Klagelieder & Hesekiel Kap. 1 - 6

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KLAGELIEDER JEREMIA & HESEKIEL Kap. 1 - 6


LAMENTATIONS - KLAGELIEDER JEREMIA Kapitel 1 bis 5 (einschlie├člich) -- > Ganze Seite: Luther 1912 <

Kapitel 1

Jerusalem klagt und fleht um Hilfe.

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Klagl 1,1  Wie liegt die Stadt so w├╝st, die voll Volks war! Sie ist wie eine Witwe, die F├╝rstin unter den Heiden; und die eine K├Ânigin in den L├Ąndern war, mu├č nun dienen.
Jer 51,5

Klgl 1,2   Sie weint des Nachts, da├č ihr die Tr├Ąnen ├╝ber die Wangen laufen; es ist niemand unter allen ihren Freunden, der sie tr├Âstet; alle ihre N├Ąchsten sind ihr untreu und ihre Feinde geworden.
Ps 69,21

Klgl 1,3   Juda ist gefangen in Elend und schwerem Dienst; sie wohnt unter den Heiden und findet keine Ruhe; alle ihre Verfolger halten sie ├╝bel.

Klgl 1,4   Die Stra├čen gen Zion liegen w├╝st; weil niemand auf ein Fest kommt; alle ihre Tore stehen ├Âde, ihre Priester seufzen; ihre Jungfrauen sehen j├Ąmmerlich, und sie ist betr├╝bt.

Klgl 1,5   Ihre Widersacher schweben empor, ihren Feinden geht's wohl; denn JAHWEH hat sie voll Jammers gemacht um ihrer gro├čen S├╝nden willen, und ihre Kinder sind gefangen vor dem Feinde hin gezogen.

Klgl 1,6   Es ist von der Tochter Zion aller Schmuck dahin. Ihre F├╝rsten sind wie die Widder, die keine Weide finden und matt vor dem Treiber her gehen.

Klgl 1,7   Jerusalem denkt in dieser Zeit, wie elend und verlassen sie ist und wie viel Gutes sie von alters her gehabt hat, weil all ihr Volk darniederliegt unter dem Feinde und ihr niemand hilft; ihre Feinde sehen ihre Lust an ihr und spotten ihrer Sabbate.
3. Mose 26,34.35

Klgl 1,8   JERUSALEM HAT SICH VERS├ťNDIGT; DARUM MUSS SIE SEIN WIE EIN UNREINES WEIB. ALLE DIE SIE EHRTEN, VERSCHM├äHEN SIE JETZT, WEIL SIE IHRE BL├ľSSE SEHEN; SIE ABER SEUFZT UND HAT SICH ABGEWENDET.
V. 17; Jer 13,22

Klgl 1,9   Ihr Unflat klebt an ihrem Saum; sie h├Ątte nicht gemeint, da├č es ihr zuletzt so gehen w├╝rde. Sie ist ja zu greulich heruntergesto├čen und hat dazu niemand, der sie tr├Âstet. Ach JAHWEH, siehe an mein Elend; denn der Feind prangt sehr!

Klgl 1,10   Der Feind hat seine Hand an alle ihre Kleinode gelegt; denn sie mu├čte zusehen, da├č die Heiden in ihr Heiligtum gingen, von denen du geboten hast, sie sollen nicht in die Gemeinde kommen.
5. Mose 23,4

Jerusalems Klage und Bitte

Klgl 1,11   All ihr Volk seufzt und geht nach Brot; sie geben ihre Kleinode um Speise, da├č sie die Seele laben. Ach JAHWEH sieh doch und schaue, wie schn├Âde ich geworden bin!

Klgl 1,12   Euch sage ich allen, die ihr vor├╝bergeht; Schauet doch und sehet, ob irgend ein Schmerz sei wie mein
Schmerz, der mich getroffen hat; denn JAHWEH hat mich voll Jammers gemacht am Tage seines grimmigen Zorns.
V. 5

Klgl 1,13   Er hat ein Feuer aus der H├Âhe in meine Gebeine gesandt und es lassen walten. Er hat meinen F├╝├čen ein Netz gestellt und mich zur├╝ckgeprellt; er hat mich zur W├╝ste gemacht, da├č ich t├Ąglich trauern mu├č.

Klgl 1,14   Meine schweren S├╝nden sind durch seine Strafe erwacht und in Haufen mir auf den Hals gekommen, da├č mir alle meine Kraft vergeht. JAHWEH hat mich also zugerichtet, da├č ich nicht aufkommen kann.

Klgl 1,15   JAHWEH hat zertreten alle meine Starken, die ich hatte; er hat ├╝ber mich ein Fest ausrufen lassen, meine junge Mannschaft zu verderben. JAHWEH hat der Jungfrau Tochter Juda die Kelter getreten.
Jes 63,3

Klgl 1,16   Darum weine ich so, und meine beiden Augen flie├čen mit Wasser, da├č der Tr├Âster, der meine Seele sollte erquicken, fern von mir ist. Meine Kinder sind dahin; denn der Feind hat die Oberhand gekriegt.
Jer 8,23

Klgl 1,17   Zion streckt ihre H├Ąnde aus, und ist doch niemand, der sie tr├Âste; denn JAHWEH hat rings um Jakob her seinen Feinden geboten, da├č Jerusalem mu├č zwischen ihnen sein wie ein unrein Weib.
V. 8

Klgl 1,18   JAHWEH IST GERECHT; DENN ICH BIN SEINEM MUNDE UNGEHORSAM GEWESEN. H├Âret, alle V├Âlker, schauet meinen Schmerz! Meine Jungfrauen und J├╝nglinge sind ins Gef├Ąngnis gegangen.
Kap 3,42; 5,16

Klgl 1,19   Ich rief meine Freunde an, aber sie haben mich betrogen. Meine Priester und ├ältesten in der Stadt sind verschmachtet; denn sie gehen nach Brot, damit sie ihre Seele laben.
V. 11

Klgl 1,20   O JAHWEH, siehe doch, wie bange ist mir, da├č mir's im Leibe davon weh tut! Mein Herz wallt mir in meinem Leibe, WEIL ICH SO GAR UNGEHORSAM GEWESEN BIN. Drau├čen hat mich das Schwert und im Hause hat mich der Tod zur Witwe gemacht.

Klgl 1,21   Man h├Ârt's wohl, da├č ich seufze, und habe doch keinen Tr├Âster; alle meine Feinde h├Âren mein Ungl├╝ck und freuen sich; das machst du. So la├č doch den Tag kommen, den du ausrufest, da├č es ihnen gehen soll wie mir.
Kap 4,21

Klgl 1,22   La├č alle ihre Bosheit vor dich kommen und richte sie zu, wie du mich um aller meiner Missetat willen zugerichtet hast; denn meines Seufzens ist viel, und mein Herz ist betr├╝bt.

Kapitel 2

Klage ├╝ber die Verw├╝stung Judas und Jerusalems

Klgl 2,1   Wie hat JAHWEH die Tochter Zion mit seinem Zorn ├╝bersch├╝ttet! Er hat die Herrlichkeit Israels vom Himmel auf die Erde geworfen; er hat nicht gedacht an seinen Fu├čschemel am Tage seines Zorns.
1. Chron 28,2

Klgl 2,2   JAHWEH hat alle Wohnungen Jakobs ohne Barmherzigkeit vertilgt; er hat die Festen der Tochter Juda abgebrochen in seinem Grimm und geschleift; er hat entweiht beide, ihr K├Ânigreich und ihre F├╝rsten.

Klgl 2,3   Er hat alle H├Ârner Israels in seinem grimmigen Zorn zerbrochen; er hat seine rechte Hand hinter sich gezogen, da der Feind kam, und hat in Jakob ein Feuer angesteckt, das umher verzehrt.

