotz dieser Worte, stimmten die “Brüder” dafür, ihre Schriften zu manipulieren. Im Jahre 1888, einer auch von vielen Siebenten-Tags-Adventisten zugegebenen Zeit des großen Abfalls, erschien die zweite Ausgabe des “Großen Kampfes”.
Im Vorwort dieses Buches steht: “Das Buch ‘Der Große Kampf’ ist einer der wichtigsten Werke der herausragenden adventistischen Autorin Ellen G. White. Seit der ersten Ausgabe dieses Buches in ihrer Originalsprache vom Jahre 1888, hat es viele Auflagen erlebt, ist beinahe in allen europäischen Sprachen übersetzt worden, auch ins japanische und chinesische.”

Von 1884 bis 1888 hat die Führungsebene der Adventistischen Kirche schockierende Veränderungen an diesem Buch vorgenommen. Ganze Seiten wurden herausgenommen und andere hinzugefügt. Als Folge dieser Tatsache entstand der “Große Kampf” von 1888.
 

So bitten wir dich, lieber Leser, der du vielleicht im Besitz einer Ausgabe des “Großen Kampfes” von 1888 bist, diese mit der Ausgabe von 1884 und hier besonders die ersten drei Seiten des Kapitels “Die Fallstricke Satans” zu vergleichen. Auf diese Weise wirst du die wahren Schriften Ellen G. White’s vom Betrug unterscheiden können. Da sich in diesem Kapitel die Beschreibung befindet, welche Schlingen Satan für die Adventisten [Editor: und allen anderen Gläubigen, die den biblischen Sabbat, den Samstag, heiligen wollen; und auch nicht der Sabbat nach der Berechnung des Mondverlaufes: Dieser Einschub ist ein weiterer Betrug des Erzfeindes der Regierung JAHWEH’s.] ausgelegt hat, haben sie diese entfernt. Aus diese Weise kann man erkennen, dass der Große Kampf fortgeführt wird, der Kampf zwischen Gut und Böse. Das Schlachtfeld ist das Herz des Menschen.

 

Pacific Press: Oakland, Cal.; Review and Herald: Battle Creek, Mich. 1884,
Erstübersetzung der Erstausgabe im deutschen Sprachraum
Fragen und Anregungen an: Jelena Alford, 1420 Big Curve Court, Placerville,
95667 - 9372 California, USA

DER GROSSE KAMPF (s. “Der große Konflikt”) von 1884

 

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