Klgl 2,4   Er hat seinen Bogen gespannt wie ein Feind; seine rechte Hand hat er gef├╝hrt wie ein Widersacher und hat erw├╝rgt alles, was lieblich anzusehen war, und seinen Grimm wie ein Feuer ausgesch├╝ttet in der H├╝tte der Tochter Zion.
Ps 7,13

Klgl 2,5   JAHWEH ist gleich wie ein Feind; er hat vertilgt Israel; er hat vertilgt alle ihre Pal├Ąste und hat die Festen verderbt; er hat der Tochter Juda viel Klagens und Leides gemacht.

Klgl 2,6   Er hat sein TEMPELPLATZ zerw├╝hlt wie einen Garten und DEN ORT SEINER FESTVERSAMMLUNGEN VERW├ťSTET; JAHWEH HAT ZU ZION FESTFEIERN UND SABBATE IN VERGESSENHEIT GEBRACHT und in seinem grimmigen Zorn K├Ânig und Priester sch├Ąnden lassen.

Klgl 2,7   JAHWEH hat seinen Altar verworfen und sein Heiligtum entweiht; er hat die Mauern ihrer Pal├Ąste in des Feindes H├Ąnde gegeben, da├č sie im Hause JAHWEHÔÇÖs geschrieen haben wie an einem Festtage.
V. 22

Klgl 2,8   JAHWEH hat gedacht zu verderben die Mauer der Tochter Zion; er hat die Richtschnur dar├╝bergezogen und seine Hand nicht abgewendet, bis er sie vertilgte; die Zwinger stehen kl├Ąglich, und die Mauer liegt j├Ąmmerlich.

Klgl 2,9 Ihre Tore sind tief in die Erde gesunken; er hat ihre Riegel zerbrochen und zunichte gemacht. IHR K├ľNIG UND IHRE F├ťRSTEN SIND UNTER DEN HEIDEN, WO SIE DAS GESETZ NICHT ├ťBEN K├ľNNEN (WO DAS GESETZ NICHT MEHR IST) UND IHRE PROPHETEN HABEN KEINE GESICHTE (BEKOMMEN KEINE OFFENBARUNG MEHR) VON JAHWEH (= GEHORSAM GEH├ľRT ZUR PROPHETIE DABEI).

Klgl 2,10   Die ├ältesten der Tochter Zion liegen auf der Erde und sind still; sie werfen Staub auf ihre H├Ąupter und haben S├Ącke angezogen; die Jungfrauen von Jerusalem h├Ąngen ihr H├Ąupter zur Erde.

Klgl 2,11   Ich habe schier* meine Augen ausgeweint, da├č mir mein Leib davon wehe tut; meine Leber ist auf die Erde ausgesch├╝ttet ├╝ber den Jammer der Tochter meines Volkes, da die S├Ąuglinge und Unm├╝ndigen auf den Gassen in der Stadt verschmachteten,
* bald
Jer 14,17

Klgl 2,12   da sie so zu ihren M├╝ttern sprachen: Wo ist Brot und Wein? da sie auf den Gassen in der Stadt verschmachteten wie die t├Âdlich Verwundeten und in den Armen ihrer M├╝tter den Geist aufgaben.

Klgl 2,13   Ach du Tochter Jerusalem, wem soll ich dich vergleichen, und wof├╝r soll ich dich rechnen? Du Jungfrau Tochter Zion, wem soll ich dich vergleichen, damit ich dich tr├Âsten m├Âchte? Denn dein Schaden ist gro├č wie ein Meer; wer kann dich heilen?

Klgl 2,14   DEINE PROPHETEN HABEN DIR L├ťGE UND TRUG GEWEISSAGT und dir deine Missetat nicht geoffenbart, damit sie dein Gef├Ąngnis abgewandt h├Ątten, SONDERN HABEN DIR SPR├ťCHE GEWEISSAGT, DIE DICH T├äUSCHTEN UND INS UNGL├ťCK BRACHTEN.
Jer 14,14-16; 23,14-22

Klgl 2,15   Alle, die vor├╝bergehen, klatschen mit den H├Ąnden, pfeifen dich an und sch├╝tteln den Kopf ├╝ber die Tochter Jerusalem; Ist das die Stadt, von der man sagt, sie sei die allersch├Ânste, der sich das ganze Land freut?
Ps 48,3; Hes 16,14

Klgl 2,16   Alle deine Feinde sperren ihr Maul auf wider dich, pfeifen dich an, blecken die Z├Ąhne und sprechen: He! wir haben sie vertilgt; das ist der Tag, den wir begehrt haben; wir haben's erlangt, wir haben's erlebt.
Hiob 16,9; Ps 35,25; 137,7

Klgl 2,17   JAHWEH hat getan, was er vorhatte; er hat sein Wort erf├╝llt, das er l├Ąngst zuvor geboten hat; er hat ohne Barmherzigkeit zerst├Ârt; er hat den Feind ├╝ber dich erfreut und deiner Widersacher Horn erh├Âht.

Klgl 2,18   Ihr Herz schrie zu JAHWEH. O du Mauer der Tochter Zion, la├č Tag und Nacht Tr├Ąnen herabflie├čen wie einen Bach; h├Âre nicht auf, und dein Augapfel lasse nicht ab.
V. 11

Klgl 2,19   STEHE DES NACHTS AUF UND SCHREIE; SCH├ťTTE DEIN HERZ AUS  in der ersten Wache gegen JAHWEH wie Wasser; HEBE DEINE H├äNDE GEGEN IHN AUF um der Seelen willen deiner jungen Kinder, die vor Hunger verschmachten vorn an allen Gassen!
MENGE = AUF! KLAGE LAUT DIE NACHT HINDURCH BEI BEGINN JEDER NACHTWACHE! SCH├ťTTE DEIN HERZ AUS WIE WASSER VOR DEM ANGESICHT JAHWEHÔÇÖS! HEBE DEINE H├äNDE ZU IHM EMPOR F├ťR DAS LEBEN DEINER KINDER, DIE VOR HUNGER VERSCHMACHTEN AN ALLEN STRASSENECKEN!

Klgl 2,20   JAHWEH, schaue und siehe doch, wen du so verderbt hast! Sollen denn die Weiber ihres Leibes Frucht essen, die Kindlein, so man auf H├Ąnden tr├Ągt? Sollen denn Propheten und Priester in dem Heiligtum JAHWEHÔÇÖs erw├╝rgt werden?
5. Mose 28,53-57

Klgl 2,21   Es lagen in den Gassen auf der Erde Knaben und Alte; meine Jungfrauen und J├╝nglinge sind durchs Schwert gefallen. Du hast erw├╝rgt am Tage deines Zorns; du hast ohne Barmherzigkeit geschlachtet.

Klgl 2,22   Du hast meine Feinde umher gerufen wie auf einen Feiertag, da├č niemand am Tage des Zorns JAHWEHÔÇÖs entronnen oder ├╝briggeblieben ist. Die ich auf den H├Ąnden getragen und erzogen habe, die hat der Feind umgebracht.
V. 7

Kapitel 3

Klage und Trost eines Leidenden.

Klgl 3,1   Ich bin ein elender Mann, der die Rute seines Grimmes sehen mu├č.

Klgl 3,2   Er hat mich gef├╝hrt und lassen gehen in die Finsternis und nicht in Licht.

Klgl 3,3   Er hat seine Hand gewendet wider mich und handelt gar anders mit mir f├╝r und f├╝r.

Klgl 3,4   Er hat mir Fleisch und Haut alt gemacht und mein Gebein zerschlagen.

Klgl 3,5   Er hat mich verbaut und mich mit Galle und M├╝he umgeben.

Klgl 3,6   Er hat mich in Finsternis gelegt wie die, so l├Ąngst tot sind.
Ps 143,3

Klgl 3,7   Er hat mich vermauert, da├č ich nicht heraus kann, und mich in harte Fesseln gelegt.
Hiob 19,8

Klgl 3,8   Und wenn ich gleich schreie und rufe, so stopft er die Ohren zu vor meinem Gebet.
Ps 22,3; 69,4

Klgl 3,9   Er hat meinen Weg vermauert mit Werkst├╝cken und meinen Steig umgekehrt.

Klgl 3,10   Er hat auf mich gelauert wie ein B├Ąr, wie ein L├Âwe im Verborgenen.
Hiob 10,16

Klgl 3,11   Er l├Ą├čt mich des Weges fehlen. Er hat mich zerst├╝ckt und zunichte gemacht.

Klgl 3,12   Er hat seinen Bogen gespannt und mich dem Pfeil zum Ziel gesteckt.

Klgl 3,13   Er hat aus dem K├Âcher in meine Nieren schie├čen lassen.

Klgl 3,14   Ich bin ein Spott allem meinem Volk und t├Ąglich ihr Liedlein.
Hiob 30,9

Klgl 3,15   Er hat mich mit Bitterkeit ges├Ąttigt und mit Wermut getr├Ąnkt.

Klgl 3,16   Er hat meine Z├Ąhne zu kleinen St├╝cken zerschlagen. Er w├Ąlzt mich in der Asche.

Klgl 3,17   Meine Seele ist aus dem Frieden vertrieben; ich mu├č des Guten vergessen.

Klgl 3,18   Ich sprach: Mein Verm├Âgen ist dahin und meine Hoffnung auf JAHWEH.

Klgl 3,19   Gedenke doch, wie ich so elend und verlassen, mit Wermut und Galle getr├Ąnkt bin!

Klgl 3,20   Du wirst ja daran gedenken; denn meine Seele sagt mir es.

Klgl 3,21   Das nehme ich zu Herzen, darum hoffe ich noch.

Klgl 3,22 VOR 1866 = DIE G├ťTE JAHWEHÔÇÖS IST (ES), DASS WIR NICHT GAR AUS SIND, SEINE BARMHERZIGKEIT HAT NOCH KEIN ENDE,
MENGE = DIE GNADENERWEISUNGEN JAHWEHÔÇÖS SIND NOCH NICHT ERSCH├ľPFT, SEIN ERBARMEN IST NOCH NICHT ZU ENDE;
Neh 9,31

Klgl 3,23 VOR 1866 = SONDERN SIE IST ALLE MORGEN NEU UND DEINE TREUE IST GROSS.

Klgl 3,24 VOR 1866 = JAHWEH IST MEIN TEIL, SPRICHT MEINE SEELE, DARUM WILL ICH AUF IHN HOFFEN.
Ps 16,5; 73,26

Klgl 3,25   Denn JAHWEH ist freundlich dem, der auf sie harrt, und der Seele, die nach ihm fragt.

Klgl 3,26   ES IST EIN K├ľSTLICH DING, GEDULDIG SEIN UND AUF DIE HILFE JAHWEHÔÇÖS HOFFEN.
R├Âm 12,12

Klgl 3,27   Es ist ein k├Âstlich Ding einem Mann, da├č er das Joch in seiner Jugend trage;

Klgl 3,28   da├č ein Verlassener geduldig sei, wenn ihn etwas ├╝berf├Ąllt,

Klgl 3,29   und seinen Mund in den Staub stecke und der Hoffnung warte

Klgl 3,30   und lasse sich auf die Backen schlagen und viel Schmach anlegen.

Klgl 3,31 VOR 1866 = DENN JAHWEH VERST├ľSST NICHT EWIGLICH;

Klgl 3,32 VOR 1866 = SONDERN ER BETR├ťBT WOHL UND ERBARMT SICH WIEDER NACH SEINER GROSSEN G├ťTE:
Jes 54,8

Klgl3,33 VOR 1866 = DENN ER NICHT VON HERZEN (AUS LUST) DIE MENSCHEN PLAGT UND BETR├ťBT.

Klgl 3,34   als wollte er die Gefangenen auf Erden gar unter seine F├╝├če zertreten

Klgl 3,35   und eines Mannes Recht vor dem Allerh├Âchsten beugen lassen

Klgl 3,36   und eines Menschen Sache verkehren lassen, gleich als s├Ąhe es JAHWEH nicht.

Klgl 3,37   Wer darf denn sagen, da├č solches geschehe ohne JAHWEHÔÇÖs Befehl
Jes 45,7; Amos 3,6

Klgl 3,38   und da├č nicht B├Âses und Gutes komme aus dem Munde des Allerh├Âchsten?

Klgl 3,39 VOR 1866 = Wie MURREN DENN DIE LEUTE IM LEBEN ALSO? EIN JEGLICHER MURRE WIDER SEINE S├ťNDE!

Klgl 3,40   UND LASST UNS ERFORSCHEN UND PR├ťFEN UNSER WESEN UND UNS ZU JAHWEH BEKEHREN!

Klgl 3,41   LASST UNSER HERZ SAMT DEN H├äNDEN AUFHEBEN ZU GOTT IM HIMMEL!

Klgl 3,42   Wir, wir haben ges├╝ndigt und sind ungehorsam gewesen; darum hast du billig nicht verschont;
Ps 106,6; Dan 9,5

Klgl 3,43   sondern du hast uns mit Zorn ├╝bersch├╝ttet und verfolgt und ohne Barmherzigkeit erw├╝rgt.

Klgl 3,44   Du hast dich mit einer Wolke verdeckt, da├č kein Gebet hindurch konnte.

Klgl 3,45   Du hast uns zu Kot und Unflat gemacht unter den V├Âlkern.

Klgl 3,46   Alle unsre Feinde sperren ihr Maul auf wider uns.

Klgl 3,47   Wir werden gedr├╝ckt und geplagt mit Schrecken und Angst.

Klgl 3,48   Meine Augen rinnen mit Wasserb├Ąchen ├╝ber den Jammer der Tochter meines Volks.
Jer 8,23

Klgl 3,49   Meine Augen flie├čen und k├Ânnen nicht ablassen; denn es ist kein Aufh├Âren da,

Klgl 3,50   bis JAHWEH vom Himmel herabschaue uns sehe darein.

Klgl 3,51   Mein Auge fri├čt mir das Leben weg um die T├Âchter meiner Stadt.
Kap 2,11

Klgl 3,52   Meine Feinde haben mich gehetzt wie einen Vogel ohne Ursache;

Klgl 3,53   sie haben mein Leben in einer Grube fast umgebracht und Steine auf mich geworfen;

Klgl 3,54   sie haben mein Haupt mit Wasser ├╝bersch├╝ttet; da sprach ich: Nun bin ich gar dahin.

Klgl 3,55   Ich rief aber deinen Namen an, JAHWEH, unten aus der Grube,
Ps 130,1

Klgl 3,56   und du erh├Ârtest meine Stimme: Verbirg deine Ohren nicht vor meinem Seufzen und Schreien!

Klgl 3,57   Du nahest dich zu mir, wenn ich dich anrufe, und sprichst: F├╝rchte dich nicht!

Klgl 3,58   Du f├╝hrest, JAHWEH, die Sache meiner Seele und erl├Âsest mein Leben.

Klgl 3,59   Du siehest, JAHWEH, wie mir so Unrecht geschieht; hilf mir zu meinem Recht!

Klgl 3,60   Du siehst alle ihre Rache und alle ihre Gedanken wider mich.

Klgl 3,61   JAHWEH, du h├Ârest ihr Schm├Ąhen und alle ihre Gedanken ├╝ber mich,

Klgl 3,62   die Lippen meiner Widersacher und ihr dichten wider mich t├Ąglich.

Klgl 3,63   Schaue doch, sie sitzen oder stehen auf, so singen sie von mir ein Liedlein.
V. 14

Klgl 3,64   Vergilt ihnen, JAHWEH, wie sie verdient haben!
Kap 1,21; Ps 137,8

Klgl 3,65   La├č ihnen das Herz erschrecken, la├č sie deinen Fluch f├╝hlen!

Klgl 3,66   Verfolge sie mit deinem Grimm und vertilge sie unter dem Himmel JAHWEHÔÇÖs.

Kapitel 4

Zions Elend und Schmach.

Klgl 4,1   Wie ist das Gold so gar verdunkelt und das feine Gold so h├Ą├člich geworden und liegen Steine des Heiligtums vorn auf allen Gassen zerstreut!
Kap 1,6.10

Klgl 4,2   Die edlen Kinder Zions, dem Golde gleich geachtet, wie sind sie nun den irdenen T├Âpfen gleich, die ein T├Âpfer macht!

Klgl 4,3   Auch Schakale reichen die Br├╝ste ihren Jungen und s├Ąugen sie; aber die Tochter meines Volks mu├č unbarmherzig sein wie ein Strau├č in der W├╝ste.

Klgl 4,4   Dem S├Ąugling klebt seine Zunge am Gaumen vor Durst; die jungen Kinder heischen Brot, und ist niemand, der es ihnen breche.

Klgl 4,5   Die zuvor leckere Speisen a├čen, verschmachten jetzt auf den Gassen; die zuvor in Scharlach erzogen sind, die m├╝ssen jetzt im Kot liegen.

Klgl 4,6   DIE MISSETAT DER TOCHTER MEINES VOLKES IST GR├ľSSER DENN DIE S├ťNDE SODOMS, die pl├Âtzlich umgekehrt ward, und kam keine Hand dazu.
1. Mose 18,20; 19,24.25

Klgl 4,7   Ihre F├╝rsten waren reiner denn der Schnee und klarer denn Milch; ihre Gestalt war r├Âtlicher denn Korallen; ihr Ansehen war wie Saphir.

Klgl 4,8   Nun aber ist ihre Gestalt so dunkel vor Schw├Ąrze, da├č man sie auf den Gassen nicht kennt; ihre Haut h├Ąngt an den Gebeinen, und sind so d├╝rr wie ein Scheit.

Klgl 4,9   Den Erw├╝rgten durchs Schwert geschah besser als denen, so da Hungers starben, die verschmachteten und umgebracht wurden vom Mangel der Fr├╝chte des Ackers.

Klgl 4,10   Es haben die barmherzigsten Weiber ihre Kinder selbst m├╝ssen kochen, da├č sie zu essen h├Ątten im Jammer der Tochter meines Volks.
Kap 2,20

Klgl 4,11   JAHWEH hat seinen Grimm vollbracht; er hat seinen grimmigen Zorn ausgesch├╝ttet; er hat zu Zion ein Feuer angesteckt, das auch ihre Grundfesten verzehrt hat.

Klgl 4,12   Es h├Ątten's die K├Ânige auf Erden nicht geglaubt noch alle Leute in der Welt, da├č der Widersacher und Feind sollte zum Tor Jerusalems einziehen.

Klgl 4,13   ES IST ABER GESCHEHEN UM DER S├ťNDEN WILLEN IHRER PROPHETEN UND UM DER MISSETATEN WILLEN IHRER PRIESTER, DIE DARIN DER GERECHTEN BLUT VERGOSSEN.

Klgl 4,14   SIE GINGEN HIN UND HER AUF DEN GASSEN WIE DIE BLINDEN UND WAREN MIT BLUT BESUDELT, DASS MAN AUCH IHRE KLEIDER NICHT ANR├ťHREN KONNTE;

Klgl 4,15   man rief sie an: WEICHT, IHR UNREINEN, WEICHT, WEICHT, R├ťHRT NICHTS AN! Wenn sie flohen und umherirrten, so sagte man auch unter den Heiden: SIE SOLLTEN NICHT L├äNGER DABLEIBEN.

Klgl 4,16   JAHWEHÔÇÖs Zorn hat sie zerstreut; er will sie nicht mehr ansehen. Die Priester ehrte man nicht, und mit den Alten ├╝bte man keine Barmherzigkeit.
Kap 5,12; 5.Mose 28,50; Jes 47,6

Klgl 4,17   Noch gafften unsre Augen auf die nichtige Hilfe, bis sie m├╝de wurden, da wir warteten auf ein Volk, das uns doch nicht helfen konnte.

Klgl 4,18   Man jagte uns, da├č wir auf unsern Gassen nicht gehen durften. Da kam auch unser Ende; unsre Tage sind aus, unser Ende ist gekommen.

Klgl 4,19   Unsre Verfolger waren schneller denn die Adler unter dem Himmel; auf den Bergen haben sie uns verfolgt und in der W├╝ste auf uns gelauert.

Klgl 4,20   Der Gesalbte JAHWEHÔÇÖs, der unser Trost war, ist gefangen worden, da sie uns verst├Ârten; des wir uns tr├Âsteten, wir wollten unter seinem Schatten leben unter den Heiden.
Jer 52,8.11

Klgl 4,21   Ja, freue dich und sei fr├Âhlich, du Tochter Edom, die du wohnst im Lande Uz! denn der Kelch wird auch ├╝ber dich kommen; du mu├čt auch trunken und entbl├Â├čt werden.
Kap 1,21; Ps 137,7; Jer 25,15.21

Klgl 4,22   Aber deine Missetat hat ein Ende, du Tochter Zion; er wird dich nicht mehr lassen wegf├╝hren. Aber deine Missetat, du Tochter Edom, wird er heimsuchen und deine S├╝nden aufdecken.
Jes 40,2

Kapitel 5

Gebet des Volkes in seiner tiefsten Erniedrigung

Klgl 5,1   Gedenke, JAHWEH, wie es uns geht; schaue und siehe an unsre Schmach!

Klgl 5,2   Unser Erbe ist den Fremden zuteil geworden und unsre H├Ąuser den Ausl├Ąndern.

Klgl 5,3   Wir sind Waisen und haben keinen Vater; unsre M├╝tter sind Witwen.

Klgl 5,4   Unser Wasser m├╝ssen wir um Geld trinken; unser Holz mu├č man bezahlt bringen lassen.

Klgl 5,5   Man treibt uns ├╝ber Hals; und wenn wir schon m├╝de sind, l├Ą├čt man uns doch keine Ruhe.

Klgl 5,6   Wir haben uns m├╝ssen ├ägypten und Assur ergeben, auf da├č wir Brot satt zu essen haben.

Klgl 5,7   Unsre V├Ąter haben ges├╝ndigt und sind nicht mehr vorhanden, und wir m├╝ssen ihre Missetaten entgelten.
2. Mose 20,5; Jer 31,29; Hes 18,2

Klgl 5,8   Knechte herrschen ├╝ber uns, und ist niemand, der uns von ihrer Hand errette.

Klgl 5,9   Wir m├╝ssen unser Brot mit Gefahr unsers Lebens holen vor dem Schwert in der W├╝ste.

Klgl 5,10   Unsre Haut ist verbrannt wie in einem Ofen vor dem greulichen Hunger.

Klgl 5,11   Sie haben die Weiber zu Zion geschw├Ącht und die Jungfrauen in den St├Ądten Juda's.

Klgl 5,12   Die F├╝rsten sind von ihnen gehenkt, und die Person der Alten hat man nicht geehrt.

Klgl 5,13   Die J├╝nglinge haben M├╝hlsteine m├╝ssen tragen und die Knaben ├╝ber dem Holztragen straucheln.

Klgl 5,14   Es sitzen die Alten nicht mehr unter dem Tor, und die J├╝nglinge treiben kein Saitenspiel mehr.

Klgl 5,15   Unsers Herzens Freude hat ein Ende; unser Reigen ist in Wehklagen verkehrt.

Klgl 5,16   DIE KRONE UNSERES HAUPTES IST ABGEFALLEN. O WEH, DASS WIR SO GES├ťNDIGT HABEN!
Jer 13,18

Klgl 5,17   Darum ist auch unser Herz betr├╝bt, und unsre Augen sind finster geworden

Klgl 5,18   um des Berges Zion willen, da├č er so w├╝st liegt, da├č die F├╝chse dar├╝ber laufen.

Klgl 5,19   ABER DU, JAHWEH, DER DU EWIGLICH BLEIBST UND DEIN THRON F├ťR UND F├ťR,

Klgl 5,20   warum willst du unser so gar vergessen und uns lebenslang so gar verlassen?
Ps 13,2

Klgl 5,21   Bringe uns, JAHWEH, wieder zu dir, da├č wir wieder heimkommen; erneuere unsre Tage wie vor alters!

Klgl 5,22   Denn du hast uns verworfen und bist allzusehr ├╝ber uns erz├╝rnt.



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Kapitel 1

Hesekiel schaut die Herrlichkeit JAHWEHÔÇÖs.

Revised 1833 WEBSTER Version in PDF

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Hes 1,1  Im drei├čigsten Jahr, am f├╝nften Tage des vierten Monats, da ich war unter den Gefangenen am Wasser Chebar, tat sich der Himmel auf, und Gott zeigte mir Gesichte.
Kap 10,15

Hes 1,2   Derselbe f├╝nfte Tag des Monats war eben im f├╝nften Jahr, nachdem Jojachin, der K├Ânig Juda's, war gefangen weggef├╝hrt.
2. K├Ân 24,15

Hes 1,3   Da geschah das Wort JAHWEHÔÇÖs zu Hesekiel, dem Sohn Busis, dem Priester, im Lande der Chald├Ąer, am Wasser Chebar; daselbst kam die Hand JAHWEHÔÇÖs ├╝ber ihn.

Hes 1,4   Und ich sah, und siehe, es kam ein ungest├╝mer Wind von Mitternacht her mit einer gro├čen Wolke voll Feuer, das allenthalben umher gl├Ąnzte; und mitten in dem Feuer war es lichthell.
Kap 10; Offb 4,6-8

Hes 1,5   Und darin war es gestaltet wie vier Tiere / LEBENDE WESEN, und dieselben waren anzusehen wie Menschen.

Hes 1,6   Und ein jegliches hatte vier Angesichter und vier Fl├╝gel.

Hes 1,7   Und ihre Beine standen gerade, und ihre F├╝├če waren gleich wie Rinderf├╝├če und gl├Ąnzten wie helles glattes Erz.

Hes 1,8   Und sie hatten Menschenh├Ąnde unter ihren Fl├╝geln an ihren vier Seiten; denn sie hatten alle vier ihre Angesichter und ihre Fl├╝gel.

Hes 1,9   Und je einer der Fl├╝gel r├╝hrte an den andern; und wenn sie gingen, mu├čten sie nicht herumlenken, sondern wo sie hin gingen, gingen sie stracks vor sich.

Hes 1,10   Ihre Angesichter waren vorn gleich einem Menschen, und zur rechten Seite gleich einem L├Âwen bei allen vieren, und zur linken Seite gleich einem Ochsen bei allen vieren, und hinten gleich einem Adler bei allen vieren.

Hes 1,11   Und ihre Angesichter und Fl├╝gel waren obenher zerteilt, da├č je zwei Fl├╝gel zusammenschlugen, und mit zwei Fl├╝geln bedeckten sie ihren Leib.

Hes 1,12   Wo sie hin gingen, da gingen sie stracks vor sich, sie gingen aber, wo der sie hin trieb, und mu├čten nicht herumlenken, wenn sie gingen.
V. 20

Hes 1,13   Und die Tiere waren anzusehen wie feurige Kohlen, die da brennen, und wie Fackeln; und das Feuer fuhr hin zwischen den Tieren und gab einen Glanz von sich, und aus dem Feuer gingen Blitze.

Hes 1,14   Die Tiere aber liefen hin und her wie der Blitz.

Hes 1,15   Als ich die Tiere / DIE LEBENDEN WESEN so sah, siehe, da stand ein Rad auf der Erde bei den vier Tieren / WESEN und war anzusehen wie vier R├Ąder.

Hes 1,16   Und die R├Ąder waren wie T├╝rkis und waren alle vier eins wie das andere, UND SIE WAREN ANZUSEHEN, ALS W├äRE EIN RAD IM ANDEREN / ALS OB EIN RAD INNERHALB DES ANDEREN RADES W├äRE (MENGE).

Hes 1,17   Wenn sie gehen wollten, konnten sie nach allen ihren vier Seiten gehen und sie mu├čten nicht herumlenken, wenn sie gingen.

Hes 1,18   Ihre Felgen und H├Âhe waren schrecklich; und ihre Felgen waren voller Augen um und um an allen vier R├Ądern.

Hes 1,19   Auch wenn die vier Tiere / LEBENDEN WESEN gingen, so gingen die R├Ąder auch neben ihnen; und wenn die Tiere sich von der Erde emporhoben, so hoben sich die R├Ąder auch empor.

Hes 1,20   Wo der Geist sie hin trieb, da gingen sie hin, und die R├Ąder hoben sich neben ihnen empor; denn es war der Geist der Tiere in den R├Ądern.
V. 12

Hes 1,21   Wenn sie gingen, so gingen diese auch; wenn sie standen, so standen diese auch; und wenn sie sich emporhoben von der Erde, so hoben sich auch die R├Ąder neben ihnen empor; denn es war der Geist der Tiere in den R├Ądern.

Hes 1,22   Oben aber ├╝ber den Tieren war es gestaltet wie ein Himmel, wie ein Kristall, schrecklich, gerade oben ├╝ber ihnen ausgebreitet,
2. Mose 24,10

Hes 1,23   da├č unter dem Himmel ihre Fl├╝gel einer stracks gegen den andern standen, und eines jeglichen Leib bedeckten zwei Fl├╝gel.

Hes 1,24   Und ich h├Ârte die Fl├╝gel rauschen wie gro├če Wasser und wie ein Get├Ân des Allm├Ąchtigen, wenn sie gingen, und wie ein Get├╝mmel in einem Heer. Wenn sie aber still standen, so lie├čen sie die Fl├╝gel nieder.

Hes 1,25   Und wenn sie stillstanden und die Fl├╝gel niederlie├čen, so donnerte es in dem Himmel oben ├╝ber ihnen.
MENGE = UND ES KAM EINE STIMME VON OBERHALB DES HIMMELSGEW├ľLBES, DAS ├ťBER IHREN H├äUPTERN WAR; WENN SIE STILL STANDEN, LIESSEN SIE IHRE FL├ťGEL SCHLAFF HERABH├äNGEN.

Hes 1,26   Und ├╝ber dem Himmel, so oben ├╝ber ihnen war, war es gestaltet wie ein Saphir, gleichwie ein Thron; UND AUF DEM THRON SASS EINER GLEICHWIE EIN MENSCH GESTALTET.
V. 22

Hes 1,27   Und ich sah, und es war lichthell, und inwendig war es gestaltet wie ein Feuer um und um. Von seinen Lenden ├╝berw├Ąrts und unterw├Ąrts sah ich's wie Feuer gl├Ąnzen um und um.

Hes 1,28   Gleichwie der Regenbogen sieht in den Wolken, wenn es geregnet hat, also gl├Ąnzte es um und um. DIES WAR DAS ANSEHEN DER HERRLICHKEIT JAHWEHÔÇÖS. UND DA ICHÔÇÖS GESEHEN HATTE, FIEL ICH AUF MEIN ANGESICHT UND H├ľRTE EINE STIMME REDEN.
Offb 4,3

Kapitel 2

Hesekiels Berufung zum Prophetenamt.

Hes 2,1  Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, tritt auf deine F├╝├če, so will ich mit dir reden.

Hes 2,2   Und da er so mit mir redete, ward ich erquickt und trat auf meine F├╝├če und h├Ârte dem zu, der mit mir redete.

Hes 2,3   Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, ich sende dich zu den Kindern Israel, zu dem abtr├╝nnigen Volk, so von mir abtr├╝nnig geworden sind. Sie samt ihren V├Ątern haben bis auf diesen heutigen Tag wider mich getan.

Hes 2,4   Aber die Kinder, zu welchen ich dich sende, haben harte K├Âpfe und verstockte Herzen. Zu denen sollst du sagen: So spricht JAHWEH Elohim!

Hes 2,5   Sie gehorchen oder lassen's. Es ist wohl ein ungehorsames Haus; dennoch sollen sie wissen, da├č ein Prophet unter ihnen ist.
Kap 3,11.27

Hes 2,6   Und du Menschenkind, sollst dich vor ihnen nicht f├╝rchten noch vor ihren Worten f├╝rchten. Es sind wohl widerspenstige und stachlige Dornen bei dir, und du wohnst unter Skorpionen; aber du sollst dich nicht f├╝rchten vor ihren Worten noch vor ihrem Angesicht dich entsetzen, ob sie wohl ein ungehorsames Haus / widerspenstiges Geschlecht sind,

Hes 2,7   sondern du sollst ihnen meine Worte sagen, sie gehorchen oder lassen's; denn es ist ein ungehorsames Volk.

Hes 2,8   Aber du, Menschenkind, h├Âre du, was ich dir sage, und sei nicht ungehorsam, wie das ungehorsame Haus / widerspenstige Geschlecht ist. TUE DEINEN MUND AUF UND ISS, WAS ICH DIR GEBEN WERDE.

Hes 2,9   UND ICH SAH, UND SIEHE, DA WAR EINE HAND GEGEN MICH AUSGESTRECKT, DIE HATTE EINEN ZUSAMMENGELEGTEN BRIEF / EINE SCHRIFTROLLE;
Offb 10,8-11

Hes 2,10   den breitete sie aus vor mir, und er war beschrieben auswendig und inwendig, und stand darin geschrieben Klage, Ach und Wehe.

Kapitel 3

Hes 3,1 Und er sprach zu mir: DU MENSCHENKIND, ISS, WAS VOR DIR IST, ISS DIESEN BRIEF, UND GEHE HIN UND PREDIGE DEM HAUSE ISRAEL!
Kap 2,9

Hes 3,2   Da tat ich meinen Mund auf, und er gab mir den Brief zu essen

Hes 3,3   und sprach zu mir: DU MENSCHENKIND, DU MUSST DIESEN BRIEF / DIESE SCHRIFTROLLE, DEN ICH DIR GEBE, IN DEINEN LEIB ESSEN UND DEINEN BAUCH DAMIT F├ťLLEN. DA ASS ICH IHN, UND ER WAR IN MEINEM MUNDE SO S├ťSS WIE HONIG.

Hes3,4 Und er sprach zu mir: DU MENSCHENKIND, GEHE HIN ZUM HAUSE ISRAEL UND PREDIGE (VERK├ťNDIGE) IHNEN MEINE WORTE.

Hes 3,5   Denn ich sende dich ja nicht zu einem Volk, das eine FREMDE REDE UND UNBEKANNTE SPRACHE hat, sondern zum Hause Israel;

Hes 3,6   ja, freilich nicht zu gro├čen V├Âlkern, die fremde Rede und unbekannte Sprache haben, welcher Worte du nicht verstehen k├Ânntest. Und wenn ich dich gleich zu denselben sendete, w├╝rden sie dich doch gern h├Âren.

Hes 3,7   Aber das Haus Israel will dich nicht h├Âren, denn sie wollen mich selbst nicht h├Âren; denn das ganze Haus Israel hat harte Stirnen und verstockte Herzen.

Hes 3,8   Siehe, ich habe dein Angesicht hart gemacht gegen ihr Angesicht und deine Stirn gegen ihre Stirn.
Jer 1,18

Hes 3,9   Ja, ich habe deine Stirn so hart wie ein Demant, der h├Ąrter ist denn ein Fels, gemacht. Darum f├╝rchte dich nicht, entsetze dich auch nicht vor ihnen, da├č sie so ein ungehorsames Haus sind.

Hes 3,10   Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, alle meine Worte, die ich dir sage, die fasse zu Herzen und nimm sie zu Ohren!

Hes 3,11   Und gehe hin zu den Gefangenen deines Volks und predige ihnen und sprich zu ihnen: SO SPRICHT JAHWEH Elohim! sie h├Âren's oder lassen's.
Kap 8,3; Apg 8,39

Hesekiel wird zu den Weggef├╝hrten entr├╝ckt

Hes 3,12   Und ein Wind / DIE GOTTESKRAFT hob mich auf, und ich h├Ârte hinter mir ein Get├Ân wie eines gro├čen Erdbebens: Gelobt sei die Herrlichkeit JAHWEHÔÇÖs an ihrem Ort!

Hes 3,13   Und war ein Rauschen von den Fl├╝geln der Tiere / DER VIER LEBENDEN WESEN, die aneinander schlugen, und auch das Rasseln der R├Ąder, so hart bei ihnen waren, und das Get├Ân eines gro├čen Erdbebens.

Hes 3,14   Da hob mich der Wind auf und f├╝hrte mich weg. Und ich fuhr dahin in bitterem Grimm, und JAHWEHÔÇÖs Hand hielt mich fest.
MENGE = Als mich nun die Gotteskraft emporhob und mich entr├╝ckte, fuhr ich dahin, tief betr├╝bt in der Erregung meines Geistes, w├Ąhrend die Hand JAHWEHÔÇÖs ├╝berm├Ąchtig auf mir lag.

Hes 3,15   Und ich kam zu den Gefangenen, die am Wasser Chebar wohnten, gen Thel-Abib, und setzte mich zu ihnen, die da sa├čen, und blieb daselbst unter ihnen sieben Tage ganz traurig.

Hesekiel wird zum W├Ąchter ├╝ber das Haus Israel bestellt

Hes 3,16   Und da die sieben Tage um waren, geschah JAHWEHS Wort zu mir und sprach:

Hes 3,17 VOR 1866 = DU MENSCHENKIND, ICH HABE DICH ZUM W├äCHTER GESETZT ├ťBER DAS HAUS ISRAEL; DU SOLLST AUS MEINEM MUNDE DAS WORT H├ľREN UND SIE VON MEINET WEGEN WARNEN.
KJV + EL = Son of man, I have made thee a watchman unto the house of Israel: therefore hear the word at my mouth, and give them warning from me.
Kap 33,7-9; Jes 52,8; Hebr 13,17

Hes 3,18 VOR 1866 = WENN ICH DEN GOTTLOSEN SAGE: DU MUSST DES TODES STERBEN; UND DU WARNST IHN NICHT, UND SAGST ES IHM NICHT, DAMIT SICH DER GOTTLOSE VOR SEINEM GOTTLOSEN WESEN H├ťTE, AUF DASS ER LEBENDIG BLEIBE: SO WIRD DER GOTTLOSE UM SEINER S├ťNDE WILLEN STERBEN; ABER SEIN BLUT WILL ICH VON DEINER HAND FORDERN.
KJV + EL = When I say to the wicked, You shall surely die; and you give him not warning, nor speak to warn the wicked from his wicked way, to save his life; the same wicked man shall die in his iniquity; but his blood will I require at your hand.

Hes 3,19 VOR 1866 = WO DU ABER DEN GOTTLOSEN WARNST UND ER SICH NICHT BEKEHRT VON SEINEM GOTTLOSEN WESEN UND WEGE: SO WIRD ER UM SEINER S├ťNDE WILLEN STERBEN; ABER DU HAST DEINE SEELE ERRETTET.
KJV + EL = Yet if you warn the wicked, and he turn not from his wickedness, nor from his wicked way, he shall die in his iniquity; but you have delivered your soul.

Hes 3,20   UND WENN SICH EIN GERECHTER VON SEINER GERECHTIGKEIT WENDET UND TUT B├ľSES, SO WERDE ICH IHN LASSEN ANLAUFEN, DASS ER MUSS STERBEN. DENN WEIL DU IHN NICHT GEWARNT HAST, WIRD ER UM SEINER S├ťNDE WILLEN STERBEN M├ťSSEN, UND SEINE GERECHTIGKEIT, DER ER GETAN, WIRD NICHT ANGESEHEN WERDEN; ABER SEIN BLUT WILL ICH VON DEINER HAND FORDERN.
KJV + EL = Again, When a righteous man turns from his righteousness, and commits iniquity, and I lay a stumblingblock before him, he shall die: because you have not given him warning, he shall die in his sin, and his righteousness which he has done shall not be remembered; but his blood will I require at your hand.
Kap 18,24

Hes 3,21   WO DU ABER DEN GERECHTEN WARNST, DASS ER NICHT S├ťNDIGEN SOLL, UND ER S├ťNDIGT AUCH NICHT, SO SOLL ER LEBEN, DENN ER HAT SICH WARNEN LASSEN; UND DU HAST DEINE SEELE GERETTET.
KJV + EL = Nevertheless if you warn the righteous man, that the righteous sin not, and he does not sin, he shall surely live, because he is warned; also you have delivered your soul.

Der Prophet schaut abermals die Herrlichkeit JAHWEHÔÇÖs

Hes 3,22   Und daselbst kam JAHWEHÔÇÖs Hand ├╝ber mich, und er sprach zu mir: Mache dich auf und gehe hinaus ins Feld; da will ich mit dir reden.
Kap 1,3

Hes 3,23   Und ich machte mich auf und ging hinaus ins Feld; und siehe, da stand die Herrlichkeit JAHWEHÔÇÖs daselbst, gleichwie ich sie am Wasser Chebar gesehen hatte; und ich fiel nieder auf mein Angesicht.

Hes 3,24   Und ich ward erquickt und trat auf meine F├╝├če. Und er redete mit mir und sprach zu mir: Gehe hin und verschlie├č dich in deinem Hause!
Kap 2,2

Hes 3,25   Und du, Menschenkind, siehe, man wird dir Stricke anlegen und dich damit binden, da├č du nicht ausgehen sollst unter sie.

Hes 3,26   Und ich will dir die Zunge an deinem Gaumen kleben lassen, da├č du verstummen sollst und nicht mehr sie Strafen k├Ânnest; denn es ist ein ungehorsames Haus.
Kap 2,5.7

Hes 3,27   Wenn ich aber mit dir reden werde, will ich dir den Mund auftun, da├č du zu ihnen sagen sollst: So spricht JAHWEH Elohim! Wer's h├Ârt, der h├Âre es; wer's l├Ą├čt, der lasse es; denn es ist ein ungehorsames Haus.
V. 11

Kapitel 4

Bildliche Darstellung des Gerichts ├╝ber Jerusalem

Hes 4,1,   Und du, Menschenkind, nimm einen Ziegel; den lege vor dich und entwirf darauf die Stadt Jerusalem

Hes 4,2   und mache eine Belagerung darum und baue ein Bollwerk darum und sch├╝tte einen Wall darum und mache ein Heerlager darum und stelle Sturmb├Âcke rings um sie her.

Hes 4,3   Vor dich aber nimm eine eiserne Pfanne; die la├č eine eiserne Mauer sein zwischen dir und der Stadt, und richte dein Angesicht gegen sie und belagere sie. Das sei ein Zeichen dem Hause Israel.

Hes 4,4   Du sollst dich auch auf deine linke Seite legen und die Missetat des Hauses Israel auf dieselbe legen; soviel Tage du darauf liegst, so lange sollst du auch ihre Missetat tragen.

Hes 4,5   Ich will dir aber die Jahre ihrer Missetat zur Anzahl der Tage machen, n├Ąmlich dreihundertundneunzig Tage; so lange sollst du die Missetat des Hauses Israel tragen.

Hes 4,6   Und wenn du solches ausgerichtet hast, sollst du darnach dich auf deine rechte Seite legen und sollst tragen die Missetat des Hauses Juda vierzig Tage lang; denn ich gebe dir hier auch je einen Tag f├╝r ein Jahr.

Hes 4,7   Und richte dein Angesicht und deinen blo├čen Arm wider das belagerte Jerusalem und weissage wider dasselbe.

Hes 4,8   Und sieh, ich will dir Stricke anlegen, da├č du dich nicht wenden k├Ânnest von einer Seite zur andern, bis du die Tage deiner Belagerung vollendet hast.

Hes 4,9   So nimm nun zu dir Weizen, Gerste, Bohnen, Linsen, Hirse und Spelt und tue alles in ein Fa├č und mache dir Brot daraus, soviel Tage du auf deiner Seite liegst, da├č du dreihundertundneunzig Tage daran zu essen hast,
V. 5

Hes 4,10   also da├č deine Speise, die du t├Ąglich essen sollst, sei zwanzig Lot nach dem Gewicht. Solches sollst du von einer Zeit zur andern essen.

Hes 4,11   Das Wasser sollst du auch nach dem Ma├č trinken, n├Ąmlich das sechste Teil vom Hin, und sollst solches auch von einer Zeit zur andern trinken.

Hes 4,12   Gerstenkuchen sollst du essen, die du vor ihren Augen auf Menschenmist backen sollst.

Hes 4,13   Und JAHWEH sprach: Also m├╝ssen die Kinder Israel ihr unreines Brot essen unter den Heiden, dahin ich sie versto├čen werde.

Hes 4,14   Ich aber sprach: Ach JAHWEH Elohim! siehe, meine Seele ist noch nie unrein geworden; denn ich habe von meiner Jugend auf bis auf diese Zeit kein Aas oder Zerrissenes gegessen, und ist nie unreines Fleisch in meinen Mund gekommen.
Apg 10,14

Hes 4,15   Er aber sprach zu mir: Siehe, ich will dir Kuhmist f├╝r Menschenmist zulassen, darauf du dein Brot machen sollst.

Hes 4,16   Und sprach zu mir: Du Menschenkind, siehe, ich will den Vorrat des Brots zu Jerusalem wegnehmen, da├č sie das Brot essen m├╝ssen nach dem Gewicht und mit Kummer, und das Wasser nach dem Ma├č mit Kummer trinken,
Kap 5,16

Hes 4,17   darum da├č es an Brot und Wasser mangeln und einer mit dem andern trauern wird und sie in ihrer Missetat verschmachten sollen.

Kapitel 5

Hes 5,1  Und du, Menschenkind, nimm ein Schwert, scharf wie ein Schermesser, und fahr damit ├╝ber dein Haupt und deinen Bart und nimm eine Waage und teile das Haar damit.

Hes 5,2   Das eine dritte Teil sollst du mit Feuer verbrennen mitten in der Stadt, wenn die Tage der Belagerung um sind; das andere dritte Teil nimm und schlag's mit dem Schwert ringsumher; das letzte dritte Teil streue in den Wind, da├č ich das Schwert hinter ihnen her ausziehe.

Hes 5,3   Nimm aber ein klein wenig davon und binde es in deinen Mantelzipfel.

Hes 5,4   Und nimm wiederum etliches davon und wirf's in ein Feuer und verbrenne es mit Feuer; von dem soll ein Feuer auskommen ├╝ber das ganze Haus Israel.

Hes 5,5   So spricht JAHWEH Elohim: Das ist Jerusalem, das ich mitten unter die Heiden gesetzt habe und ringsherum L├Ąnder.

Hes 5,6   Aber es hat mein Gesetz verwandelt in gottlose Lehre mehr denn die L├Ąnder, so ringsherum liegen. Denn sie verwerfen mein Gesetz und wollen nicht nach meinen Rechten leben.

Hes 5,7   Darum spricht JAHWEH also: Weil ihr's mehr macht denn die Heiden, so um euch her sind, und nach meinen Geboten nicht lebt und nach meinen Rechten nicht tut, sondern nach der Heiden Weise tut, die um euch her sind,

Hes 5,8   so spricht JAHWEH Elohim also: Siehe, ich will auch an dich und will Recht ├╝ber dich gehen lassen, da├č die Heiden zusehen sollen;

Hes 5,9   und will also mit dir umgehen, wie ich nie getan habe und hinfort nicht tun werde, um aller deiner Greuel willen:

Hes 5,10   da├č in dir die V├Ąter ihre Kinder und die Kinder ihre V├Ąter fressen sollen; und will solch Recht ├╝ber dich gehen lassen, da├č alle deine ├╝brigen sollen in alle Winde zerstreut werden.
5. Mose 28,53-55; Klagel 4,10

Hes 5,11   Darum, so wahr als ich lebe, spricht JAHWEH Elohim, weil du mein Heiligtum mit allen deinen Greueln und G├Âtzen verunreinigt hast, will ich dich auch zerschlagen, und mein Auge soll dein nicht schonen, und ich will nicht gn├Ądig sein.
Kap 8,6-18

Hes 5,12   Es soll ein drittes Teil an der Pestilenz sterben und durch Hunger alle werden in dir, und das andere dritte Teil durchs Schwert fallen rings um dich her; und das letzte dritte Teil will ich in alle Winde zerstreuen und das Schwert hinter ihnen her ausziehen.
V. 2

Hes 5,13   Also soll mein Zorn vollendet und mein Grimm an ihnen ausgerichtet werden, da├č ich meinen Mut k├╝hle; und sie sollen erfahren, da├č ich, JAHWEH, in meinem Eifer geredet habe, wenn ich meine Grimm an ihnen ausgerichtet habe.
Kap 16,42

Hes 5,14   Ich will dich zur W├╝ste und zur Schmach setzen vor den Heiden, so um dich her sind, vor den Augen aller, die vor├╝bergehen.

Hes 5,15   Und sollst eine Schmach, Hohn, Beispiel und Wunder sein allen Heiden, die um dich her sind, wenn ich ├╝ber dich das Recht gehen lasse mit Zorn, Grimm und zornigem Schelten (das sage ich, JAHWEH)
Jer 24,9

Hes 5,16   und wenn ich b├Âse Pfeile des Hungers unter sie schie├čen werde, die da sch├Ądlich sein sollen, und ich sie ausschie├čen werde, euch zu verderben, und den Hunger ├╝ber euch immer gr├Â├čer werden lasse und den Vorrat des Brots wegnehme.
5. Mose 32,23; Kap 4,16

Hes 5,17   Ja, Hunger und b├Âse, wilde Tiere will ich unter euch schicken, die sollen euch kinderlos machen; und soll Pestilenz und Blut unter dir umgehen, und ich will das Schwert ├╝ber dich bringen. Ich, JAHWEH, habe es gesagt.
Kap 14,21

Kapitel 6

Die kommende Verw├╝stung des Landes.

Hes 6,1,   Und JAHWEHÔÇÖs Wort geschah zu mir und sprach:

Hes 6,2   Du Menschenkind, kehre dein Angesicht wider die Berge Israels und weissage wider sie
Kap 36,1; Micha 6,1

Hes 6,3   und sprich: Ihr Berge Israels, h├Ârt das Wort JAHWEHÔÇÖs Elohim! So spricht JAHWEH Elohim zu den Bergen und H├╝geln, zu den B├Ąchen und T├Ąlern: Siehe, ich will das Schwert ├╝ber euch bringen und eure H├Âhen zerst├Âren,

Hes 6,4   da├č eure Alt├Ąre verw├╝stet und euer Sonnens├Ąulen zerbrochen werden, und will eure Erschlagenen vor eure Bilder werfen;
3. Mose 26,30

Hes 6,5   ja, ich will die Leichname der Kinder Israel vor ihre Bilder hinwerfen und will ihre Gebeine um eure Alt├Ąre her zerstreuen.

Hes 6,6   Wo ihr wohnet, da sollen die St├Ądte w├╝st und die H├Âhen zur Ein├Âde werden; denn man wird eure Alt├Ąre w├╝st und zur Ein├Âde machen und eure G├Âtzen zerbrechen und zunichte machen und eure Sonnens├Ąulen zerschlagen und eure Machwerke vertilgen.

Hes 6,7   Und sollen Erschlagene unter euch daliegen, da├č ihr erfahrt, ich sei JAHWEH.

Hes 6,8   Ich will aber etliche von euch ├╝brigbleiben lassen, die dem Schwert entgehen unter den Heiden, wenn ich euch in die L├Ąnder zerstreut habe.
Jes 6,13

Hes 6,9   Diese eure Entronnenen werden dann an mich gedenken unter den Heiden, da sie gefangen sein m├╝ssen, wenn ich ihr abg├Âttisches Herz, so von mir gewichen, und ihre abg├Âttischen Augen, so nach ihren G├Âtzen gesehen, zerschlagen habe; und es wird sie gereuen die Bosheit, die sie durch alle ihre Greuel begangen haben;

Hes 6,10   und sie sollen erfahren, da├č ich JAHWEH sei und nicht umsonst geredet habe, solches Ungl├╝ck ihnen zu tun.

Hes 6,11   So spricht JAHWEH Elohim: Schlage deine H├Ąnde zusammen und stampfe mit deinem Fu├č und sprich: Weh ├╝ber alle Greuel der Bosheit im Hause Israel, darum sie durch Schwert, Hunger und Pestilenz fallen m├╝ssen!

Hes 6,12   Wer fern ist, wird an der Pestilenz sterben, und wer nahe ist, wird durchs Schwert fallen; wer aber ├╝brigbleibt und davor beh├╝tet ist, wird Hungers sterben. Also will ich meinen Grimm unter ihnen vollenden,

Hes 6,13   da├č ihr erfahren sollt, ich sei JAHWEH, wenn ihre Erschlagenen unter ihren G├Âtzen liegen werden um ihre Alt├Ąre her, oben auf allen H├╝geln und oben auf allen Bergen und unter allen gr├╝nen B├Ąumen und unter allen dichten
Eichen, an welchen Orten sie allerlei G├Âtzen s├╝├čes R├Ąuchopfer taten.
1. K├Ân 14,23

Hes 6,14   Ich will meine Hand wider sie ausstrecken und das Land w├╝st und ├Âde machen von der W├╝ste an bis gen Dibla, ├╝berall, wo sie wohnen; und sie sollen erfahren, da├č ich JAHWEH sei.
V. 7

weiter: HESEKIEL Kapitel 7 - 16
 















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